Die richtige Creme: Das braucht Ihre Haut wirklich

istock017238555 large
Wir verraten Ihnen, welche Cremes Sie wirklich brauchen
Foto: Istock

Fett und Feuchtigkeit - diese beiden sind es, die die Haut elastisch und jung halten und davor bewahren auszutrocknen. Fehlen sie, ist es wie mit Kleidung, die über Nacht eingelaufen ist: Die Haut spannt, zwickt und zeigt unschöne Falten. Keine Frage, ausgeklügelte Hightech-Wirkstoffe sind super. Doch sie bringen gar nichts, wenn der Haut die Basispflege fehlt.

Die Haut ist unser allerbester Schutzschild

Es gibt viele Erscheinungsformen und Varianten von trockener Haut - Faktoren wie Lebensbedingungen, Jahreszeit, Ernährung, Pflege und Alter spielen zusammen. Besonders bei reifer Haut produzieren die Zellen nicht nur weniger Fett, auch die Elastizität und die Fähigkeit, Flüssigkeit im Gewebe zu binden, nehmen ab.

Und im Kern dreht sich nun alles um die Frage: Ist meine Haut fettarm, oder besteht eher ein Mangel an Feuchtigkeit? Um das herauszufinden, muss man den Aufbau der Haut verstehen:

Über unserer Oberhaut liegt ein feiner Fettfilm, ein Gemisch aus Schweiß und Talg. Darunter liegt die eigentliche Schutzschicht, die aus abgestorbenen Hautzellen besteht. Wie kleine Dachziegel schieben sie sich in der Hornschicht übereinander und werden von Fetten (Ceramiden) wie Mörtel zusammengehalten. Ist das alles intakt, kann das darunterliegende Gewebe Feuchtigkeit speichern. Ist die Barriere jedoch brüchig, weil zu wenig Fett produziert wird, kann die Feuchtigkeit ungehindert verdunsten.

Die Haut signalisiert schon genau, was sie will

Und nun beginnt die Detektiv-Arbeit: Fettarme trockene Haut erscheint glanzlos, rau und schuppig und kann Rötungen aufweisen. Sie neigt zu Trockenheitsfältchen um Mund und Augen. Bei einer fettreicheren Creme wird sie schnell geschmeidiger. Bei trockener Haut, der vor allem Feuchtigkeit fehlt, ist die körpereigeneFettproduktion in Balance, und auf der Haut liegt ein glänzender Schimmer. Aber dennoch fühlt sie sich pergamentartig an. Fettcremes machen das leider noch schlimmer.

Die richtige Pflege ist ganz einfach zu finden

Nun kommt es darauf an, die richtige Pflege zu finden. Als Faustregel gilt: Eine Tagespflege sollte einen wirklich über den Tag bringen - ohne Nachcremen. Die fettarme Haut ist glücklich mit einer Wasser-in-Öl-Emulsion, die mehr Fette als Wasser enthält. Das Fett bildet auf der Haut eine feine Schutzschicht, die die Feuchtigkeit im Gewebe speichert und sich nicht so leicht mit Wasser abwaschen lässt.

Die feuchtigkeitsarme Haut ist mit einer Öl-in-Wasser-Emulsion, einem Gel oder auch Fluid gut bedient. Sie bringen einen raschen Feuchtigkeitsschub, besonders wenn hautidentische Aufbaustoffe die Feuchtigkeit in der Haut binden, wie z. B. pflanzliches Glyzerin, Hyaluronsäure, Urea.Beide Typen freuen sich im Winter, wenn man sie einmal pro Woche mit einer Maske verwöhnt, die genau auf ihre Bedürfnisse abgestimmt ist.

FÜR SIE GETESTET

Bella-Beauty-Autorin Silke Mietzner (54) ist sehr wählerisch, was ihre Pflege betrifft: "Ich habe halt meine Last mit einer sehr sensiblen und trockenen Haut, die nicht alle Cremes verträgt. So war ich auch zu Beginn bei der Celyoung-Creme vorsichtig und habe sie erst mal abends dünn aufgetragen - das fühlte sich schon mal schön an. Die Textur ist sahnig und lässt sich gut verteilen. Morgens die Überraschung: Meine Haut sah zufrieden und gesund aus. Inzwischen verwende ich die Creme auch morgens, und die Haut ist spürbar weicher und glatter."

Kategorien: