BeziehungstippsBeziehungstipps: 14 Tricks fürs Mann-Management

Inhalt
  1. Beziehungstipp 1: Nicht für eine Nacht - sondern für immer
  2. Beziehungstipp 2:"Ich liebe dich": Erst auf Männlich, dann auf Deutsch
  3. Beziehungstipp 3: Schritt für Schritt zur Frage aller Fragen
  4. Beziehungstipp 4: Kinder, Kinder. Der große Schritt zu was Kleinem
  5. Beziehungstipp 5: Das stille Örtchen: wo Männer richtig stehen
  6. Beziehungstipp 6: Schenken und schenken lassen
  7. Beziehungstipp 7: Anleitung zum verführerisch sein
  8. Beziehungstipp 8: Daddy wird cool: Und heute nimmst du die Kinder
  9. Beziehungstipp 9: Der älteste Traum: ein ausgeglichener Haushalt
  10. Beziehungstipp 10: Lass uns reden: So wird er zur Plaudertasche
  11. Beziehungstipp 11: Kaufen Sie sich einen Shopping-Begleiter
  12. Beziehungstipp 12: Let's talk about Sex, oder: Sagen Sie's simpel
  13. Beziehungstipp 13: Statt Seitensprung - an Ihrer Seite
  14. Beziehungstipp 14: Geiz oder Liebe: - so bremsen Sie Kleinsparer

Mann-Management: So etwas gibt es? Aber ja! Mit diesen 14 professionellen Beziehungstipps macht Mann was Sie wollen...

 

Beziehungstipp 1: Nicht für eine Nacht - sondern für immer

Das Objekt der Begierde haben Sie bereits kennen gelernt. Jetzt geht es darum, ihn zu sich zu locken.

Und zwar nicht nur zwei Wochen lang, bis er Sie erlegt hat - Ihnen schwebt etwas Längerfristiges vor. Kann man nicht beeinflussen, sagen Sie? Als Managerin schon. "Es war immer so und wird so bleiben: In Beziehungsdingen sagen die Frauen, wo's lang- geht", erklärt Julia Richter. "Dieser Kraft sollten Sie sich bewusst sein! Machen Sie sich rar. Nur wer spürbare Lücken hinterlässt, lehrt den anderen Wertschätzung."

Auch wenn der Tipp wie aus Großmutters Zeiten klingt ("Willst du gelten, mach dich selten"): Männer funktionieren so. Sie wollen, was schwer zu haben ist, damit sie anschließend die Trophäe - also Sie - stolz vorzeigen können. "Verschanzen Sie sich nach den ersten gelungenen Dates einige Zeit hinter ganz vielen Arbeitsterminen", rät die Expertin. "Wenn er begriffen hat, dass Sie eine wundervolle Frau sind, wird er alles daran setzen, Sie wiederzusehen." Und wenn nicht? "Dann", so Julia Richter, "vergessen Sie ihn. Dann begreift er's nämlich nie."

Beziehungstipp 2:"Ich liebe dich": Erst auf Männlich, dann auf Deutsch

Die berühmten drei Worte hat er immer noch nicht gesagt - obwohl Sie schon länger zusammen sind.

Es scheint fast so, als würde er sich eher zum Ballettkurs melden, als Ihnen eine Liebeserklärung zu machen und Sie fragen sich, weshalb es ihm so schwerfällt. "Zunächst sollten Sie akzeptieren", meint Julia Richter, "dass Männer anders sind als Frauen. Wenn wir schon im Überschwang schwelgen, wissen sie oft noch nichts über ihre eigenen Emotionen." Selbst bei hochgradiger Verliebtheit braucht ein Mann meist länger, um zu verstehen, was in ihm vorgeht. In Gefühlsdingen bewegt er sich zudem auf unsicherem Terrain, schon als Kind hat er gelernt, dass dieser Bereich als unmännlich gilt.

