
Rund um das Thema Vaginalpilz kreisen viele Mythen. Wir decken die häufigsten Irrtümer auf.
- Vaginalpilz wird durch Geschlechtsverkehr hervorgerufen!
Jein! Höchstens, wenn beim Liebesspiel Darmpilze in die Scheide gelangen. Die Erreger einer vaginalen Pilzinfektion können sich, wenn auch in geringer Zahl, im Scheidenmilieu gesunder Frauen befinden. Wenn das Gleichgewicht jedoch gestört wird (Stress, Antibiotika, falsche Intimhygiene) entsteht Vaginalpilz.
- Vaginalpilz ist ein Indiz dafür, dass der Partner fremd geht!
Falsch! Es gilt das Sprichwort "Vaginalpilz holt man sich nicht, man hat ihn". Hier gibt es mehr Infos zu dem Thema.
- Mit Vaginalpilz steckt man sich vor allem im Schwimmbad an!
Falsch! Ansteckung als Übertragungsweg für eine Scheidenpilzinfektion ist die Ausnahme. Das Chlorwasser kann jedoch die Vaginalschleimhaut reizen und sie dadurch anfälliger für Infektionen machen.
- Vaginalpilz wird durch mangelnde Hygiene ausgelöst!
Falsch! Es ist ein weit verbreiteter Irrglaube, dass der Pilz durch mangelnde Hygiene entsteht.
- Vaginalpilz holt man sich auf öffentlichen Toiletten!
Falsch! Auch eine Ansteckung auf öffentlichen Toiletten kommt eher selten vor. Die Hygiene nach dem Toilettengang ist entscheidend: immer von vorne nach hinten abwischen.
- Mit der Anti-Pilz-Diät kann man den Pilz aushungern!
Falsch! Dass eine Anti-Pilz-Diät wirksam ist, konnte bisher nie bewiesen werden. Hintergrund dieser Diät ist die Vorstellung, dass man im Darm und im Vaginalbereich vorhandene Pilzkulturen aushungert und so zukünftige Pilzinfektionen verhindert.
- Bei einer Vaginalpilz-Infektion muss man auf jeden Fall zum Frauenarzt!
Falsch! Frauen, die schon mehrfach eine Scheidenpilz-Infektion hatten, können in der Regel die unangenehmen Beschwerden sehr gut zuordnen und sich in der Apotheke zu einem wirksamen, gut verträglichen Arzneimittel beraten lassen.Treten die Symptome zum ersten Mal oder häufiger als viermal im Jahr auf, sollte ein Frauenarzt aufgesucht werden. Dies gilt auch für schwangere Frauen.
- Eine intensive Intimhygiene beugt einer Vaginalpilz-Infektion vor!
Falsch! Genau das Gegenteil stimmt! Aggressive Reinigungslotionen und Waschgele können die Vaginalhaut reizen und so eine Scheidenpilz-Infektion fördern. Zur Intimhygiene genügt warmes Wasser. Auch die sanfte Canesten® GYN Sensicare-Intimwaschpflege aus der Apotheke eignet sich zur täglichen Hygiene.
- Die Behandlung einer Vaginalpilz-Infektion ist schwierig und langwierig!
Falsch! Die Behandlung ist in den meisten Fällen recht unkompliziert. Canesten Gyn Once ist die moderne, anwendungsfreundliche Kurzzeittherapie für alle Frauen, die schnelle Hilfe brauchen.
Scheidenpilz-Irrtümer - das Experten-Interview
Scheidenpilz - die gängigsten Irrtümer
Die renommierte Ärztin Dr. Frauke Höllering räumt mit den gängigsten Irrtümern rund um den Scheidenpilz auf.
Pflichtangaben nach dem Heilmittelwerbegesetz
Canesten® GYN
Canesten® GYN Once Kombi
Wirkstoff: Clotrimazol
Anwendungsgebiete: Infektiöser Ausfluss, verursacht durch Hefepilze; Entzündungen der Scheide durch Pilze - meist Hefepilze der Gattung Candida - sowie überlagernde Infektionen (Superinfektionen) mit clotrimazolempfindlichen Bakterien.
Hinweis für die Creme: Enthält Cetylstearylalkohol. Bitte Packungsbeilage beachten.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Bayer Vital GmbH, D-51368 Leverkusen Stand: 03/2008
Veröffentlicht in WUNDERWEIB

