Fit ins neue JahrDie 47 besten Abnehmtricks der Welt

Die 47 besten Abnehmtricks der Welt
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Wie oft hast Du schon vorgehabt, etwas für Deine Figur zu tun? Endlich ein paar Kilo weniger auf die Waage bringen? Meist sind es die starren Esspläne und strenge Vorschriften, die unsere Diätversuche scheitern lassen. Die Lösung ist, nicht radikal, sondern effektiv vorzugehen - ohne Hungern. Es sind die vielen kleinen Abnehmtricks im Alltag, die zum Ziel führen, dauerhaft abzunehmen.

Trenne Dich von ein paar alten Gewohnheiten, schaufel Dir täglich ein paar Minuten für Sport frei und setze beim Essen auf echte Schlankmacher, ohne auf Genuss zu verzichten. Wir haben die 47 besten Abnehmtipps für Dich zusammengestellt – alle wissenschaftlich abgesichert.

1. Nase austricksen

Ganz schön schwer, nicht schwach zu werden, wenn es beim Italiener nach frisch gebackener Pizza duftet. Da braucht Deine Nase eine entscheidende Ablenkung: Träufel etwas Pfefferminzöl über ein Taschentuch und schnuppere daran – das wirkt. Eine ähnliche die Naschlust dämpfende Wirkung hat das Kauen eines Pfefferminzkaugummis. Der verbrennt zusätzlich noch 11 Kalorien pro Stunde. Kurz nachgerechnet: Wer zweimal am Tag Kaugummi kaut, statt dem Heißhunger nachzugeben, spart so rund 500 Kalorien.

2. Richtiger Zeitplan

Chronobiologen bestätigen: Wer über den Tag verteilt das Richtige isst, nimmt deutlich schneller ab.

  • 7:30 Uhr Reichlich frühstücken: Eine ausgewogene Mahlzeit hemmt die Produktion des appetitanregenden Hormons Ghrelin und schützt vor Heißhunger.
  • 10:30 Uhr Teatime: Mate- oder Roibuschtee stabilisieren den Blutzuckerspiegel und minimieren dadurch Ihre Naschlust.
  • 12:30 Uhr Suppe löffeln: Gemüsesuppe macht länger satt als eine vergleichbare Menge an gekochtem Gemüse.
  • 15:00 Uhr Molke trinken: Die enthaltenen Proteine sättigen bis zum Abend – vor allem, weil sie den Blutzuckerspiegel stabilisieren.
  • 17:00 Uhr Einen Espresso bitte! Koffein bringt den Stoffwechsel am Nachmittag auf Trab und minimiert dadurch den Appetit.
  • 19:30 Uhr Fisch zum Abendessen: Viel Eiweiß pusht die nächtliche Fettverbrennung.
  • Ab 20 Uhr sollten Sie idealerweise nichts mehr essen.

3. Gesunder Sattmacher

Du hast gerade erst Mittag gegessen und schon wieder knurrt der Magen? Dann gehe morgen zum Italiener und bestelle Dir einen Teller Spaghetti Aglio e Olio. Wissenschaftler der University of California haben entdeckt, dass die im Olivenöl enthaltene Ölsäure den Appetit über mehrere Stunden dämpft. Aber bitte nicht übertreiben! Auch die guten ungesättigten Fettsäuren sorgen im Übermaß für Extra-Pfunde.

4. Trinke Apfelessig

Gewöhne Dir an vor kohlenhydratreichen Mahlzeiten zu trinken. Der bremst die Kohlenhydrataufnahme ins Blut, hält den Insulinspiegel niedrig und verzögert die Speicherung von Körperfett.

5. Frühstücken Sie im Bett

In einer US-Studie der University of Massachusetts kam heraus, dass Menschen, die nach dem Aufwachen länger als 90 Minuten warten, ehe sie die erste Mahlzeit einnehmen, ein um 50 Prozent höheres Risiko tragen, Übergewicht zu entwickeln.

6. Gelüste aussitzen

Im Kühlschrank lockt verführerisch eine Mousse au Chocolat? Lasse sie dort stehen. Die Strategie, nur einen Löffel zu essen, funktioniert bei den wenigsten, so Forscher der Universität Dijon. Warte zehn Minuten und entscheide dann, ob Du die Süßspeise wirklich essen willst. In den meisten Fällen ist die Lust dann schon verflogen.

