Die kleine Eleanor: Bewegende Bilder eines Sternenkindes

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Von einem Moment auf dne anderen hörte das Herz der kleinen Eleanor auf zu schlagen.
Foto: iStock/ Symbolbild

Die kleine Eleanor ging zu früh

Eine Nacht zuvor schien noch alles in bester Ordnung zu sein. Doch am 11. September kam die kleine Eleanor Josephine tot zur Welt. Ihr Herz hatte aufgehört zu schlagen. Für ihre Eltern ist es ein unvergleichbarer Schock.

Alles schien in bester Ordnung zu sein, als sich Natalie Morgan am Abend des 10. September ins Bett legte. Nichts deutete daraufhin, dass irgendetwas nicht stimmen würde. Die werdende Mutter spürte, wie sich ihre kleine Tochter in ihrem Bauch bewegte.

Am nächsten Morgen machte Natalie jedoch eine schreckliche Entdeckung. Ihre ungeborene Tochter hatte aufgehört sich zu bewegen. Mit ihrem eigenen Ultraschallgerät konnte sie den Herzschlag ihres Babys nicht finden. Getrieben vom schlimmstmöglichen Verdacht machte sie sich mit ihrem Mann sofort auf den Weg ins Krankenhaus.

Hier bestätigte sich Natalies schreckliche Ahnung. Die Ärzte teilten ihr mit, was schon wusste: Ihre Tochter war nicht mehr am Leben. "Ich erinnere mich immer wieder an diesen Moment. Es ist ein alles aufsaugendes Gefühl, das mich fast ersticken lässt. Diese Erinnerung wird mich für den Rest meines Lebens verfolgen. In diesem Moment fühlte ich mich wie gefangen, als würde die Decke hinab stürzen und mich unter sich begraben. Ich konnte nicht atmen, schlug um mich, schrie, warf mit Dingen um mich... und dann starb ein Teil von mir zusammen mit ihr. Ich konnte nichts daran ändern. Mein Körper sollte sie beschützen, stattdessen brachte er sie um."

Die kleine Eleanor Josephine kam am 11. September "schlafend" auf die Welt. So schreibt ihre Mutter selbst. Sechs Stunden durften Natalie Morgan und ihr Mann Brian zusammen mit ihrer Tochter verbringen. Dabei entstanden diese bewegenden Bilder des Sternenkindes .

Man bat den trauernden Eltern an, über Nacht zu bleiben. Doch Natalie wusste, das sie das nicht durchstehen würde. Sie konnte es nicht ertragen, ihre Tochter so zu sehen. "Ich wusste, dass sie keine Schmerzen fühlen konnte, aber ich fühlte sie für sie. Ich hatte meine Zerreißgrenze erreicht. Ich wollte mit ihr sterben."

Nur drei Tage nach der Geburt von Eleanor fand ihre Beerdigung statt. "Alles daran war falsch." Für Natalie und ihren Mann ist es "ein Albtraum, der niemals enden wird".

Natalie Morgan entschied sich dazu, die Fotos ihrer tot geborenen Tochter auf Facebook zu veröffentlichen, um anderen Eltern zu sagen, wie dankbar sie für ihre Kinder sein können.

"Alles, worum ich bitte, ist, dass wenn ihr schwierige Momente mit euren Babys erlebt, wenn ihr glaubt, verrückt zu werden und euch fühlt, als wärt ihr am Ende eurer Kräfte, wenn ihr nur eine oder zwei Stunden pro Nacht schlafen könnt, dann bettelt euer Kind nicht darum, endlich einzuschlafen und suhlt euch nicht in eurer Erschöpfung und Frustration, sondern sprecht ein Dankesgebet für euer Kind - auch wenn es euch in diesem Moment schwerfallen sollte.

Sprecht bitte auch ein Gebet für all die Mütter, die wie ich ihre Kinder viel zu früh verloren haben. Sprecht ein Gebet für meine süße, süße Eleanor, die niemals das Leben außerhalb meines Bauches kennenlernen durfte. Tut es für Eleanor. Und tut es für ihre Mutter, die sie über alle Maßen liebt und vermisst."

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