"Wer das weiß, schützt sich vor zu hohen Erwartungen und Enttäuschungen", erklärt die Managerin. "Lassen Sie ihm Zeit. Lernen Sie, seine Sprache zu verstehen." Die Packung Druckerpapier, die er mitbringt, weil er weiß, dass Sie keins mehr haben, die Tatsache, dass er bei Ihrem Auto den Ölstand prüft, der zärtliche Blick, mit dem er Ihnen beim Frühstück das letzte Croissant überlässt - all das heißt "Ich liebe dich" auf Männlich. Und wenn er das sagt, kann er's eines Tages auch auf Deutsch. Nur Geduld: Männer sind nicht so gut in Fremdsprachen.

Beziehungstipp 3: Schritt für Schritt zur Frage aller Fragen

Es soll Männer geben, die ihrer Angebeteten einen Heiratsantrag machen. Und das sogar freiwillig!

Doch meist gehört der eigene Liebste leider zu der Spezies, die allein bei dem Wort "Hochzeit" Ohrensausen bekommt. "Männer haben oft panische Angst vor Veränderungen", weiß Julia Richter. "Und vor der Ehe besonders. Der Trick: Machen Sie Ihr Vorhaben 'Ehe‘ zu seinem Projekt." Überzeugen Sie sich davon, dass Ihr Ziel das Richtige ist. Er darf keinerlei Zweifel an Ihrem Ehe-Plan wittern! Diese Beziehungstipps helfen, um das Thema Ehe elegant aufzubringen:

  • Fragen Sie sich: Welche Gefühle verbinde ich mit dem Ziel? Was ändert sich, wenn wir verheiratet sind? Am Ende muss das Projekt Ehe fester Teil Ihrer Lebensplanung sein! 
  • Bereiten Sie sich auf das Gespräch mit ihm vor. Dazu schreiben Sie auf, welche Pläne Sie zu Beginn ihrer Beziehung hatten: Wollten Sie mit 35 eine Familie gründen? Oder erst eine Reise nach Neuseeland machen, bevor die Kinder kommen? Listen Sie auf, welche dieser Ziele bereits erreicht sind, welche bisher noch verschoben wurden. Machen Sie dann einen langfristigen (Zeit-)Plan, wie Sie die noch unerreichten Dinge schrittweise angehen können - damit die Hochzeit nicht mehr auf ihn wie ein drohendes Schwarzes Loch wirkt, sondern wie die logische Fortsetzung all Ihrer und seiner Pläne.
  • Verabreden Sie sich mit ihm an einem Ort, wo es schön ist und Sie ungestört reden können. Kündigen Sie ihm vorher an, dass es etwas zu besprechen gibt. Schließlich arbeitet eine Managerin nicht als Überfallkommando, sondern als "Führungskraft" mit Beziehungszielen.
  • Beginnen Sie das Gespräch mit einer positiven Bilanz all Ihrer gemeinsamen Erlebnisse und Erfolge. Lassen Sie besonders schöne Situationen Revue passieren - dann ist er ganz Ohr und positiv gestimmt, wenn Sie ihm erzählen, welche Pläne Sie beide noch nicht umgesetzt haben.
  • Die Stunde der Wahrheit: Sagen Sie, dass Sie bereit wären, die gemeinsamen Pläne nach und nach in die Tat umzusetzen. Fragen Sie ihn, ob er neue, eigene Ziele vor Augen hat, die von Ihren Plänen abweichen. Gleichen Sie die Ziele miteinander ab.
  • Formulieren Sie die einzelnen Ziele, vereinbaren Sie konkrete Zeitfenster - nur das Ziel "Heirat" überlassen Sie ihm. Etwa: "Dann lass uns im nächsten Sommer endlich die sechswöchige Reise nach Neuseeland machen." So öffnen Sie unauffällig das große Feld der Zukunft. Wenn Sie jetzt, nachdem alle Pläne bald abgearbeitet sein werden, ein argloses "Und dann?" platzieren, sprechen neun von zehn Männern das Thema Ehe selbst an: Jetzt ist es für sie eine logische Konsequenz, keine Gefühlsduselei.

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Beziehungstipp 4: Kinder, Kinder. Der große Schritt zu was Kleinem

Frauen und Männer haben oft ein unterschiedliches Zeitempfinden.

Denn während Sie Ihre biologische Uhr immer lauter ticken hören, tut er noch so, als sei er 15 und hätte noch 30 Jahre Zeit mit der Familienplanung. "Versachlichen Sie das für Sie sicher emotionale Thema 'Kinderkriegen‘", rät daher die Expertin. "Männer neigen dazu, sich regelrecht hinter Fakten zu verstecken. Wenn Sie ihm das Kinderkriegen schmackhaft machen wollen, müssen Sie diese 'langfristige und kostspielige Anschaffung‘ gut begründen."

Also: Kinder sind cool, weil er dann endlich guten Gewissens einen BMW X3 kaufen darf. Weil die Steuerabzüge auf seinem Gehaltszettel weniger werden und das Erziehungsgeld für den nächsten Golfurlaub reichen könnte. Schon wird er sich bereitwilliger mit dem Thema auseinandersetzen. Das ist nicht romantisch, sicher, aber Männer sind so.

Beziehungstipp 5: Das stille Örtchen: wo Männer richtig stehen

Männer argumentieren so: Der einzige Grund, dass Frauen nicht im Stehen pinkeln, bestünde darin, dass sie es einfach nicht können.

Und deshalb tun viele Männer es so gern: Weil sie so beweisen, dass sie echte Kerle sind. Und wer diesen Nachweis täglich braucht, bei dem nützen auch lustige Aufkleber über der Toilette nichts. "Machen wir uns keine falschen Hoffnungen", meint Julia Richter. "Die meisten Männer sind im Haushalt stinkfaul. Die wenigsten haben Lust, sich um irgendwas in den eigenen vier Wänden zu kümmern."

Sie haben also die Wahl, sich darüber wieder und wieder aufzuregen - oder sich eine andere Strategie zuzulegen: "Es hilft nur eins", erklärt die Expertin, "Konsequenzen. Werden gemeinsam benutzte Bereiche nicht ordentlich behandelt, muss man sie trennen. Er kriegt einen eigenen Mülleimer ins Zimmer und Sie räumen ihm die Gästetoilette als eigenen Bereich ein. Da kann er dann auf dem Kopf oder auf einem Bein pinkeln. Solange keine Gäste kommen, ist es sein Bier, wie's dort aussieht."

Beziehungstipp 6: Schenken und schenken lassen

Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft, große die Liebe.

Doch leider kommt er nie auf die Idee, Ihnen mal ein paar Rosen oder ein Schmuckstück zu schenken. Und Sie können ihn ja schlecht anbrüllen: "Wo bleibt mein Brillantcollier?!" Stattdessen schlägt Julia Richter folgende Variante vor. "Mannagerinnen sind gute Vorbilder. Sie prägen das Beziehungsbild positiv. Wünschen Sie sich zum Geburtstag mehr als den Blumenstrauß von der Tanke? Dann müssen Sie als erstes alltägliche Aufmerksamkeiten wie die Tasse Kaffee am Morgen oder die aufgehängte Wäsche offenkundig wertschätzen. Sie wollen, dass er Sie zwischendrin mit einem Parfum oder einer Creme verwöhnt? Dann gehen Sie mit gutem Beispiel voran: Schenken Sie ihm - einfach so - seinen heiß ersehnten iPod Nano und zeigen Sie ihm damit, was er Ihnen wert ist." Wetten, dass er das Prinzip rasch versteht?

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Beziehungstipp 7: Anleitung zum verführerisch sein

Klar, gegen Sex hat er generell nichts einzuwenden. Kuscheln und Vorspiel sind jedoch nicht gerade seine Stärke - und Cunnilingus hält er für einen römischen Kaiser.

