Die drei wichtigsten Zeichen dafür, dass ihr auf die Scheidung zusteuert

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Es gibt untrügliche Zeichen dafür, dass es mit einer Beziehung nicht zum Besten steht.
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Das sind die häufigsten Vorboten einer Trennung

Haben wir nur eine schlechte Phase oder geht unsere Beziehung jetzt wirklich den Bach runter? An diesen drei Zeichen erkennt ihr, wie ernst es um eure Liebe steht und ob sie noch zu retten ist.

Wenn es in der Partnerschaft kriselt, wissen wir oft nicht genau, was wir von der Situation halten sollen. Parship-Coach Eric Hegmann hat für uns die drei größten Beziehungs-Fallen beschrieben - und wie wir aus ihnen wieder heil herauskommen. Dass eines dieser Zeichen auf euch zutrifft heißt nämlich ganz bestimmt nicht, dass eure Beziehung nicht mehr zu retten ist! Im Gegenteil: Erkenntnis ist die beste Chance auf Verbesserung!

Zeichen 1: Ihr traut euch nicht, zu streiten

Nicht jeder Mensch streitet gerne. Wer sich um seine Beziehung sorgt und befürchtet, mit einer anderen Meinung die geliebte Person gegen sich aufzubringen, handelt nicht vorsichtig sondern ängstlich. Das ist gut gemeint – führt aber langfristig zu einem großen Problem aus vielen kleinen Problemen. Denn jeder Konflikt beschreibt einen Missstand.

Ein Streit birgt die Möglichkeit, die Situation zu verbessern. Die meisten Menschen, die sich als harmoniebedürftig bezeichnen, sind eigentlich konfliktscheu. Sie hoffen, dass der Sturm vorüberzieht, wenn sie sich ducken. Vielleicht weil sie als Kind hässliche Krachs der Eltern miterlebt haben und alles anders und besser machen möchten. Oder weil sie befürchten, wenn sie ihre Interessen nicht hinten anstellen, würde der Partner sie verlassen .

Paare, die Angst vor Konflikten haben, bleiben durchaus lange zusammen, doch wenn sie dann enttäuscht nach zehn oder 15 Jahren die Beratung aufsuchen, ist die Liebe oft unter dem Frust ungelöster Konflikte erstickt worden.

Diese Paare scheiterten am Ende daran, dass sie in ihrer Beziehung niemals Probleme wirklich gelöst haben und nicht auf die unabdingbaren Veränderungen von innen und außen reagiert konnten. Solche Paare leben sich auseinander und verlieren ihre Liebe zwischen all der gut gemeinten Konfliktvermeidung. Übrigens einer der häufigsten Trennungsgründe: „Wir haben uns einfach nicht mehr viel zu sagen.“

Zeichen 2: Wenn ihr euch streitet, wird es richtig fies

Dominante oder extrovertierte Menschen streiten schneller. Aber nicht besser. Wenn bei ihnen die Fetzen fliegen, dann richtig. Sie setzen auf direkten Angriff, unvermittelt und persönlich, gerne mit „immer“ und „nie“ gesteigert – was garantiert zu einem verbalen Verteidigungsschlag der Gegenseite führen wird, gerne mit Rechtfertigung und neuen Vorwürfen.

Wenn an dieser Stelle spätestens nicht ein Partner einlenkt, steigert sich die Auseinandersetzung in eine gegenseitige Abwertung. Verachtung ist die nächste Stufe und Versöhnung könnte gar nicht weiter weg sein.

Keine Frage, dass dann fast immer der Sex wegfällt, der durch Bindungshormone wie Oxytocin für eine dauerhafte Bindung eines Paares sorgt.

Die „apokalyptischen Reiter“ des Streitens sind heute so gut erforscht, dass sich anhand der Streitkultur eines Paares vorhersagen lässt, ob es zusammen bleibt. Richtiges Streiten will also gelernt sein, denn schließlich hebt jedes gelöste Problem das Paar wieder auf eine neue, gefestigte Stufe ihrer Beziehung – voller neuer Chancen und Möglichkeiten.

Zeichen 3: Ihr glaubt nicht mehr an das gemeinsame Glück

Wer den optimistischen Blick auf die gemeinsame Zukunft verliert, hat die rosarote Brille des Verliebtseins abgesetzt und sieht nur noch Fehler. So wie zu Beginn alles super, alles großartig war, scheint nun der Partner von Kopf bis Zeh aus Macken und nervigen Verhaltensweisen zu bestehen, für den man sich nicht mehr anstrengen und engagieren möchte.

Meist hat einer bereits innerlich die Beziehung aufgekündigt, dem Partner das aber noch nicht gesagt.

Der bemerkt dies häufig, weil sich der andere gehen lässt und weil es keine gemeinsamen Unternehmungen mehr gibt. Der Freundeskreis wird dann von einem Partner vernachlässigt – während sich der andere einen neuen aufbaut, mit neuen Interessen und Hobbys. Untreue oder eine Affäre wird in solchen Situationen oft zum Trennungsauslöser.

Die Zuversicht, dass man es gemeinsam als Paar schaffen kann, auf die Einwirkungen auf die Beziehung von innen und außen, zu reagieren, ist unverzichtbar auf lange Sicht fürs Beziehungsglück . Denn sobald ein Partner gedanklich „raus“ ist, lässt sich meist auch mit externer Hilfe nichts mehr retten. Bewahren und pflegen Sie deshalb immer ihren Optimismus.

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