7. Clever im Restaurant

Ob Gourmettempel oder einfaches Wirtshaus: Im Restaurant essen wir grundsätzlich mehr als in den eigenen vier Wänden (rund 1.000 Kalorien pro Mahlzeit!). Diese Tricks helfen Dir beim Kaloriensparen.

  • Bestelle den Nachtisch mit zwei Gabeln: 250 Kalorien weniger
  • Esse zwei Vorspeisen und keine Hauptspeise: 200 Kalorien weniger
  • Wähle Speisen, die umständlich zu essen sind, zum Beispiel Artischocken: 400 Kalorien weniger
  • Lasse das Brot weg: 200 Kalorien weniger
  • Bestelle die Sauce und das Salatdressing extra zum Selberdosieren: 250 Kalorien weniger

8. Joghurt macht besonders schlank

Esse Naturjoghurt – und zwar am besten täglich! Denn die enthaltenen Milchsäurebakterien fördern nicht nur die Verdauung und halten den Darm gesund. Joghurt ist auch eine hervorragende Proteinquelle – Eiweiß ist ein effektiver Fettkiller und der wichtigste Nährstoff, um Muskeln aufzubauen. Dabei musst Du nicht am falschen Ende sparen und nur die fettarme Variante löffeln. Klassischer Joghurt schmeckt besser, er enthält 3,5 Gramm Fett und etwa 70 kcal pro 100 Gramm, die gleiche Menge der 1,5-Prozent-Variante etwa 60 kcal – lohnt also nicht!

9. Genieße Grapefruits

Schon eine halbe Frucht vor jeder Mahlzeit reicht aus, um in einem Vierteljahr zwei Kilogramm Körperfett einzuschmelzen. Grapefruits halten den Insulinspiegel niedrig und heizen die Fettverbrennung an, so Dr. Ken Fujioka von der Scripps Clinic in San Diego.

10. In der Ruhe lieht die Kraft

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat Stress zur größten Gesundheitsgefahr des 21.Jahrhunderts erklärt. Der Hauptgrund: Stress macht dick. Durch die dauerhafte Anspannung ist der Pegel der Stresshormone Adrenalin und Cortisol permanent erhöht und steigert das Verlangen auf süßes und fettiges Essen sowie die Einlagerung von Körperfett in der Bauchregion. Es ist also durchaus sinnvoll, tagsüber mehrere kleine Aktivpausen einzulegen und so die Ausschüttung der Stresshormone zu reduzieren.

11. Dinner Cancelling

Der stärkste Fettverbrenner im Körper ist das Wachstumshormon HGH. Es wird während der nächtlichen Tiefschlafphase gebildet. Besonders viel entsteht, wenn der Körper nicht mit der Verdauung eines üppigen Abendessens beschäftigt ist. Versuche deshalb zweimal pro Woche nach 17 Uhr nichts mehr oder nur wenig zu essen.

12. Gesunder Vorrat

Kennst Du das? Du kommst abends ausgehungert nach Hause und greifst wahllos nach allem, was Du essen kannst: Kekse, Schokolade oder Pudding. Gut, wenn Du solche Dickmacher gar nicht erst im Haus hast. Super wäre ein gesunder Vorrat: ein hart gekochtes Ei oder Gemüserohkost. Dann hast Du vielleicht noch die Muße, etwas Richtiges zu kochen, und zwar so viel, dass es für den kommenden Abend auch noch reicht.

13. Schalte den Fernseher ab

Du verbringst jeden Abend vor der Glotze? Das solltest Du lassen! Wissenschaftler der Universität Erfurt fanden heraus: In rund zwei Drittel aller Sendungen kocht, isst oder trinkt jemand – ganz abgesehen von der Werbung. Ein Viertel der gezeigten Lebensmittel sind süße oder fette Snacks. Zuschauer-Interviews bestätigen: Das animiert zum Nachahmen. Mehr als zwei Stunden pro Tag oder mehr als 14 Stunden pro Woche sollten es nicht sein, so das Ergebnis einer Studie. Das Risiko, dicker zu werden, steigt mit jeder zusätzlichen TV-Stunde um 23 Prozent.

