Die 10 besten Immunstärker aus deiner Küche

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Pistazien & Co. tun dem Immunsystem gut
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Eine starke Abwehr können wir auf eine ganz natürliche Art bekommen: Diese Lebensmittel schützen vor lästigen Erkältungen

Und die Lebensmittel hast du bestimmt schon in deiner Küche.

Hühnersuppe vertreibt Entzündungen

Hühnersuppe enthält Eiweiße, die Entzündungen in Nase und Rachen hemmen. Zudem liefert sie Zink und stärkt so die Abwehr. Wichtig: Damit die Wirkstoffe erhalten bleiben, das Huhn im kalten Sud langsam erhitzen. Sobald dieser kocht, die Temperatur reduzieren und dann auf kleiner Flamme 90 Minuten ziehen lassen.

Pistazien entlasten das Immunsystem

Das Selen in den Kernen fängt Schadstoffe ab, die wir mit unserer Nahrung aufnehmen. Damit entlastet es die körpereigene Abwehr, die dann mit voller Kraft gegen Viren vorgehen kann. Wichtig: Täglich eine kleine Handvoll ungesalzener Pistazien versorgt uns bereits mit einer Tagesration Selen.

Kürbis baut die Schleimhäute auf

Das orangefarbene Fruchtfleisch enthält Betacarotin, die Vorstufe von Vitamin A. Das stärkt die Schleimhäute in Mund und Nase – Erreger haben es schwerer, in den Körper einzudringen. Wichtig: Je roter der Kürbis, desto mehr Betacarotin enthält er. Die Sorte Hokkaido ist daher besonders wertvoll. Am besten zweimal pro Woche eine 200-g-Portion genießen.

Fenchel schützt die Atemwege

Wenn wir merken, dass ein Husten im Anmarsch ist, verstärken die ätherischen Öle die Bewegung der Flimmerhärchen in den Atemwegen. Dadurch können Erreger leicht herausgehustet werden. Wichtig: 2 TL Fenchelsamen mit 250 ml heißem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen und dann vier Tassen täglich warm trinken.

Thymian-Bad steigert die Abwehrkraft

Ein warmes Vollbad hilft bei ersten Erkältungsanzeichen wie Frösteln oder einem Kratzen im Rachen. Es regt die Durchblutung an, wodurch Abwehrzellen in jeden Winkel unseres Körpers transportiert werden. Wichtig: Baden Sie nicht heißer als 38 °C und maximal 20 Minuten. Danach strengt die Wärme unseren Körper an. Bei Fieber besser verzichten.

Ingwer wirkt desinfizierend

Scharfmacher und ätherische Öle in der Knolle wirken antibakteriell und regen die Durchblutung an. Dadurch haben es Krankheitserreger schwerer, sich in unseren Schleimhäuten festzusetzen. Wichtig: Viele der wertvollen Inhaltsstoffe sitzen direkt unter der Schale. Schälen Sie die Knolle also möglichst dünn.

Emmentaler vermehrt Antikörper

Das enthaltene Zink kurbelt die Produktion von Immunzellen an. Wer sich regelmäßig mit Zink versorgt, kann seine Abwehrkraft so um bis zu 60 Prozent steigern. Wichtig: 100 Gramm Emmentaler decken die Hälfte unseres Tagesbedarfs an diesem Spurenelement. Eine weitere gute Quelle sind Haferflocken.

Oliven-Öl fängt freie Radikale ab

Bereits 2 EL Olivenöl decken den Tagesbedarf an Vitamin E. Das fängt freie Radikale ab, die z. B. durch Stress und Schlafmangel entstehen und sonst unsere Körperzellen schädigen würden. Wichtig: Vitamin E ist hitzestabil. Allerdings zersetzen sich die Fettsäuren bei Temperaturen ab 150°C zu ungesundem Acrolein. Deshalb nur bei niedrigen Temperaturen damit braten.

Hagebutten sind Vitamin-Bomben

Hagebutten enthalten mehr Vitamin C als Orangen. Das aktiviert weiße Blutkörperchen, die Erreger aufspüren und unschädlich machen. Wichtig: Produkte mit hoch konzentriertem Vitamin C aus der Apotheke helfen, bei den ersten Anzeichen eine Erkältung doch noch abzuwenden.

Sauerkraut stärkt die Darmflora

70 Prozent des Immunsystems sitzen im Darm. Die im Sauerkraut enthaltenen Milchsäure-Bakterien trainieren die Abwehrzellen dort und halten so unser inneres Schutzschild stabil. Wichtig: Nur rohes Kraut enthält die Bakterien, Hitze zerstört sie. Am besten dreimal wöchentlich 150 Gramm essen.

Was tun, wenn es uns doch erwischt hat?

Unser Immunsystem ist ein starker Kämpfer. Trotzdem kann es passieren, dass ein Virus unbemerkt den Weg in unseren Körper findet. Wenn das geschieht, helfen folgende Strategien, schnell wieder fit zu werden:

Wer ruht, wird schneller gesund

Gönnen Sie Ihrem Körper Ruhe. Die Energie, die Sie so einsparen, steht Ihrem Immunsystem zur Verfügung. Auch wenn Symptome durch Schmerztabletten kurzfristig besser werden: Überanstrengen Sie sich jetzt auf keinen Fall.

Hilfe für die Atemwege

Zäher Schleim sollte gelöst werden, um das Abhusten zu erleichtern. In der Apotheke gibt es dafür die geeigneten Medikamente.

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