... die Sie über Honig wissen sollten

die sie ueber honig wissen sollten
Inhalt
  1. Steinzeit
  2. Honig ist nicht gleich Honig
  3. Konsistenz
  4. Bestandteile
  5. Heilkraft
  6. Umweltgifte
  7. Schleudern
  8. Kater?
  9. Zahnpflege
  10. Lagerung

10 Dinge

So lecker und so gesund. Und absolut kein Dickmacher. Garantiert!

Steinzeit

Das honigsüße "Fleißprodukt" der Bienen kennt der Mensch schon seit der Steinzeit. Und greift doppelt gern zu, seit die Honiggewinnung professionell betrieben wird: 1,3 Kilo vernaschen die Deutschen pro Kopf und Jahr. Da heimische Imker nur etwa 20 Prozent der benötigten Menge erzeugen, kommt der Großteil aus Süd- und Mittelamerika, Osteuropa, Indien und Vietnam.

Honig ist nicht gleich Honig

Blütenhonig produzieren die Bienen unter Zugabe körpereigener, enzymhaltiger Sekrete aus Blütennektar. Waldhonig hingegen aus Honigtau, den zuckerreichen Ausscheidungen von Blattläusen. Stammt Honig vorwiegend von einer einzigen Pflanzenart (Orangenblüten, Tannen, Kastanie, Akazien oder Raps), wird er als Sortenhonig bezeichnet. Blütenhonig schmeckt meist mild und süß, der Waldhonig eher kräftig und herb.

Konsistenz

Ob Honig flüssig, cremig oder fest ist, hängt vom Traubenzuckergehalt ab. Je mehr drin ist, desto schneller kristallisiert der Honig. Auskristallisierter Honig lässt sich im Wasserbad verflüssigen. Nicht über 40 Grad erhitzen: sonst zerstört man wertvolle Inhaltsstoffe.

Bestandteile

Honig besteht zu 80 Prozent aus Zucker und enthält deshalb reichlich Kalorien (325 kcal pro 100 g). Die Hälfte seines Zuckers ist Fruchtzucker, weshalb Honig den Blutzuckerspiegel nicht so schnell ansteigen lässt wie Haushaltszucker. Vorsicht ist dennoch angebracht: Honig süßt weniger stark als Zucker. Werdie gleiche Süße möchte, braucht mehr Honig und führt letztlich genauso viele oder mehr Kalorien zu.

Heilkraft

Die Heilkraft des Honigs erkannte schon Hippokrates, der ihn bei Fieber und Verletzungen verordnete. Die antiken Olympioniken tranken Honigwasser, um wieder zu Kräften zu kommen. Neue Studien zeigen, dass Honig antibiotisch wirkt, Entzündungen hemmt. Forscher der University of Illinois entdeckten, dass Honig ähnlich gegen Krebs schützt wie Obst, Gemüse oder Rotwein. Und bei Insektenstichen hilft Honig ebenso wie bei spröden Lippen im Winter. Zudem bremst dunkler Honig die Oxidation des schlechten LDL-Cholesterins. Je dunkler der Honig, desto größer der Effekt.

Umweltgifte

Das Bundesamt für Gesundheit betont, dass im Honig nur geringe Mengen an Schadstoffen zu finden sind. Das liegt daran, dass Pflanzen diese nur zum Teil aufnehmen und die Bienen selbst extrem empfindlich auf Umweltgifte reagieren. Wer sicher gehen will, greift zu unbelastetem Bio-Honig.

Schleudern

Achten Sie darauf, dass der Honig "kaltgeschleudert" ist. Dieses Verfahren schleudert den Honig ohne Wärmeeinwirkung aus den Waben, was gesunde Inhaltsstoffe wie Vitamine und Enzyme schont. Besonders hochwertig: der vom Deutschen Imkerbund kontrollierte Honig (grüne Banderole).

Kater?

Am Vorabend ein Glas Wein zu viel erwischt? Da kann Honig helfen: der Fruchtzucker hemmt die Ausschüttung des Enzyms Alkoholdehydrase, die beim alkoholbedingten Wasserentzug im Körper eintritt und für Kopfschmerz verantwortlich ist. Am besten Tee trinken und jede Tasse mit 1 TL Honig süßen.

Zahnpflege

Wer seine Zähne schützen will, sollte zu Honig greifen. Dessen Enzyme und das beim Abbau von Traubenzucker entstehende Wasserstoffperoxid stoppen laut neuseeländischen Forschern Plaque- und Säurebildung auf den Zähnen. Zähneputzen entfällt jedoch nicht, da der Zucker im Honig auch Karies begünstigt!

Lagerung

Besonders praktisch: die Lagerung. Der geringe Wasser- und hohe Zuckergehalt macht Honig fast unbegrenzt haltbar - wenn er gut verschlossen ist. Sonst zieht er Wasser aus der Luft oder nimmt Aromen der Umgebung (z. B. von Seife, Käse, Kartoffeln) an. Lesen Sie mehr: Lebennsmittel der Woche - Honig Lesen Sie mehr: Honig - Power aus dem Bienenstock Lesen Sie bei Cosmpolitan Online: Gute Laune kann man essen

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