14. Frisch statt fertig

Koche möglichst oft selbst und mit frischen Zutaten. So nimmst Du im Vergleich zum Fertigprodukt 300 Kalorien weniger auf. Denn das darin enthaltene Glutamat steigert den Appetit.

15. Gläser Milch

2 Gläser Milch am Tag machen schlank. Der Grund: Die Kombination aus Kalzium und Vitamin D regt den Stoffwechsel an, so Wissenschaftler der Ben-Gurion University of the Negev, Israel.

16. Naschfreie Zone

Wissenschaftler der University of Illinois haben herausgefunden: Liegt die Schokolade direkt auf unserem Schreibtisch, kommen wir auf rund neun Stück pro Tag. Befindet sie sich etwa anderthalb Meter entfernt, greifen wir nur noch viermal zu. Also verbanne Süßes aus Deiner Reichweite – das gilt auch für Schubladen, das Handschuhfach und die Handtasche.

17. Smarte Snacks

Die vielen kleinen Zwischenmahlzeiten sind es, die im Laufe der Zeit unser Gewicht nach oben schaukeln. Wer geschickt auswählt, bleibt schlank.

Hier ist naschen verboten:

  • 25 g Erdnüsse, gesalzen: 150 kcal
  • 70 g Kartoffelchips: 360 kcal
  • 1 Linzer Törtchen: 530 kcal
  • 1 Doppelkeks: 120 kcal
  • 100 g Gummibärchen: 350 kcal

Hier ist naschen erlaubt:

  • 40 g Popcorn, gesalzen: 150 kcal
  • 60 Stück Rispinos (Reiskräcker): 360 kcal
  • 500 g Rote Grütze: 530 kcal
  • 6 Löffelbiskuits: 120 kcal
  • 1 Orange, 1/4 Ananas, 1 Banane, 1 Kiwi, 1 Mango: 350 kcal

18. Laufen statt Essen

Sport kann helfen, einen knurrenden Magen zum Schweigen zu bringen. Das haben Forscher der Universität Campinas in Brasilien herausgefunden. Auch der Langzeiteffekt ist nicht ohne: Regelmäßiges Training steigert die Bereitschaft des Hirns, die Satt-Signale des Körpers zu empfangen. Langfristig sinkt so das Bedürfnis, ohne wirklichen Hunger zu essen. Wenn der Magen knurrt, 20 Minuten laufen – und der Hunger ist weg.

19. Alkohol richtig dosieren

Ob Caipirinha oder Cosmopolitan: Die meisten Cocktails enthalten kein Fett, dafür aber viel Zucker. Der lässt den Insulinspiegel hochschnellen, wir verspüren Heißhunger. Zudem hemmt Alkohol die Fettverbrennung. Gegen ein Glas Wein zum Abendessen oder den Begrüßungsprosecco auf einer Party ist aber nichts einzuwenden. Steige für den Rest des Abends einfach auf Wasser um, das hat null Kalorien.

20. Eiweiß am Morgen

Ein Rührei zum Frühstück macht schlank. Wissenschaftler der Purdue University in West Lafayette haben herausgefunden, dass unser Körper frühmorgens besonders von Proteinen profitiert. Der Insulinspiegel ist um diese Zeit leicht erhöht, ein Frühstück mit Brot und Marmelade würde den Spiegel weiter nach oben treiben. Ein Rührei hält ihn dagegen konstant. Eine Scheibe Vollkornbrot oder etwas Rohkost kannst Du aber ohne Bedenken dazu essen.

21. Vorsicht beim Bäcker

Ob das ofenfrische Croissant mit Schokolade gefüllt ist oder nicht, macht kalorienmäßig gesehen einen beträchtlichen Unterschied. Wer sein Frühstück in der Bäckerei geschickt zusammenstellt, kann gut und gerne einige Hundert Kalorien einsparen.

Kalorienarme Backwaren

  • Laugenbrezel: 113 kcal
  • Rosinenbrötchen: 297 kcal
  • Croissant: 314 kcal
  • Amerikaner: 333 kcal

Kalorienreiche Backwaren

  • Butterbrezel: 338 kcal
  • Rosinenschnecke: 690 kcal
  • Schokocroissant: 432 kcal
  • Brioche: 500 kcal

22. Schön spritzig

Trinke tagsüber Wasser mit viel Kohlensäure! Die prickelnden Bläschen kurbeln den Stoffwechsel an. Laut einer Untersuchung der Berliner Charité genügen zwei Liter täglich, um 200 Zusatzkalorien zu verbrennen. Klingt wenig, macht aufs ganze Jahr gerechnet aber fast fünf Kilo weniger. Wichtig ist dabei auch die Temperatur des Wassers: Ideal sind nach Ansicht der Wissenschaftler 22 Grad. Auch lecker: Schlankwasser - mit einer Wirkstoffkombi aus Zitrone, Ingwer, Minze und Gurke.

23. Kalorienkönig Coffeeshop

Laut einer Studie der New Yorker Gesundheitsbehörde mit knapp 3.000 Teilnehmern schlägt der regelmäßige Besuch eines Coffeeshops mit durchschnittlich 240 Extrakalorien zu Buche. Rein rechnerisch nimmst Du so in einem Jahr neun Kilo zu, wenn Du täglich hingehst. Setze lieber auf einfache Klassiker, die ganz ohne Sahne, Sirup oder Schokolade auskommen.

Dickmacher 1: Sahne Vorsicht vor Getränken, die den Ausdruck „Cream“ im Namen tragen – hier verbirgt sich eine Extraportion Sahne (80”‰kcal pro Esslöffel).

Dickmacher 2: Sirup Ob Vanille oder Karamell, der Sirup verleiht dem Kaffee eine spezielle Note und ein Plus von 100 kcal.

Dickmacher 3: Schokolade Bereits 20 Gramm Schokolade liefern mehr als 100 Kalorien. Ob geschmolzen in Milch oder als Topping auf Gebäck – hier musst Du besonders gut aufpassen.

  • Vanille-Donut: 286 kcal
  • Cranberry-Muffin: 320 kcal
  • Carrot Cake: 300 kcal
  • Chai Tea Latte (grande): 260 kcal
  • Caffè Latte (grande): 220 kcal
  • Iced Caffè Mocha (grande): 220 kcal
  • Schoko-Donut: 357 kcal
  • Schoko-Muffin: 550 kcal
  • Brownie: 400 kcal
  • Hot Chocolate (grande): 400 kcal
  • Caffè Mocha m. Sahne (grande): 360 kcal
  • Iced White Caffè Mocha (grande): 470 kcal

24. Diätfalle Job

In einer US-Umfrage gaben 69 Prozent der Angestellten an, mindestens einmal am Tag etwas zu knabbern, 38 Prozent essen im Büro mehr ungesunde Snacks als zu Hause und 20 Prozent verzichten während der Arbeitszeit komplett auf Obst und Gemüse. Richtig zu Mittag essen die wenigsten (12 Prozent). Kein Wunder, dass die Hälfte aller Angestellten langfristig zunimmt. So bleibst Du schlank:

  • Plane feste Mahlzeiten ein: Lass dich weder von Termindruck noch von den Öffnungszeiten der Kantine davon abhalten, regelmäßig zu essen.
  • Raus in der Pause: Wer die Mittagspause am Schreibtisch verbringt, kriegt nach 30 Minuten wieder Hunger.
  • Fokus aufs Essen: Setze Dich zum Essen hin. Meide Ablenkung wie Lesen, E-Mails checken oder Jobtalk.
  • Kaue gründlich: Das hilft Dir rechtzeitig zu spüren, wenn Du satt bist.

25. Nicht nebenbei essen

Schnell ein Croissant auf dem Weg zur U-Bahn, die Pizza, während Du mit Deiner Freundin telefonierst: Solche Mahlzeiten kannst Du gleich doppelt verbuchen. Denn alles, was wir nebenbei essen, wird vom Gehirn nicht richtig registriert und wir haben früher wieder Hunger. Eindeutige Indizien, dass Du dem Essen endlich mehr Bedeutung beimessen solltest: Brotbrösel in der Tastatur oder Marmeladenflecken auf den Buchseiten Deines Lieblingsromans.

