Die Periode der Frau: So überstehen Sie die unangenehmen Tage

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Die Periode können wir nicht abschaffen, aber die Probleme lindern.
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Mit diesen Tricks geht's leichter

Das Thema schweißt uns Frauen zusammen. Denn oftmals geht's uns während der Periode gar nicht gut. Unsere Tipps ändern das jetzt

Erst geht die Laune in den Keller. Dann schmerzt der Rücken. Oder die Brüste spannen. Oft braucht "frau" nicht in den Kalender zu sehen, um zu wissen, dass wieder ein Monat um ist. Die hormonellen Schwankungen kurz vor und während der Periode machen ihnen zu schaffen. Schmerzen im Unterleib rühren z. B. daher, dass sich die Gebärmutter zusammenzieht. Wird sie besser durchblutet, lockert sich ihre Muskulatur - und die Beschwerden bessern sich. Auch diese Tipps können Ihnen helfen:

Bauchmassage mit Kamille: Die ätherischen Öle der Kamille wirken entspannend und schmerzlindernd. Wenn's im Unterleib zieht, 4 Tropfen (Reformhaus) mit einem neutralen Massageöl mischen und im Uhrzeigersinn ca. zwei Minuten einreiben.

Wärme: Immer gut bei krampfartigen Schmerzen ist Wärme. Nehmen Sie eine Wärmflasche oder ein Körnerkissen und platzieren es abwechselnd auf Unterbauch und Rücken.

Akupressur: Mindert Krämpfe: Mit Daumen und Zeigefinger Punkt an der Unterschenkel-Innenseite, eine Hand breit unter dem Knie, stimulieren. Mehrmals täglich 5 Minuten.

Basenbad: Macht locker und entspannt: 2-3 EL eines Basenbades (Drogerie) ins 38 °C warme Badewasser geben und für 15 Minuten abtauchen.

Entkrampfende Mittel: Normale Schmerztabletten sind während der Periode nicht so effektiv. ASS ist sogar ungeeignet, da es blutverdünnend wirkt und die Menstruation verstärken kann. Ideal sind jetzt Präparate mit dem Wirkstoff Butylscopolamin und magenverträglichem Paracetamol (z. B. "Buscopan plus", Apotheke). Sie lösen Unterleibskrämpfe, stillen Schmerzen.

Leichter Sport: Etwas Gymnastik (z. B. vorbeugen und mit dem Becken kreisen), Radfahren oder lockeres Gehen fördern die Durchblutung der verkrampften Muskeln, nehmen Schmerzen.

Die richtige Ernährung beugt vor: Bei Problemen in der Periode lohnt es sich, die Essgewohnheiten etwas umzustellen. Denn hierüber lässt sich im Vorfeld eine Menge vermeiden. Wer sich generell gemüse- und obstlastig ernährt, hat oft weniger Probleme während der Periode. Besonders positiv auf PMS wirkt Vitamin B6, da es die Nerven stabilisiert (z. B. in Walnüssen, Linsen, Vollkornbrot). Auch Omega-3-Fettsäuren (z. B. in Lachs, Lein- und Rapsöl) helfen, Schlechte-Laune-Attacken und Beschwerden auszubremsen. Denn die Fett säuren drosseln die Konzentration an Prostaglandin, einem körpereigenen Schmerzbotenstoff, und heben die Laune. Wenn die Brüste spannen, sollten Sie auf entwässernde Lebensmittel wie Reis setzen und Kaffee meiden. Auch Kalzium mindert Wassereinlagerungen (z. B. in grünem Gemüse, Joghurt, Trockenfrüchten). Und: an Fett sparen.

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