Die 12 größten Beauty-Sünden

die groessten beauty suenden
Die groessten Beauty-Suenden
Foto: iStockphoto.com

Vermeidbare Beauty-Desaster

Vor Patzern ist niemand gefeit: Selbst Hollywood-Stars, wie kürzlich Angelina Jolie, stehen mal falsch gepudert auf dem roten Teppich. Aber manche Beauty-Desaster sind nicht nur peinlich, sondern schädlich. Abschmink-Faulheit, Nagellack-Kratzen, Peeling-Übereifer: Wir sagen, welche Folgen sie haben – und wie Sie sie vermeiden

1) Abschminken vergessen

Der Tag war lang und stressig – jetzt wollen Sie nur noch eins, sofort ins Bett. Abschminken fällt leider aus. Doch das Versäumnis kann sich rächen.

Folge

Wer darauf verzichtet, belastet seine Haut. Pickelchen, Hautirritationen und sogar Augenentzündungen können auftreten.

Besser

Raffen Sie sich zu einem Shortcut auf mit Abschminktüchern, zum Beispiel „3 in 1 Erfrischende Reinigungstücher“ von Bebe Young Care (um drei Euro). Einfach übers Gesicht wischen, fertig!

2) Bodylotion ins Gesicht reiben

Was den Körper pflegt, tut leider nicht automatisch auch dem Gesicht gut.

Folge

Die Inhaltsstoffe von Bodylotions sind oft zu reichhaltig für die dünne Gesichtshaut. Sie bilden einen Film, der Unreinheiten begünstigt.

Besser

Wenn Sie nur ein Produkt nehmen wollen, dann eine spezielle Duocreme wie „Aroma Solutions Energising Gel Face & Body“ von Decléor (um 21 Euro).

3) Getuschte Wimpern mit der Zange bearbeiten

Auch wenn es noch so verlockend ist, den getuschten Härchen mit der Wimpernzange schnell ein bisschen mehr Schwung zu verpassen: Tun Sie’s nicht!

Folge

Dicke Fliegenbeine sind das Ergebnis – oder noch schlimmer: Sie riskieren, dass Ihnen die Härchen abbrechen.

Besser

Die Wimpernzange, zum Beispiel „Wimpernformer Classic“ von Tweezerman (um 18 Euro) kurz mit dem Föhn anwärmen. Dann die Wimpern biegen, zum Schluss tuschen.

4) Zu wenig Sonnencreme

Viele sind zu sparsam und verwenden nur ein Viertel bis die Hälfte der wirksamen Dosis.

Folge

UV-Strahlen werden kaum abgehalten und Sonnenbrand droht.

Besser

Drei Schnapsgläser voll. In dieser Menge ist Sonnencreme effektiv. Wichtig: Nach jedem Bad erneuern, zum Beispiel „Ultrasun Sports Transparent Sun Protection Spray“ (um 21 Euro).

5) Augenbrauen zu stark zupfen

Manchmal ist man ein bisschen zu eifrig mit der Pinzette: an den Enden noch ein paar Härchen weg, unten und oben ein bisschen mehr und schwupps ist es passiert …

Folge

Brauen bilden den Rahmen unseres Gesichts – sind sie zu dünn, zu kurz, ungleich-mäßig oder sieht man gar ein paar Lücken, harmonieren sie oft nicht mehr mit dem Gesicht.

Besser

Machen Sie vor dem Zupfen den „Bleistift-Test“: Stift senkrecht neben dem Nasenflügel am Augeninnenrand ansetzen. Alle Härchen, die sich zwischen dem Bleistift und der Nase befin-den, zupfen. Lücken kaschiert ein Augenbrauenstift, zum Beispiel „Brow Artist Shaper“ in Blonde 02 von L’Oréal (um neun Euro).

6) Make-up-Ränder

Wer die Foundation im Ruckzucktempo aufträgt, arbeitet meist unsauber und kann ungewollte Linien verursachen.

Folge

Foundation-Übergänge, die sich gern an Stirn, Kinn oder Hals zeigen, lassen den Teint fleckig und uneben wirken.