26. Frühstück vor dem Frühsport

Erst Frühstück oder Frühsport? Entscheiden Dich für Ersteres! Also erst das Müsli und dann der Morgensport. Der Grund: Training auf leeren Magen greift neben den Fettdepots auch die hart erarbeitete Muskelmasse an – und die ist wichtig, um den Grundumsatz zu erhöhen und permanent mehr Kalorien zu verbrennen. Wenn Du drei Mal pro Woche nach dem Frühstück 20 Minuten trainierst, nimmst Du dadurch zwei Kilo pro Monat ab – so eine US-Studie aus Colorado Springs.

27. Süße Versuchung

In Fruchtsaft steckt viel Fruktose, ein klassischer Heißhungerverursacher. Verwende für süße Getränke daher hohe, schmale Gläser, daraus trinken wir unbewusst weniger. Verwende nur 100-prozentigen Fruchtsaft aus dem Reformhaus und verdünne ihn mit Wasser.

28. Keine Angst vor Einladungen!

Du bist bei Freunden zum Essen eingeladen? Beschränken Dich auf kleine Portionen und esse langsam. Wichtig: Lobe die Gastgeber schon während des Essens, dann wird es Dir niemand übelnehmen, wenn Du keinen Nachschlag mehr nimmst. Deine Zurückhaltung spart locker 500 Kalorien. Tipp: Wenn Du eine enge Jeans, die kneift, anziehst, fällt Dir das Verzichten noch leichter.

29. Schlafe mindestens sieben Stunden

Neueste Untersuchungen bestätigen: Die Schlafqualität und -quantität hat einen entscheidenden Einfluss auf das Körpergewicht. In einer Studie der Laval- Universtät in Québec fanden Forscher heraus, dass Kurzschläfer (mit durchschnittlich fünf bis sechs Stunden Schlaf) in sechs Jahren etwa zwei Kilo mehr zunehmen als Langschläfer. Der Grund: In der Nacht läuft der Stoffwechsel auf Hochtouren – die dafür benötigte Energie wird aus den körpereigenen Fettdepots gewonnen. Optimiert wird der Effekt, wenn Du abends statt Kohlenhydraten viel Eiweiß, zum Beispiel Fisch ist, zusätzlich Sport treibst und zwischen Abendessen und Zubettgehen drei bis vier Stunden vergehen.

30. 23" cm im Durchmesser

Größer sollte der Teller nicht sein, der auf den Tisch kommt. Ernährungsexperten von der Texas A&M University fanden heraus: Von großen Tellern essen wir rund 50 Prozent mehr, denn sie verführen zu großen Portionen. Noch besser, wenn die Teller blau sind: Wenn das Gehirn „blau“ registriert, drosselt das den Appetit. Blaues Essen kommt in der Natur nämlich so gut wie gar nicht vor.

31. 12 Prozent weniger Kalorien pro Mahlzeit ...

... nimmst DU zu dir, wenn Du vor dem Essen eine stark wasserhaltige Vorspeise isst – also eine Gemüsesuppe, Gurkensalat oder Melone. Das macht satt und der Hauptgang kann deutlich kleiner ausfallen. Ein Glas Wasser vor dem Essen ist weniger empfehlenswert.

32. Raus aus der Routine!

Manchmal genügen schon winzige Veränderungen im Essverhalten, um ganz nebenbei Gewicht zu verlieren:

Sie verzichten
auf ...
Und sparen jährlich ...Und nehmen dabei ab ...
Zucker im Kaffee (bei 4 Tassen täglich mit 1 TL Zucker)23.360 kcal3,3 Kilo
Das Glas Wein am Abend54.750 kcal7,8 Kilo
Der Griff in den Brotkorb (bei 2x Essengehen pro Woche)20.800 kcal2,9 Kilo
Der Schokoriegel im Büro (an 4 Arbeitstagen)64.480 kcal9,2 Kilo
Cola zum Essen (1 Glas pro Tag)51.830 kcal7,4 Kilo
Der Kuchen am Sonntag26.000 kcal3,7 Kilo
Butter aufs Brot (20 g pro Tag)54.750 kcal7,8 Kilo

33. Von anderen abschauen

Wissenschaftler bestätigen: Bevor wir uns für eine Diät entscheiden, fragen wir uns zuerst, wie Bekannte oder Freunde den Kampf gegen die Kilos gewonnen haben. Richtig so! Hier die erfolgreichsten Abnehm-Strategien von mehr Sport bis Kaugummi kauen:

