Die neue Art zu fasten

die neue art zu fasten

Fasten nach Plan

Diät ist out und fasten in! SHAPE Online verrät wie effektiv das Fasten wirklich ist.

Daran gedacht haben wir alle schon mal: Wenn man schnellstmöglich lästige Pfunde loswerden will, dann sollte man doch einfach nichts mehr essen. Von hundert auf Null-Diät sozusagen, das wär's doch! Aber wer's mal probiert hat, der weiß: Ganz leicht ist das nicht.

Dabei ist der Gedanke völlig richtig: " Fasten ist die einfachste und wirkungsvollste Methode, um abzunehmen", bestätigt der diplomierte Fastenleiter Hans Scherz, Autor des neuen "7-Tage-Fastenplaners" (Knaur Verlag).

Fünf bis sechs Kilo in einer Woche sind dabei möglich. Und wirklich problematisch, so der Experte, ist beim Fasten weniger das Anfangen als das Aufhören.

"Wenn man sich gleich nach Beenden der Fastenkur wieder alle Leckereien gönnt, kann der Körper das Gewicht nicht halten - ja man kann sogar mehr zunehmen, als man abgenommen hat", warnt er. Denn der Stoffwechsel befindet sich dann noch in der Aufbauphase und muss sich erst wieder an normale Kost gewöhnen.

Die verlangsamte Stoffwechselrate sorgt dafür, dass der Körper Kalorien direkt in den Fettdepots an Bauch, Po und Hüften lagert. Um das zu vermeiden, versorgen wir Sie mit einem ausgeklügelten Fasten - plus Aufbauprogramm. So können Sie sicher sein, dass Sie Ihr neues Traumgewicht dauerhaft halten.

Fasten tut gutSeien Sie unbesorgt: Fasten hat nichts mit Zäsur oder Quälerei zu tun. Im Gegenteil: Durch den sanften Nahrungsverzicht entlasten Sie die Verdauungsorgane, Stoffwechsel und Leber müssen weniger arbeiten. So kann sich der Körper herrlich entspannen, zur Ruhe kommen und neue Lebensenergie tanken.

Auch die Haut profitiert. Sie wird durch das Fasten meist zarter und glatter, Pickel verschwinden, auch das Bindegewebe strafft sich. Und nicht nur das: Da der Körper auf seine Energiereserven in Bauch und Po zurückgreifen muss, macht Fasten vor allem eins: schlank!

Jeder Tag zähltUm den Erfolg des Fastens voll zu erleben, sollten Sie idealerweise sieben Tage fasten. Falls Ihr Zeitplan das nicht zulässt, können Sie den Zeitraum auch auf sechs Tage verkürzen. Keinesfalls sollten Sie dabei jedoch das Fasten unterbrechen. Die Wirkung geht verloren, wenn Sie nach wenigen Tagen wieder feste Nahrung zu sich nehmen, um dann erneut weiterzufasten. Bleiben Sie also bitte standhaft.

Und keine Sorge, dass Ihr Körper nach dem Fasten Mangelerscheinungen aufweisen könnte: Denn für die ausreichende Zufuhr an Vitaminen und Mineralstoffen sorgen die Fastensuppe, frisch gepresste Obst- und Gemüsesäfte, Molke und Tees.

Bevor es losgehtLeichter gelingt der Einstieg ins Fasten , wenn Sie bereits drei Tage früher auf fleischlose Kost umsteigen und weniger Kaffee trinken, weniger Kuchen oder Süßigkeiten essen. Weihen Sie Freunde, Familie oder Kollegen in Ihr Vorhaben ein. So entstehen keine unangenehmen Fragen, Missverständnisse und Sie bekommen, falls nötig, seelische Unterstützung.

Achten Sie auf ausreichende Bewegung. Sport verhindert den Abbau von Muskelmasse, kurbelt die Fettverbrennung an und versorgt den Organismus mit einer Extraportion Sauerstoff. Ideale Sportarten sind Walking, Radfahren oder Schwimmen. Yoga oder Pilates bringen Körper und Seele zusätzlich in Einklang.

EinkaufslisteDiese Fastenverpflegung am besten ein, zwei Tage vorher besorgen. Obst, Gemüse, Tees und Säfte sollten aus Bio-Anbau stammen.

Aus der Apotheke/Drogerie:• 30 g Glaubersalz (körnig)• Einlaufgerät (mit Darmrohr)• verschiedene Sorten Tee (je 50 g)• 1 Fläschchen Hautöl • 1 Bürstenhandschuh

Vom Markt / Bioladen:• 1 Packung Haferflocken• Je 1 Päckchen Leinsamen und Dinkel (geschrotet)• Naturreis (50 g)• 1 Packung Knäckebrot• 1 Packung Hefeflocken, Backpflaumen, gehackte Nüsse • Leinöl, Olivenöl• 6 ungespritzte Zitronen• 1 Apfel• 1 Glas Honig• 1 Liter frische Molke (oder Molkepulver)• 2 x 500 ml Buttermilch• 1 Becher Joghurt • 150 g Magerquark

Für die Fastensuppe:Pro Tag gibt‘s 2 Tassen. Dafür brauchen Sie pro Tag etwa 1/2 Kilo Gemüse, Kartoffeln, Möhren, Sellerie, Petersilienwurzel, Tomaten, Zucchini, Petersilie, Liebstöckel.

Für die Obst- & Gemüsesäfte:• Tagesbedarf: 1/2 Liter gepresster Saft; Orangen, Äpfel, Ananas , Möhren, Sellerie, Rote Bete, Fenchel• Zusätzlich:500 g Obst und Gemüse zum pur essen (am Entlastungstag) sowie für Entlastungs- beziehungsweise Aufbaugerichte

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