"Mit ziemlicher Sicherheit liegt es nicht daran, dass er nicht will, sondern dass er es nicht besser kann", glaubt die Managerin. "Wie soll er auch, wenn er sich in der Liebe nicht weiterbildet? Geben Sie ihm Nachhilfe in Sachen Vorspiel und zeigen Sie ihm, was man alles Nettes vor dem eigentlichen Sex tun kann: Eine ausgiebige Massage wird bei ihm mit Sicherheit ein gutes Gefühl hinterlassen."

Und viel wichtiger: Er wird sich daran erinnern und die tolle Erfahrung wiederholen wollen. Was das komplizierte C-Wort betrifft: Wenn Sie ihm einfach mal ganz direkt sagen (vielleicht beim Abendessen mit Kerzenschein ins Ohr gehaucht), dass Sie das so richtig anturnt, wenn Sie es ihn hören lassen, wie sehr Sie es genießen, wie gut er Sie glücklich macht, dann wird er es sicher gerne mit Ihnen probieren - und noch vieles mehr. Denn kein Mann auf der Welt hat etwas gegen angeturnte Frauen.

Beziehungstipp 8: Daddy wird cool: Und heute nimmst du die Kinder

Er hat Ihnen schon gesagt, dass er Sie liebt, Sie sind bereits glücklich verheiratet und haben bereits zwei Kinder. So weit, so gut.

Jetzt geht es nur darum, ihm begreiflich zu machen, dass er sich auch mal als Vater einbringen darf: die Kleinen zum Kindergarten bringen, ihnen Abendbrot machen, sie baden - eben alles das, was sonst immer nur an Ihnen hängen bleibt. "Mannagerinnen treffen über die Arbeitsverteilung in der Beziehung klare Vereinbarungen", meint Julia Richter. "Doch es ist nicht sinnvoll, einen latenten Choleriker mit der Jüngsten Geige üben zu lassen. Oder einen wortkargen Einsiedler für die allabendlich erzählte Gute-Nacht-Geschichte abzustellen."

Besser, Sie erstellen sich eine Liste mit den Arbeiten, die zu verteilen sind. Und dann fragen Sie, welche Jobs er übernehmen will. Für diese Bereiche ist er ab sofort mit all seiner Kompetenz zuständig. Ein Beispiel: Er mag es, sich an der frischen Luft zu bewegen, er joggt, läuft, bolzt mit seinen Kumpels? Dann ist er künftig für das Fußballtraining seines Sohnes verantwortlich, und zwar inklusive der dazu gehörenden Bring- und Holdienste bei den Turnieren am Wochenende. "Sollte er Arbeiten nicht vereinbarungsgemäß erfüllt haben, haben Sie Anspruch auf eine Wiedergutmachung. Hat er etwa versprochen, die Kinder jeden Morgen in den Kindergarten zu bringen und hat er es wiederholt nicht geschafft, muss er am nächsten Wochenende zusätzlich die Hausaufgabenkontrolle übernehmen." Allerdings müssen Sie natürlich auch sich selbst ein wenig zurücknehmen: Sie können zwar jederzeit verlangen, dass er Aufgaben übernimmt - aber nicht, dass er sie so erfüllt, wie Sie sie erfüllen würden.

Beziehungstipp 9: Der älteste Traum: ein ausgeglichener Haushalt

Das bisschen Haushalt machen wir - Emanzipation hin, Emanzipation her - meistens immer noch allein.

Dabei würde es ihn doch nicht umbringen, auch mal den Staubsauger in die Hand zu nehmen. Doch der Erfolg ist machbar. Das Geheimnis lautet: "Mannagerinnen delegieren Aufgaben - und zwar mit Namen!", sagt Julia Richter. "Frappierend viele Frauen kommen nicht ans Ziel, weil Sie Aufforderungen mit den Worten 'Man müsste mal ...‘ beginnen. Da fühlt sich aber keiner, und schon gar kein Mann, angesprochen. Benutzen Sie seinen Namen. Nur dann kapiert Lars auch, dass Lars gemeint ist."

Im Klartext heißt das: Bitte sauge du jeden Samstag die Wohnung durch! "Benutzen Sie keinen Konjunktiv", rät die Expertin, "und verschleiern Sie die Sätze nicht. Liefert Ihr Mann unvollendete, fehlerhafte oder schlicht schlechte Arbeit ab, dann bügeln Sie es nicht für ihn aus, sondern bestehen Sie auf Nachbesserung, indem Sie für bereits getane Arbeit loben und gleichzeitig den Rest einfordern." Allerdings müssen Sie auch hier Maximalforderungen zurückschrauben: Er muss nicht alle Bilderrahmen dreimal nachpolieren, nur weil Sie das immer so machen ...

Beziehungstipp 10: Lass uns reden: So wird er zur Plaudertasche

Männer reden gern und viel - über Fußball, Autos oder über ihr letztes Saufgelage. Aber wehe, Sie wollen mit ihm mal über Ihre Beziehung sprechen und darüber, was er denkt und fühlt.

Dann herrscht plötzlich Schweigen im Wald. "Frauen rasen oft wie eine Büffelherde auf Männer zu", erklärt Julia Richter. "Er ist noch nicht ganz zuhause, schon bombardiert ein Wortschwall seine Ohren. Zwischen Tür und Angel Beziehungsprobleme lösen - für einen Mann gibt es kaum eine bedrohlichere Lage. Jetzt, hier und sofort antworten und reagieren zu müssen, bewirkt bei ihm nur, dass er sich zu- rückzieht."

Besser ist es also, eine Situation zu schaffen, in der sich beide wohlfühlen und in der man(n) automatisch ins Gespräch kommt. Also verlegen Sie das Gespräch auf einen Abend beim Lieblingsitaliener oder aufs gemeinsame Joggen am Sonntagmorgen. Warnen Sie ihn mit einer kleinen Einleitung vor, damit er weiß, was auf ihn zukommt. Und dann formulieren Sie keine Vorwürfe, sondern offene Fragen: "Was meinst du, wie wir mehr Zeit miteinander verbringen können?" Darauf kann er dann in Ruhe antworten.

Beziehungstipp 11: Kaufen Sie sich einen Shopping-Begleiter

Sieben Worte, die jeden Mann in Panik versetzen: "Liebling, ich will mit dir shoppen gehen."

Damit er nicht die Flucht ergreift, sondern Ihnen mit Begeisterung am Samstag die Tüten hinterherträgt, gibt Julia Richter folgenden Rat: "Es gibt Dinge, die Männer einfach ungern tun. Opernbesuch? Böse Sache. Eine Vernissage in einer Galerie? Ein Abend voller Elend. Shoppen? Wozu - er hat schon eine Hose! Und er hat nicht ganz Unrecht: Sie wollen ja auch nicht mit ihm ins Fußballstadion." Kein Problem für Mannagerinnen: "Wenn er unbedingt die neuen Laufschuhe mit Ihnen kaufen soll, müssen Sie ihn belohnen: Im Kino läuft ein neuer Action-Film

Kaufen Sie zwei Karten für die Nachmittagsvorstellung. Danach nehmen Sie ihn einfach an der Hand und bummeln mit ihm zu den benötigten Schaufenstern."

Beziehungstipp 12: Let's talk about Sex, oder: Sagen Sie's simpel

Eigentlich ist es ja ganz schön, mit ihm zu schlafen. Aber es könnte noch viel schöner sein, wenn er ein paar Dinge einfach anders machen würde.