  • Zuckerreiche Lebensmittel meiden: 86 %
  • Kleinere Portionen essen: 85 %
  • Auf Light- und Diätprodukte setzen: 78 %
  • Kalorien sparen und mehr Sport treiben: 73 %
  • 3 Mal pro Woche 45 Minuten Sport: 64 %
  • Kalorien zählen: 44 %
  • Kaugummi kauen: 37 %
  • Mahlzeiten ausfallen lassen: 17 %

34. Scharf macht schlank

In einem original indischen Curry stecken bis zu 50 Gewürze. Ihr intensiver Geschmack verstärkt die Sättigungssignale des Magens. Der zweite Pluspunkt cremiger Currys ist Kokosmilch. Sie erhöht die Bereitschaft des Organismus, Energie aus Körperfett zu beziehen. So können wir auf Kartoffeln, Nudeln und Reis verzichten, ohne dass uns Energie fehlt.

35. Müsli zu jeder Tageszeit

In der Schweiz leben die schlanksten Frauen Europas! Ob's am Müsli liegt? Es wurde um 1900 vom Schweizer Arzt und Ernährungsreformer Oskar Bircher-Benner entwickelt. Und noch immer essen es die Eidgenossen sehr gern - meist am Abend. mit ca. 400 Kalorien pro Portion zu jeder Tageszeit eine super Diät-Mahlzeit.

36. Fahrradpedal statt Gaspedal

Unser Nachbarland zählt mehr Fahrräder als Einwohner. Über 50 Prozent der Holländer bewegen ihren Drahtesel jeden Tag, Sommer wie Winter. Ein riesiger Schlankvorteil. Denn: Wer täglich 20 Minuten auf flacher Strecke radelt, verbraucht im Jahr etwa 36.500 Kalorien mehr als ein Autofahrer. Umgerechnet in Körperfett sind das 5,2 Kilo, die Du übers Jahr verlierst, ohne Ihre Essgewohnheiten zu verändern!

37. Ayran statt Milchshake

Fettarmer Joghurt mit 1 Prise Salz und etwas Wasser. Das ist Ayran, Nationalgetränk der Türkei. Schon 1Glas (200 ml) des zuckerfreien Joghurtdrinks pro Tag stabilisiert den Kalziumhaushalt und optimiert so unseren Fettstoffwechsel. Du kannst Ayran auch selbst herstellen: 150 g Schafs- oder Kuhmilchjoghurt mit 50 ml Wasser und 1 Prise Salz verrühren. Variiere den Drink mit frischer Minze oder Fruchtsäften satt Wasser.

38. Olivenöl zügelt Appetit

Das beste Olivenöl der Welt kommt von der griechischen Insel Kreta. Es ist fruchtig, hat einen unvergleichlichen Glanz und wird - selbstverständlich - aus ganzen Oliven, direkt nach der Ernte kalt gepresst. Nur so bleibt seine geballte Schlankkraft erhalten. Ärzte raten: Im Rahmen einer kalorienreduzierten Diät bremsen 50 ml Olivenöl am Tag den Appetit bei Übergewichtigen und senken das Diabetesrisiko.

39. Süßen mit Stevia

Zucker ist einer der größten Dickmacher und auch synthetische Süßstoffe stehen im Verdacht, Heißhunger auszulösen. Doch seit Dezember 2011 ist der neue Wunderzucker Stevia in der EU zugelassen. Die Blätter des südamerikanischen Honigkrauts sind 30-mal süßer als Zucker – das daraus gewonnene Extrakt hat sogar die 300-fache Süßkraft. Das pflanzliche Produkt ist absolut kalorienfrei und verursacht weder Heißhunger noch Karies. Die ersten Stevia-Produkte sind jetzt im Handel, zum Beispiel Mini-Dragees für den Kaffee (Canderel Green, um 3,30 Euro), Cola (Fritz-Kola, um 1,20 Euro) und Bio-Joghurt (Andechser, um 1,20 Euro).

40. Keine Zucker-Kohlenhydrat-Kombis

Geht Zucker zu schnell ins Blut, produziert die Bauchspeicheldrüse übermäßig viel Insulin. Die Folge: Nach einer Stunde befindet sich erneut zu wenig Zucker im Blut. Diese Unterzuckerung führt zu Heißhungerattacken – ein Teufelskreis, den vor allem süße Mahlzeiten mit Weißmehl auslösen, etwa Toast mit Marmelade oder Pfannkuchen mit Ahornsirup. Um den Insulinspiegel in Balance zu halten, sollten Sie eine Komponente durch Eiweiß ersetzen, also Pfannkuchen mit Nüssen oder Toast mit Pute essen.

