Fünf Stresstypen: So unterschiedlich gehen wir mit Stress um
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Stresstypen: Jeder Mensch reagiert anders auf Stress Mal ehrlich: Müssen Haushalt und Job immer so perfekt und schnell gemacht werden? Die Freizeit bis zur letzten Sekunde verplant? Rund 26 Millionen Menschen – Hausfrauen wie Chefs – fühlen sich von den Anforderungen in Alltag und Job überfordert, erschöpft. Man ist gehetzt, unter Druck. Im schlimmsten Fall droht ein Burn-out. Doch wir können immer und in jeder Situation etwas tun, damit es uns besser geht. Wie ergeht es Ihnen bei Stress? Hier die besten Hilfen für alle Stresstypen Stresstypen: Jeder Mensch reagiert anders auf StressTyp 1: "Stress raubt mir die Energie" Der Versuch, die 24 Stunden des Tages möglichst gut zu füllen, sorgt nicht selten für noch mehr Stress. Haushalten Sie mit Ihren Kräften. Sagen Sie auch mal nein oder machen Sie heute nur die wichtigsten Dinge. Die Wäsche kann bis morgen warten. Nehmen Sie ruhig auch mal Hilfe an! Warum nicht den Sohn einkaufen lassen? Termine besser absagen, wenn's zu viel wird. Stresstypen: Jeder Mensch reagiert anders auf StressTyp 2: "Stress macht mich fertig" Was würden geplagte Nerven auf den Speiseplan setzen? Bevorzugen Sie Nahrungsmittel wie Kakao, Cashewkerne, Hähnchenbrust, Lachs. Darin steckt Serotonin und Tryptophan. Beides lässt den Botenstoff Serotonin im Blut steigen. Der hält die Stresshormone in Schach. Fehlt er im Körper schaukelt sich der Stress immer weiter auf und schadet. Experten empfehlen vorbeugend Tabletten, die den Kortisolwert senken, als Nervenschutz. Stresstypen: Jeder Mensch reagiert anders auf StressTyp 3: "Stress nimmt mir jede Nacht den Schlaf" Vorübergehende Schlafstörungen sind meist harmlos und verschwinden in der Regel wieder. Heilpflanzen wie Baldrian, Hopfen, Melisse oder Passionsblume können beim Einschlafen helfen. Sie lindern eine nervöse Unruhe. Zwei Tassen Tee vor dem Schlafen trinken. Stresstypen: Jeder Mensch reagiert anders auf StressTyp 4: "Stress macht mich nervös" Experten raten, abends eine Feierabend-Runde zu gehen. Durch die Bewegung werden Stresshormone abgebaut. Der Gang vor die Tür entspannt und beruhigt, hilft uns abzuschalten vom Alltag. Besser als sich vor den Fernseher zu setzen. Probieren Sie es aus! Auch regelmäßiger Ausdauersport, wie Radfahren, Schwimmen, Joggen oder auch Aerobic, macht den Kopf wieder frei. Studien zeigten, dass dreimal die Woche Sport die Stresshormone dauerhaft niedrig hält. Gut zu wissen: Aktive Menschen können mit Stress und Druck viel besser umgehen. Stresstypen: Jeder Mensch reagiert anders auf StressTyp 5: "Der Stress ärgert mich" Achtung: Wer sich oft ärgert, riskiert dabei Lebensjahre. Versuchen Sie ruhig zu bleiben. Halten Sie bewusst einen Augenblick inne. Atmen Sie einmal tief ein und wieder aus. Denken Sie an etwas Schönes, beispielweise an Ihren Urlaub. Belohnen Sie sich, tun Sie sich etwas Gutes – auch ohne Grund. Suchen Sie sich ein schönes Hobby, wie z. B. Stricken oder Basteln, in das Sie sich vertiefen können. Regelmäßige Yoga-Übungen entspannen und machen viel ausgeglichener. |
Die unterschiedlichen Stresstypen
Veröffentlicht in Woche heute

