Die erste große Liebe als Motivation: 5 Motivationstipps von Joey Kelly

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Auch Joey Kelly muss sich zum Sport motivieren. Sein Tipp: Einfach anfangen!
Foto: Thomas Stachelhaus Fotografie

Innerer Schweinehund

Er denkt an seine erste Liebe. Und an seinen Sohn. Selbst Extremsportler Joey Kelly hat seine kleinen Tricks, um sich zu motivieren. Uns hat er sie verraten.

Er ist Marathonläufer, Extremsportler und Ironman. Joey Kelly ist ein Ausnahmetalent und Motivationscoach. Wenn einer weiß, wie es geht, dann er: immer auf der Jagd nach Rekorden.

Joey Kelly hat bereits 45 Marathons absolviert, der 46. Marathon steht kurz bevor. Anlässlich des 41. BMW BERLIN-MARATHONS gibt Kelly Tipps, die nicht nur Marathonläufer motivieren. Dem offiziellen Hotelpartner Holiday Inn hat er verraten, was ihm zu neuen Kräften verhilft. Fünf Motivationstipps.

1. Die richtige Vorbereitung

Das Zauberwort heißt Anfangen - nicht in einer Woche oder in einem Monat, sondern jetzt. Ich rate dazu, nicht lange mit der Entscheidung zu zögern: Konkrete Ziele ins Auge fassen (...)", so Kelly. Es muss nicht gleich ein Marathon sein. Nur wer langsam anfängt und sich konsequent steigert, erreicht sein Ziel. Dem einen oder anderen kann es helfen, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen und sich von Ihnen pushen zu lassen. Man sollte sich immer vor Augen führen, dass es nicht darum geht, als Erster, sondern überhaupt ins Ziel zu kommen. "Allein das Wissen, es geschafft zu haben, sorgt im Ziel für unglaubliche Glücksgefühle", schwärmt der Extremsportler.

2. Zwischenziele setzen

Zwischenziele motivieren. Das Gefühl, eine Etappe erreicht zu haben, ist großartig. Auch Joey Kelly macht sich diesen Trick zunutze: „Selbst ich setze mir während des Rennens kleine Zwischenziele, auf die ich Schritt für Schritt hinarbeite: erst bis zur Zehn-Kilometer-Marke, dann bis zur Hälfte und so weiter." Was mindestens genauso gut hilft? Ablenkung. "Ich empfehle, sich bestmöglich abzulenken, vielleicht mit der Lieblingsmusik oder guten Gedanken – zum Beispiel an die erste große Liebe." Die beste Motivation vor Ort sind die Anfeuerungsrufe des Publikums.

3. Das Gemeinschaftsgefühl auskosten

Gemeinsam sind wir stark! Diese vier Worte stehen für sich. Hat man etwas gefunden, dass man mit anderen teilen kann, motiviert das zusätzlich. Auf einmal ist es egal, woher du kommst oder wer du bist. Allein die Leidenschaft zählt. Und das Sport an.

4. Das Nützliche mit dem Schönen verbinden

Jedes Event bietet ein Rahmenprogramm an. Es muss nicht gleich der Wochenendtrip nach Berlin oder London sein. Selbst kleine Vereine versuchen, Wettkämpfe so attraktiv wie möglich zu gestalten. Toll, wenn man dieses Erlebnis mit seinen Freunden und seiner Familie teilt. Joey Kelly nutzt seine Marathons gerne für eine Sightseeingtour: "Beim Laufen lernt man so einen Ort noch mal ganz anders kennen."

5. Den Fanjubel genießen

Fangesänge treiben an. Ein einfacher Trick, den auch Joey Kelly voll und ganz auskostet: "Wenn deine Familie mit einem Schild da steht oder dein Sohn dir zuruft ‚Papa, du schaffst das!’, hilft es in dieser schwierigen Phase sehr dabei, durchzuhalten." Was für Joey Kelly sein Sohn ist, ist für jemand anderen seine Tochter, seine Frau oder seine Eltern. Es ist, egal ob man die Menschen am Straßenrand kennt oder nicht, in so einem Moment rücken alle zusammen. Und das Schöne ist: "Die Letzten werden im Ziel genauso bejubelt wie die Ersten und jeder, der es schafft, ist ein Sieger.

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