41. Finger weg von Diät-Produkten

Die trügerischen „Light“-Varianten sorgen oft dafür, dass wir mehr essen, weil wir glauben, sie seien kalorienarm. Aber auch wer vom Leichten zu viel isst, nimmt zu. Da Fett ein Geschmacksträger ist, müssen die Hersteller die Magervariante mit modifizierter Stärke oder Verdickungsmitteln aufpeppen, also mit industriellen Kohlenhydraten, die den Insulinspiegel in die Höhe treiben und Heißhunger auslösen. Laut US-Forschern haben auch synthetische Süßstoffe – aber nicht Stevia, siehe Punkt 39 – einen appetitsteigernden Effekt, da sie genauso wie Zucker einen Anstieg des Insulinspiegels bewirken. Der Verzehr von Light-Produkten führt außerdem dazu, dass der Körper die eingesparten Kalorien bei der nächsten Mahlzeit ausgleicht oder sogar überkompensiert. Letztlich hast Du also mehr davon, wenn Du Light-Varianten meidest und künftig einfach die Menge der fettreichen Dickmacher halbierst.

42. Hülsenfrüchte hemmen den Appetit

Baue regelmäßig ein paar Bohnen, Linsen oder Erbsen in den Speiseplan ein. Die proteinreichen Hülsenfrüchte wirken entwässernd, werden langsam verdaut und Du fühlst dich dadurch mehrere Stunden gesättigt.

43. Espresso nach dem Mittagessen

Ein Espresso nach dem Mittagessen erhöht die Wärmeproduktion im Körper, sorgt für einen höheren Blutdruck und steigert die Fettverbrennung. Aber Vorsicht: Der Schlankmacher-Effekt geht verloren, sobald Sie Zucker dazugeben.

44. Fatburner

Es gibt Nahrungsmittel, die diesen Namen tatsächlich verdienen! Denn für ihre Spaltung, Verdauung und Aufnahme werden mehr Kalorien benötigt, als sie liefern. Zum Ausgleich holt sich der Körper Energie aus Ihren Fettreserven. Solche Fatburner sind zum Beispiel Artischocken, Brokkoli, Möhren und Rosenkohl.

45. Finger-Yoga gegen Heißhungerattacken

Schon mal Finger-Yoga probiert? Drücke Deine Daumen seitlich etwa auf die Mitte Deiner Mittelfinger. Wer die Übung täglich fünfmal fünf Minuten macht, bringt seinen Magen ins Gleichgewicht und unterstützt die Bauchspeicheldrüse bei der Zuckerverdauung. Das Ergebnis: Du hast weniger Lust auf Süßes, fühlst dich stressresistenter und bringst Dein Immunsystem auf Vordermann. Bei akutem Heißhunger hilft Akupressur: Drücke 15 bis 20 Sekunden mit dem Zeigefinger auf den Punkt zwischen Nase und Oberlippe. Die Stimulierung dieser Stelle wirkt direkt auf das Appetitzentrum des Gehirns.

46. Mit Tee entgiften

Rooibos-Tee vertreibt das Verlangen nach Süßem, grüner Tee kurbelt den Stoffwechsel an und Mate-Tee bremst den Hunger. In kleinen Schlucken getrunken füllt Tee den Magen, reinigt den Körper und befreit ihn von Giftstoffen.

47. Schlank atmen

Was die indische Heilkunst Ayurveda lehrt, ist auch medizinisch erwiesen: Wer richtig atmet, regt den Stoffwechsel an. Je tiefer die Bauchatmung ist, desto besser kann die Verdauung arbeiten und wir haben letztlich weniger Hunger. So geht die Bauchatmung: Schließe die Augen. Atme tief durch die Nase ein und lasse die Luft bis zum Bauchnabel sinken, sodass sich Deine Bauchdecke hebt. Atme aus und ziehe die Bauchdecke nach innen. Wiederhole die Übung mindestens fünfmal.

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