Besser

Fahren Sie mit einem angefeuchteten Make-up-Schwamm über die Ränder, besonders an Kinn und Hals. Und wählen Sie die Foundation eine Nuance heller als den Hautton (vorher an der Kinnlinie testen), etwa „Haute Beauté Teint Sublime Radiance Veil“-Foun­dation von Carita (um 39 Euro)

7) Spülung in die Kopfhaut einmassieren

Gründlich am Ansatz einarbeiten: bei Shampoo ratsam, bei Conditioner jedoch keine gute Idee.

Folge

Shampoo öffnet die Struktur des Haares, damit Schmutz herausgespült wird. Eine Spülung dagegen glättet die Oberfläche und macht das Haar kämmbarer. Darum sollten Sie die Spülung vorwiegend in die Längen geben, sonst beschweren die Inhaltsstoffe die Ansätze und das Haar fettet schneller nach.

Besser

Eine Haarkur, zum Beispiel „Prachtauffüller kräftigende Pflege-Creme-Kur“ von Garnier (um vier Euro) können Sie unbesorgt einarbeiten. Sie macht das Haar kämmbar, schenkt Brillanz und pflegt, ohne zu beschweren. Einmal pro Woche genügt!

8) Lange Haare kämmen wenn sie feucht sind

Nasse Haare sind durch die Feuchtigkeit aufgequollen. Die Schuppenschicht liegt nicht mehr eng am Haarschaft an und das Haar ist zehnmal emp-findlicher als vor der Wäsche.

Folge

Beim Zerren und Ziehen mit der Bürste wird das Haar stark strapaziert und bricht schnell ab.

Besser

Nur sehr vorsichtig mit einem grobzinkigen Kamm, zum Beispiel „Carbon Detangling“-Kamm von Ghd (um 14 Euro) oder den Fingern entwirren.

9) Pickel ausdrücken

Pickelchen und Mitesser drücken die meisten Frauen sofort aus. Dabei gilt: Finger weg von den Unreinheiten, so schwer es auch fällt.

Folge

Pickel und Mitesser entzünden sich schnell beim Ausdrücken – es können Narben zurückbleiben.

Besser

Mit antibakteriellen Anti-Spot-Sticks, zum Beispiel dem „Dermo Purifyer Cover Stick“ von Eucerin (um neun Euro) abdecken.

10) Abgeblätterten Nagellack abkratzen

Wenn der Lack sich nach und nach von den Nägeln verabschiedet, erliegen wir schnell der Versuchung, unterwegs die letzten Reste durch Kratzen zu beseitigen.

Folge

Selbst den Lack abzufummeln, sieht nicht nur ungepflegt aus, sondern schädigt auf Dauer auch die Nagelplatte. Beim Kratzen entstehen Mini-Risse, durch die Bakterien eindringen können.

Besser

Sorgen Sie vor und stecken Sie für Beauty-Notfälle Nagellackentfernertücher, zum Beispiel „Soy Nail Polish Remover“-Tücher von Priti NYC (10 Stück, um 13 Euro) in die Handtasche.

11) Make-up mit der Freundin teilen

Lassen Sie Ihre Freundin ruhig in Ihrem Kleiderschrank stöbern – aber nicht in Ihrer Beautybag.Das kann nämlich unschöne Effekte haben.

Folge

Wer Make-up-Schwamm, Mascara oder Rouge-Pinsel weitergibt, riskiert den Austausch von Bakterien. Diese rufen Hautentzündungen oder gar Ekzeme hervor.

Besser

Wenn Sie empfindliche Haut haben, verzichten Sie auf das Teilen oder reinigen Sie Ihre Schminkutensilien regelmäßig mit Seife oder Pinselreiniger, etwa „Brush Cleanser“ von Mac (um 16 Euro).

12) Täglich peelen

Peelings befreien die Haut von abgestorbenen Hautschüppchen und fördern die Durchblutung. Doch hier heißt es nicht „Viel hilft viel“, sondern „Weniger ist mehr“!

Folge

Gönnen Sie sich maximal einmal wöchentlich eine Abreibung. Peelen Sie die Haut häufiger, trocknet sie schneller aus und die Zellen regenerieren sich langsamer.

Besser

Seltener schrubben – oder auf Enzympeelings umsteigen wie „Enzympeeling Puder“ von Kneipp (um zehn Euro) – die sind so sanft, dass sie tatsächlich täglich verwendet werden

Wellness: Entspannungstipps finden Sie hier >>

Kategorien: