Die ganze Wahrheit über Österreichs Superstar!

falco h
Falco – der Musiker war privat ein anderer Mensch als auf der Bühne: eher zurückhaltend und fast schüchtern.

Falco

11 Jahre nach dem Tod der Pop-Legende

Was ist nicht alles über ihn behauptet worden – um kaum jemanden ranken sich so viele Legenden wie um Österreichs Superstar Falco († 41). Doch jetzt hat sein Vertrauter und Manager Horst Bork (60) ein Buch über sein Leben mit dem genialen Musiker („Rock me Amadeus“) geschrieben. Und er enthüllt darin die Wahrheit…

Falcos Tod:

Der Sänger starb bei einem Autounfall – viele glauben bis heute an Selbstmord. „Niemals“, sagt Buchautor Horst Bork zu NEUE POST. „Dazu hat er viel zu gern gelebt.“ Tatsache ist: Falco fuhr bei Puerto Plata (Dominikanische Republik) vom Parkplatz, übersah einen Bus, der mit überhöhter Geschwindigkeit herankam.

Der Obduktionsbericht war eindeutig: Falco hatte Alkohol getrunken und Drogen genommen. Horst Bork: „Unter normalen Umständen hätte er den Bus gesehen, er war ein umsichtiger Fahrer.“

Falcos Drogensucht:

„Er hat wenig ausgelassen“, so sein Freund Horst Bork. Falco versuchte immer wieder, von seiner Alkohol-, Kokain- und Tablettensucht wegzukommen.

Horst Bork: „Er hatte erkannt, dass ihm das nicht guttat, ging in Entzugskliniken in Wien und im Ausland. Aber er schaffte es nur für maximal ein Jahr, drogenfrei zu bleiben. Er lebte dann sehr gesund, machte Sport, aß vegetarisch. Aber irgendwann kam der Rückfall.“

Seine rätselhafte Persönlichkeit:

„Er hatte zwei Gesichter“, so Bork. „Als Privatmensch Hans Hölzel (so Falcos bürgerlicher Name, Anm. der Red.) war er ein angenehmer, fast schüchterner Mensch, mit dem man gut in Urlaub fahren konnte, der sich um seine Freunde kümmerte.

Aber er war auch der Superstar, der seine Exzesse auslebte.“

Seine Millionen:

Seine Mutter Maria (84) war Erbin eines siebenstelligen Betrags. Sie lebt heute in einem Heim, ist nach einem Hirnschlag pflegebedürftig. Horst Bork: „Nach ihrem Tod wird es wahrscheinlich eine Falco-Stiftung geben.“

Seine große Liebe:

Das war trotz allem Falcos Ehefrau Isabella (Scheidung 1989). „Dass sie ihm ihre Tochter Katharina als Kuckuckskind unterschob, war ein schwerer Schlag“, so Bork. „Aber geahnt hat er es immer schon. Irgendwann wurden die Zweifel übermächtig, und so ließ er 1993 den Vaterschaftstest machen.“

Seine Flucht in die Dominikanische Republik (Karibik):

Zwei Jahre vor seinem tragischen Tod ging Falco in die Dominikanische Republik, er wollte dem ständigen Rummel um seine Person entfliehen. Horst Bork: „Und er liebte die Sonne, er hatte dort tatsächlich ein neues Leben begonnen. Auch deshalb glaube ich nicht an Selbstmord.“

Kategorien: