Die drei Männer, denen ich lieber nicht begegnet wäre

die drei maenner denen ich lieber nicht begegnet waere h
Es gibt Männer, die hinterlassen unheilbare Wunden.
Foto: iStock

Drei Männer, die ich niemals vergessen werde

So manchen Mann in meinem Leben hätte ich mir lieber erspart. Zwar habe ich aus den Begegnungen mit ihnen gelernt, aber gleichzeitig haben sie Wunden gerissen, die wahrscheinlich nie heilen werden.

Man sagt ja, dass jeder Mensch, der einem begegnet, zumindest eine Lehre ist. Gerade die, die einem Schlechtes tun, soll man sich nachher schön reden: Wenigstens habe ich was draus gelernt. Aber ehrlich, so manchen Mann in meinem Leben hätte ich mir lieber erspart. Zwar habe ich aus den Begegnungen mit ihnen gelernt, aber gleichzeitig haben sie auch Wunden in mir gerissen, die wahrscheinlich nie heilen werden.

Da ist Dominik, aus dem Studium. Wir trafen uns immer mal wieder, nächtliche SMS, zusammen die dunklen Stunden vertreiben, natürlich Sex , aber bloß nichts Ernsthaftes. Eines Tages sah ich ihn auf einer Party wieder, in seinem Arm eine andere Frau. Ist das jetzt deine Neue, fragte ich? „Ja, das ist jetzt meine Freundin, die bleibt“, erwiderte er.

Klar könnte ich mir denken, na gut, die passte eben besser für ihn und ich wollte ihn ja eigentlich auch nur, wenn ich einsam war – trotzdem war es eine Niederlage. Und Niederlagen bleiben ewig im Kopf, nagen am Selbstbewusstsein und flüstern dir immer wieder leise ein: „Dem warst du es nicht wert, warum solltest du es an einem anderen wert sein, zu bleiben?“

Und dann ist da noch Christian. In den war ich wirklich verknallt. Es war so eine typische Dorf-Affäre, auf einer Party getroffen, geknutscht, irgendwie in Kontakt geblieben, immer mal wieder getroffen, bei mir leise Hoffnung auf mehr, bei ihm … ja, anscheinend nur Trophäenjagd. Denn wie ich eines Tages erfuhr, tratschte er jeden unseren intimen Momente direkt an seine Freunde weiter. Es gibt wohl wenig, was noch verletzender ist, als die Erkenntnis, dass das vertraute Zusammensein mit dir einem anderen Menschen nur zum Angeben dient.

Der Mann Nr. 3 ist Erik. Er lebte in Flensburg, ich in Frankfurt. Das konnte ja nicht gut gehen. Keine Ahnung, warum das Schicksal uns überhaupt zusammengebracht hat. Aber so ist das nunmal im Karneval. X-Tausend Menschen pilgern nach Köln, feiern sich, verlieben sich - und trennen sich danach wieder. Erik und ich trafen uns mitten im bunten Farbenrausch und konnten unsere Blicke nicht mehr voneinander lösen. Ich war als Schmetterling verkleidet, er als Robin Hood. Eine sehr hübsche Verkleidung, muss ich sagen ...

Wir tauschten unsere Nummern aus und trafen uns sogar noch ein paar Mal, irgendwo zwischen Nord und Süd. Leider reichten die Gefühle nicht , um diese Distanz auf Dauer zu überbrücken. Wir verloren uns aus den Augen ... und ich frage mich bis heute: Was hätte sein können, wenn es anders gewesen wäre?

Einsam durch die Nacht ... die junge Sängerein Madeline Juno beschreibt in ihrem Song "Into the Night" genau, wie es sich anfühlt, eine Liebe zu verlieren.

Weiterlesen:

Was tun, wenn er deine Gefühle nicht erwidert?

Kategorien: