Die Pille

die pille

Verhütungs-Special

In Deutschland schlucken rund 7 Millionen Frauen täglich die Pille, die zu den hormonellen und gleichzeitig zu den sichersten Verhütungsmitteln zählt.

Verhüten mit der Pille

Durchschnittlich werden von 100 Frauen, die die Pille einnehmen, zwischen 0,1 bis 0,9 schwanger (dies nennt man den Pearl-Index - je niedriger er ist, desto sicherer ist die Methode). Bei täglicher und konstanter Einnahme lässt sich diese Zahl sogar auf nahezu Null senken.

Wie wirkt die Pille?

Es sind zwar unzählige Pillensorten auf dem Markt, dennoch enthalten fast alle die weiblichen Hormone Östrogen und Gestagen. Im Unterschied zur Kombipille enthalten Mikropillen eine wesentlich niedrigere Östrogen-Menge. Trotz dieser Unterschiede wirken dennoch alle Pillen ähnlich - und gleich dreifach: Sie unterdrücken die Eizellenreifung und es findet kein Eisprung statt.

Sie verändern den Schleim im Gebärmutterhalskanal, so dass sich auch der eifrigste Samen nicht bis zur Gebärmutter vorkämpfen kann. Außerdem wird die Gebärmutterschleimhaut nur unzureichend aufgebaut und deshalb dringt dort kein Samen ein.

Besonders für junge Mädchen und Frauen eignet sich die Minipille, die nur Gestagen und kein Östrogen enthält. Vorteil: Weniger Nebenwirkungen. Nachteil: Sie muss nahezu auf die Stunde genau eingenommen werden, um nicht an Wirkung zu verlieren.

Die Vor- und Nachteile der Pille

Anwendung

Eine Kombipille - also eine, die Gestagen und Östrogen enthält - wird 21 oder 22 Tage eingenommen, dann folgt eine sieben- oder sechstägige Pause.

Die Minipille wird hingegen 28 Tage ganz ohne Pause eingenommen. Am besten immer zur exakt gleichen Uhrzeit (JOY-Online-Tipp: Morgens, bevor Sie das Haus zur Schule, Uni oder ins Büro verlassen) einnehmen.

Vor- und Nachteile Wenn Sie die Pille regelmäßig und konstant einnehmen, zählt sie zu den sichersten Verhütungsmitteln. Außerdem sind die lästigen Regelschmerzen schwächer und die Regelblutung verkürzt sich etwas. Bei vielen Mädchen und Frauen bessert sich die Haut .

Wenn Sie die Pille allerdings einmal vergessen und nicht innerhalb von zwölf Stunden (bei einer Kombipille) oder innerhalb von zwei Stunden (Minipille) einnehmen, sinkt auch der Empfängnisschutz. Dies gilt auch für Magen- und Darmbeschwerden, die die Aufnahme der Hormone behindern. Zu den Risiken der Pille gehört aber auch eine erhöhte Thrombosegefahr. Außerdem klagen einige Frauen über Übelkeit, Kopfschmerzen und Gewichtszunahme. In diesem Fall reicht es meist, die Pille zu wechseln.

Kosten: Eine Monatspackung Minipille gibt's für etwa 12 Euro, eine Monatspackung Kombipille kostet ab 16 Euro. Eine Halbjahrespackung noch mal weniger.Pearl-Index: Minipille 0,14 bis 0,4Kombipille 0,1 bis 0,9

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