Die 8 größten Beziehungsfehler von Frauen

Typische Fehler, die Frauen in Beziehungen machen

Fehler eingestehen macht keinen Spaß, trotzdem begehen wir sie alle mal. Insbesondere in der Liebe verhalten wir uns nicht immer richtig. Diese 8 Beziehungsfehler machen Frauen immer wieder!

Natürlich ist es leicht, nach einer misslungenen Beziehung zunächst einmal die Schuld auf den anderen Part zu schieben. Das ist auch vollkommen legitim, denn es hilft uns, über die Trennung hinwegzukommen. Doch wenn wir ganz tief in uns hinein horchen, wird uns bewusst, dass auch wir nicht immer alles richtig machen. Jeder Mensch macht Fehler. Doch manche fallen uns erst im Nachhinein auf. Wir öffnen die Augen für typische Beziehungsfehler- bei denen wir uns vielleicht zunächst ertappt fühlen, uns aber auch bewusst wird, was wir nächstes Mal besser machen können.

1. Wir können oder wollen Männer nicht verstehen:

Eins der größten Probleme in Beziehung ist wohl die Kommunikation. Es ist bekannt, dass Männer und Frauen anders ticken. Doch manchmal wollen wir das einfach nicht verstehen. Während wir uns stundenlang den Kopf zerbrechen, ob der fehlende Kuss am Ende einer Nachricht wohl auch das Ende der Liebe bedeutet, hat unser Partner sich dabei höchstwahrscheinlich überhaupt nichts gedacht. Frauen neigen häufig dazu, alles persönlich zu nehmen. Männer hingegen handeln vor allem logisch und rational. Auch wenn es schwierig zu akzeptieren ist, denkt nun mal nicht jeder so wie man selbst es tut. Der Partner kann durchaus in den Wahnsinn getrieben werden, wenn eine Szene der nächsten folgt, weil wir mal wieder etwas in einen ganz normalen Satz hineininterpretiert haben. Diesen Gedankengang können Männer genauso wenig verstehen, wie wir Frauen die Männer. Wir sollten allerdings aufhören, einen Vorwurf aus der unterschiedlichen Kommunikationsart zu machen.

2. Wir versuchen unseren Partner zu verändern:

Natürlich erfordert eine Beziehung Kompromisse. Es ist nicht immer leicht, wenn zwei individuelle Charaktere aufeinander treffen. Trotzdem sollten wir aufhören, an unserem Partner herumzunörgeln und ihn verändern zu wollen. Wie würde es uns ergehen, wenn wir ständig das Gefühl hätten, uns für die Beziehung verändern zu müssen? In einer Partnerschaft sollte man sich so akzeptieren und lieben wie man ist. Konstruktive Kritik ist stets erlaubt- sofern sie unseren Partner weiterbringt. Wir sollten ihn allerdings an erster Stelle schätzen, statt niederzumachen.

3. Wir übersehen, was für uns getan wird:

Wenn wir schon dabei sind, am Partner herumzunörgeln, vergessen wir auch gerne mal die guten Dinge. In unserem Meckerwahn übersehen wir, was eigentlich alles für uns getan wird. Dankbarkeit ist das Stichwort. Unser Partner tut vieles, damit es uns gut geht. Wir sehen diese Taten allerdings häufig als Selbstverständlichkeit. Es ist also kaum verwunderlich, dass diese mit der Zeit weniger werden. Wenn Mann merkt, dass seine Mühe übersehen wird, leidet die Beziehung.

4. Wir vergessen zu geben:

Das Gleiche gilt für diesen Punkt. Eine Beziehung ist ein ständiges geben und nehmen. Wenn unser Partner uns also ständig zu Familienessen begleitet und geduldig unsere Hand hält, wir aber immer wieder genervt ablehnen, mit seinen Kumpels auszugehen, gerät die Beziehung irgendwann aus dem Gleichgewicht. Wir sollten nicht nur hohe Erwartungen stellen, sondern auch selbst in die Beziehung investieren. Sich um den Partner zu kümmern und ihm sein Lieblingsessen zu kochen, hat nichts mit fehlender Emanzipation zu tun. Es geht um das gegenseitige Schenken von Aufmerksamkeit, das in Balance sein sollte.

5.Wir werden zu Drama-Queens:

Wenn Männer eins hassen, dann ist es Drama. Das wissen wir Frauen auch. Doch wir wissen auch, dass wir manchmal einfach nicht anders können. Von Zeit zu Zeit ist das auch in Ordnung. Insbesondere zu PMS-Zeiten baut sich in unserem Inneren die Drama-Queen auf, die bei dem kleinsten Fehler explodiert. Durchatmen- die Königin sollte nicht dauerhaft an der Macht sein. Ist es wirklich so schlimm, dass er sich mal nicht gemeldet hat oder nehmen nur unsere Gefühle überhand? Bevor wir das nächste Mal eine Szene machen, sollten wir zehn Sekunden abwarten und überlegen, ob es den Streit wert ist, oder wir nur mal wieder aus einer Mücke einen Elefanten machen. Denn unseren Partner schlagen wir mit zu viel Drama irgendwann in die Flucht.

6. Wir klammern:

Wenn wir uns verliebt haben, werden wir sehr schnell sehr anhänglich. Natürlich möchte man jede freie Sekunde miteinander verbringen. Man sollte seinem Partner allerdings auch seinen Freiraum lassen. Würden wir unsere Mädelsabende komplett aufgeben? Eben. Den Partner eifersüchtig mit Nachrichten zu bombardieren, wenn er mit seinen Kumpels loszieht, bezweckt genau das Gegenteil von Nähe. Je mehr Frauen klammern, desto mehr ziehen sich Männer zurück. Wenn wir seinen Freunden allerdings offen gegenüber stehen, werden wir umso lieber vorgestellt und mitgenommen.

7. Wir vergleichen mit dem Ex:

„Mein Ex hat mich immer bekocht!“ Bei diesem Satz geht wohl jeder Mann an die Decke. Im Ärger neigen wir Frauen dazu, unsere Beziehung mit der vorherigen zu vergleichen. Doch da war ja ein Grund, wieso diese nicht mehr aktuell ist…? Diesen sollten wir nicht vergessen und vor allem nicht die schönen Erinnerungen vor unserem neuen Partner ausbreiten. Wir möchten doch auch nicht mit der Ex-Freundin verglichen werden. Das verletzt nicht nur, es zerstört auch das Vertrauen.

8. Wir vergessen unseren eigenen Wert:

Zu guter Letzt gibt es auch den einen Fehler, der uns immer wieder selbst verletzt. Blind vor Liebe vergessen Frauen häufig ihren eigenen Wert. Sogar die selbstbewussteste Frau kann in einer ungesunden Partnerschaft zur grauen Maus werden. Wenn man alle Beziehungsfehler vermeidet und sich trotzdem unglücklich fühlt, sollte man die Notbremse ziehen. Keiner sollte seine eigenen Bedürfnisse gänzlich in den Hintergrund stellen und sich selbst vernachlässigen, nur um den Partner glücklich zu machen. Die Liebe sollte stets ausbalanciert sein. Wenn unsere Beziehung unser Selbstbewusstsein schwächt, statt stärkt, müssen wir sie überdenken. Denn auch die aufregendste Verliebtheit hat seine Grenzen, wenn sie zur Abhängigkeit wird und wir uns von ihr niedermachen lassen.
 

 

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