Die 7 häufigsten Fehler beim Gesicht waschen

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Foto: Drazen Lovric/ iStock

7 häufige Fehler beim Gesicht waschen und die Lösungen dazu

Trockene Haut? Pickel? Reizungen? Die Ursache für Hautprobleme kann ganz einfach sein: Vielleicht wäschst du dein Gesicht falsch! Wir erklären, worauf du achten solltest.

1. Das Wasser ist zu heiß oder zu kalt

Es ist so schön, wenn es draußen kalt ist und wir drinnen Kontakt mit warmem Wasser haben. Gerade im Winter waschen wir unser Gesicht mit sehr warmem Wasser. Doch warmes Wasser entzieht der Haut Feuchtigkeit, trocknet die Haut aus und sorgt somit dafür, dass die Haut schneller altert.

Doch zu kalt sollte das Wasser auch nicht sein - auch nicht im Sommer und wenn es noch so angenehm ist! Denn zu kaltes Wasser kann die Kapillaren reizen und damit der Haut schaden.

Am besten lauwarmes Wasser zum Gesicht waschen verwenden.

2. Du wäschst dir dein Gesicht unter der Dusche

Wir nutzen gerne die Dusche, um unseren gesamten Körper zu waschen, soch Experten raten, das Gesicht dabei besser auszulassen.

Zum einen aus dem selben Grund wie Punkt 1: Wir duschen oft wärmer, als es für unsere (Gesichts-)Haut gut ist. Die Haut wird geschädigt, trocknet aus und altert schneller.

Zum anderen sind die Produkte, die wir unter der Dusche verwenden, also Shampoo und Duschgel, nicht für unsere Gesichtshaut geeignet. Trotzdem kommen sie ind er dusche schnell in Kontakt mit unserem Gesicht und wir tun unserem Gesicht damit keinen Gefallen.

Daher sollten wir unser Gesicht immer im Waschbecken waschen. Da haben wir eine bessere Kontrolle über die Wassertemperatur und die Produkte, die an unsere Gesichtshaut kommen.

3. Du wäschst dich zu oft

Wer sich sein Gesicht zu oft wäscht, reizt die Haut. Die Talgproduktion wird angeregt, weil die Haut sich selbst schützen will. So können Pickel entstehen. Außerdem altert die Haut so schneller.

Es reicht, das Gesicht ein- bis zweimal am Tag zu waschen. Abends vor dem Zubettgehen, um die Strapazen des Tages (Make-up, Staub, Stadtluft und -verschmutzung) abzuwaschen. Und morgens direkt nach dem Aufstehen, da die Haut über Nacht Giftstoffe ausscheidet und sich abgestorbene Hautzellen auf der obersten Hautschicht sammeln.

Wenn du einen Tag ungeschminkt zu Hause verbracht hast und dabei auch nicht viel geschwitzt hast, kannst du abends auch mal die ausführliche Gesichtswäsche weg lassen. Wasche dein Gesicht da nur mit etwas lauwarmem Wasser. Deine Haut wird dir für diese kleine Pause dankbar sein.

4. Du nutzt die falschen Produkte

Deine Gesichtsreinigung sollte nicht zu aggressiv sein. Normale Seifen greifen zum Beispiel den Säureschutzmantel der Haut an und trocknen sie aus. Spezielle Produkte fürs Gesicht reinigen mit milden Tensiden (waschaktive Substanzen) und enthalten rückfettende und feuchtigkeitsbindende Wirkstoffe wie Glyzerin. Milde Reiniger halten die Haut in Balance und bewahren ihren natürlichen Fett-Wasser-Haushalt. Die Reinigung sollte aber auch nicht zu schwach sein, da dein Gesicht sonst nicht richtig sauber wird.

Das Reinigungs-Produkt für dein Gesicht muss vor allem zum Hauttyp passen. Am besten wählst du eins aus der Kosmetikserie, die du auch sonst benutzt. So sind die Wirkstoffe perfekt aufeinander abgestimmt. Generell gilt: für fettige Haut eignen sich Gele. Für einen trockenen Hauttyp rückfettende Reinigungsmilch und -öle. Schön für normale Haut sind Reinigungsschäume.

Hier sind ein paar gute Gesichtsreiniger:

Pickelchen und Mitesser bekommt man mit ölfreien Waschgels für unreine Haut in den Griff. Sie enthalten Zusätze wie Zink und Tonerde, die die Talgproduktion drosseln. Außerdem antibakteriell wirkende frucht- oder Salicylsäure, die einen Peeling-Effekt haben, der verstopfte Poren öffnet.

Hier einige Produkte gegen unreine Haut:

5. Du wäschst dein Gesicht nicht gründlich genug

Achte bei der Reinigung deines Gesichtes darauf, dass du wirklich alles erwischst. Lass den Haaransatz nicht aus, achte auch auf die Seiten deiner Nase und deinen Hals. Und ganz wichtig: Gründlich abspülen. Denn auch Rückstände der Gesichtsreiniger können deine Poren verstopfen und die Haut austrocknen.

6. Du wäschst dein Gesicht mit dreckigen Händen

Das erklärt sich wahrscheinlich von selbst: Wer sein Gesicht mit schmutzigen Händen wäscht, verteilt den Dreck von den Händen im Gesicht. Man muss den Händen nicht einmal unbedingt ansehen, dass sie dreckig sind. Bakterien kann man nicht sehen. Darum solltest du deine Hände vor dem Gesicht auch noch waschen.

7. Du rubbelst dein Gesicht mit einem Handtuch trocken

Niemals rubbeln, immer nur tupfen! Nun hast Du schon mit speziellen Reinigern darauf geachtet, dein Gesicht so zu waschen, dass die natürlichen Fett-Wasser-Schicht der Haut bestehen bleibt, und dann rubbelst du sie mit einem Handtuch doch wieder runter? Nein, nein, lieber nicht. Außerdem kann Rubbeln das Elastin in der Haut schädigen.

Nimm lieber ein sauberes Handtuch, dass du dir mit niemandem teilst (denn dadurch können Bakterien übertragen werden), und tupfe dein Gesicht vorsichtig trocken.

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