Die 20 besten Winter-Gewürze

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Gewuerze
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Ernährung: Gewürze

Kleine Prise, große Wirkung: Gewürze stärken Ihr Immunsystem, sind wahre Fettkiller, sorgen für gute Laune und steigern sogar die Lust auf Sex. Wir verraten, wie Sie die Wintergewürze am besten einsetzen.

Satt rot, feurig scharf, leuchtend gelb oder betörend süß: Gewürze zaubern nicht nur Farbe und intensive Aromen auf unseren Teller, sie sind auch sehr gesund ! „Erkältung, Dauerstress oder schlechte Laune – mit Gewürzen lassen sich die meisten Beschwerden schnell lindern“, weiß der Münchner Sternekoch und Gewürz-Guru Alfons Schuhbeck.

Die Galerie zeigt die 20 besten Wintergewürze:

So wird zum Beispiel ein deftiges Festessen durch Kümmel bekömmlicher, Vanille hebt an dunklen Wintertagen die Stimmung und Zimt stimuliert die natürlichen Abwehrkräfte. „Um von der Wirkung der Gewürze zu profitieren, genügen meist schon geringe Mengen davon. Wichtig ist nur, dass man sie regelmäßig verwendet und bei ihrer Vielfalt aus dem Vollen schöpft“, so Schuhbeck. „Es ist aber auch ganz entscheidend, wann Sie ein Gericht würzen.“

Gewürze sind Alleskönner

Piment oder Kümmel etwa müssen lange mitkochen , um ihr Aroma voll entfalten zu können. Muskat oder Safran vertragen hingegen keine Hitze, weil sich ihre ätherischen Öle sonst verflüchtigen und sie viele ihrer gesunden Inhaltsstoffe einbüßen. Wir zeigen, welche winterlichen Gewürze Sie gesund und gut gelaunt durch die kalte Jahreszeit bringen, wie Sie sie am wirkungsvollsten einsetzen und welche köstlichen Gerichte Sie damit kreieren können.

Safranrisotto

Rezept für 2 Portionen150 g Reis, 1 Zwiebel, 40 g Butter, 300 ml Brühe, 1/2 TL Safranfäden, 150 ml Weißwein,  60 g Parmesan, Pfeffer, Salz

Zwiebel schälen, fein würfeln und in 20  Gramm Butter glasig andünsten. In einem zweiten Topf die Brühe zum Kochen bringen. Safran im Mörser mit etwas Salz zerreiben und in 3 Esslöffel Brühe ziehen lassen. Reis zu den Zwiebeln geben und dünsten, bis er glasig wird. Mit Weißwein ablöschen. Unter ständigem Rühren kochen, bis der ganze Wein aufgesogen ist. Mit einer kleinen Kelle nach und nach etwas heiße Brühe zum Reis geben und rühren, bis die Flüssigkeit verdampft ist. Safran mit der letzten Portion Brühe zum Reis geben. Nach etwa  20 Minuten ist das Risotto fertig. Übrige Butter und Parmesan unterrühren. Pfeffern.

Chinesische Hühnerbrühe

500 ml Hühnerbrühe, 1 Sternanis, 200 g Gemüse, 250 g gegartes Hühnerbrustfilet, 20 g Glasnudeln, 1 geviertelte Limette, frisches Thai-Basilikum, 5 g Chilistreifen

Hühnerbrühe mit Sternanis aufkochen. 3 Minuten ziehen lassen. Gemüse und Huhn in Streifen schneiden, mit den Glasnudeln dazugeben und weitere 5 Minuten sanft köcheln. Sternanis herausnehmen und Suppe in Teller füllen. Limettenviertel, Basilikumblätter und Chilistreifen darübergeben.

Scharfe Möhrensuppe

1 Schalotte, 1 Knoblauchzehe, 300 g Möhren, 2 mehlige Kartoffeln, 15 g Butter, 1 TL brauner Zucker, 200 ml Brühe, 100 ml Kokosmilch, 1–2 TL Currypulver, Salz, Pfeffer, Limettensaft

Schalotte, Knoblauch, Möhren und Kartoffeln schälen und klein würfeln. Schalotte in der Butter glasig dünsten, Knoblauch 1 Minute mitschmoren. Möhren zugeben, mit Zucker bestreuen, 2–3 Minuten schmoren und mit Brühe ablöschen. Kartoffeln dazu, alles in 20 Minuten weich kochen. Mit dem Stabmixer pürieren. Kokosmilch einrühren und mit Gewürzen und Limettensaft abschmecken. Wer es schärfer mag, nimmt Currypaste statt Currypulver.

Heiße Chili-Schokolade

1/2 Chilischote oder 1 Messerspitze Chilipulver, 40 g Edelbitterschokolade (80 % Kakaogehalt), 250 ml Milch, 1 TL Honig, 1 TL Rohrzucker, 1 Messerspitze gemahlener Zimt

Chilischote entkernen, von den Scheidewänden befreien und fein hacken (oder Chilipulver verwenden). Schokolade klein würfeln. Beides mit Milch, Honig, Rohrzucker und Zimt in einen Topf geben und erhitzen. Rühren, bis sich die Kuvertüre aufgelöst hat. Die heiße Schokolade in Tassen füllen und (auf Wunsch) mit einem Klecks Sahne dekorieren.

Gebeitzter Lachs

2 Portionen300 g frisches Lachsfilet mit Haut (ohne Gräten), 1/2 TL schwarze Pfefferkörner, 1/2 TL Fenchelsamen, 2 EL  grobes Meersalz, 1 EL Zucker, 1 Bund Dill, 1 EL Wodka

Lachs waschen und trocken tupfen, die beiden Filetseiten voneinander trennen. Pfefferkörner und Fenchelsamen im Mörser grob zerstoßen, mit Salz und Zucker mischen. Dill waschen und von den groben Stielen befreien. Die Fleischseiten der Lachsfilets mit Wodka beträufeln, dann mit der Salzmischung einreiben.

Das eine Filet mit der Hautseite nach unten in eine flache Form legen, Dill darauf verteilen. Mit dem zweiten Filet abdecken, Hautseite nach oben. Lachs mit Frischhaltefolie bedecken, ein schweres Holzbrett auflegen und für mindestens 24 Stunden kalt stellen, dabei öfter wenden und mit austretendem Sud begießen. Auf einem Klecks Kartoffelpüree anrichten.

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