Nur ist es nicht so leicht, ihm das zu vermitteln. "Männer kommunizieren grundsätzlich handlungsorientiert", weiß Julia Richter. "Nur Informationen, die von seinem Sprachzentrum erkannt werden können, werden im Gehirn weiterverarbeitet. Alles andere, emotional überfrachtete, sortiert das Hirn als Müll aus und ignoriert es." Das heißt konkret: "Je einfacher die Message formuliert ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass das Gesagte bei ihm ankommt. Sagen Sie, was Sie denken, und denken Sie, was Sie meinen! Keine Umschreibungen, keine Rätsel, keine offenen Fragen. Kurze, eindeutige Botschaften - damit kann Ihr Mann etwas anfangen und es in die Tat umsetzen.

Die Kürzeste: Wenn er etwas richtig macht, gehen Sie ab wie eine Rakete. Wenn er aber sofort wieder damit aufhört, weil er nicht weiß, was das Richtige war, dann müssen Sie es sagen! Sie mochten, dass er Ihre Brust sanft von links nach rechts reizte? Dann sagen Sie: 'Streichle meine Brüste, sanft, von links nach rechts.‘ Genau so simpel. Das ist eine Anweisung, die Ihr Mann versteht und umsetzen kann." Und vergessen Sie nicht, ihm den Erfolg seiner Anstrengungen auch deutlich zu machen. Das kennt er nämlich vom Auto: Wenn man einen Motor repariert, hört man, wie er auf Touren kommt - und bei Ihnen würde ihn das natürlich genauso freuen.

Beziehungstipp 13: Statt Seitensprung - an Ihrer Seite

Er sagt, er liebt Sie. Und zwar nur Sie. Damit es auch so bleibt, können Sie ein bisschen nachhelfen.

"Sie haben effektive Belohnungssysteme in der Hand, mit denen Sie ihn bei der Stange halten", meint Julia Richter. Erkennen Sie, wonach er sich gerade sehnt: Ruhe, Zeit, Ausgleich ... Diese Wünsche können Sie als Belohnung für seine Leistungen ins Spiel bringen. Soll er am Samstag beim Kindergeburtstag helfen, stellen Sie eine Extra-Auszeit am Sonntag in Aussicht. Bewundern Sie ihn. Wenn man zu Männern aufschaut, fühlen Sie sich wie Prinzen des Alltags. Schon kleine Mädchen wissen: Prinzen tragen die Prinzessin auf Händen. Also tun Sie ihm den Gefallen. Beten Sie ihn ein bisschen an. Seien Sie ab und an mütterlich: immer da, verständnisvoll, bemüht. Denn was bekommt Mama zurück? Loyalität.

Lernen Sie daraus: Stehen Sie ihm öfter zur Seite, nicken Sie Klagemonologe betroffen ab, bereiten Sie ihm mal "ein schönes Heim". Er wird es Ihnen mit Treue danken.

Beziehungstipp 14: Geiz oder Liebe: - so bremsen Sie Kleinsparer

Sie pausieren wegen der Kinder eine Weile im Job, er verdient weiter das Geld. So weit, so gut.

Aber plötzlich fängt er an zu knausern, wenn es um neue Wildlederstiefel für Sie geht. Das muss sich ändern! "Bei Geld hört der Spaß auf", meint Julia Richter. "Nicht umsonst ist es das häufigste Streitthema in Beziehungen. Wenn Ihre EC-Karte geschluckt wird, weil er seinen Anteil nicht überweist, ziehen Sie die Reißleine! Hören Sie auf, Rechnungen für Strom und Wasser vom Haushaltskonto zu begleichen, schicken Sie Mahnungen öffentlichkeitswirksam an seinen Arbeitsplatz. Wenn die Bürokraft ihm private Zahlungsaufforderungen auf den Tisch legt, wird es überaus peinlich." Klingt brutal, muss es auch sein. Sie wollen ja nicht, dass Ihre Liebe daran zerbricht. Und dann muss er eben schnell lernen, dass seine Arbeit weder besser noch verdienstvoller ist als die seiner Familienmanagerin.

 

Und was wünschen sich Männer insgeheim von uns Frauen? Das erfahren Sie hier:

10 Dinge, die Männer sich von ihrer Ehefrau wünschen

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