... die Sie über Joghurt wissen sollten

die sie ueber joghurt wissen sollten

10 Dinge: Joghurt

Wie der richtige Joghurt bei Babywünschen hilft - und warum für Experten verdickte Milch sogar noch gesünder ist als das Ausgangsprodukt.

Joghurt ist ein Alles-Könner

1. Joghurt ist Milch, deren Milchzucker von Bakterien in Milchsäure umgewandelt wurde. Er enthält die Vorzüge der Milch wie hochwertiges Eiweiß und viele Mineralstoffe. Magnesium und Kalium kommen Muskeln und Nerven zugute, was in Stress-Situationen hilft - sowie allen, die viel Sport treiben.

Calcium kann der Körper dank der Milchsäure besonders gut verwerten, es schützt Knochen und Zähne, heizt die Fettverbrennung im Körper an. Das größte Plus des Joghurts sind Milchsäurebakterien: In der Darmflora bekämpfen sie Krankheitskeime, bilden Vitamine , wirken verdauungsfördernd und -regulierend.

2. Am besten ist Joghurt mit rechtsdrehender Milchsäure verwertbar, denn sie kommt bereits im Körper vor. Damit sich gesunde Bakterienstämme im Darm ansiedeln, müssen Sie übrigens einer Joghurtmarke (und deren Bakterien) treu bleiben und täglich 200 Gramm essen. Hören Sie damit auf, verpufft der Gesundheitseffekt.

3. Joghurt ist im Gegensatz zu vielen anderen Milchprodukten in kleinen Mengen sogar für Menschen mit Milchzuckerunverträglichkeit bekömmlich - denn der Milchzucker ist hier zu Milchsäure vergoren. Ansonsten ist Joghurt aus Ziegen- oder Schafsmilch (in Reformhäusern oder Naturkostläden) eine Alternative.

4. Joghurtbakterien eignen sich auch zur Sanierung der Darmflora, wenn sie - etwa durch Antibiotika - aus dem Gleichgewicht geraten ist. Wer sie intakt hält, stützt auch sein Immunsystem. Studien belegen: Nach Aufbau der Darmflora ist die Immunabwehr deutlich aktiver. Allergiker oder Asthmatiker können ihren Krankheitsverlauf so mildern. Greifen Sie allerdings nur zu nicht wärmebehandeltem Joghurt - denn Hitze zerstört einen Großteil der Milchsäurebakterien.

5. Sie wünschen sich ein Baby? Dann sollten Sie regelmäßig Joghurt löffeln. Eine Studie der Harvard School of Public Health fand heraus, dass fettreiche Milchprodukte die Chancen einer Schwangerschaft erhöhen. Bei Frauen, die selten und vor allem fettarme Joghurts verspeisten, blieb häufiger der Eisprung aus.

Joghurt zum Selbermachen

6. Joghurtlöffeln schützt vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen, denn seine ungesättigten Fettsäuren senken den Cholesterinspiegel und so das Risiko für Ablagerungen in den Blutgefäßen. Noch besser klappt's mit Bio-Joghurt. Untersuchungen beweisen: Joghurt aus Biomilch enthält mehr und gesündere Fettsäuren.

7. Fruchtjoghurt enthält oft jede Menge künstlicher Aromen statt frischer Früchte . Achten Sie daher auf die Fruchtmenge, angegeben als „Fruchtgehalt“. Sie sollte zwischen 10 und 20 Prozent liegen. Die Bezeichnung „Fruchtzubereitung“ dagegen bedeutet, dass außer dem Obstanteil auch Wasser, Zucker und Verdickungsmittel wie Pektine als Frucht gezählt werden.

8. Der Zusatz „mager“ auf der Verpackung bedeutet lediglich, dass der Joghurt aus entrahmter Milch mit maximal 0,3 Prozent Fett besteht. Dafür enthält der Joghurt in den meisten Fällen allerdings reichlich Zucker und Süßungsmittel. Das treibt den Kaloriengehalt in die Höhe, sodass er teilweise sogar höher ist als der normaler Produkte.

9. Joghurt bitte immer im Kühlschrank aufbewahren, wo er in der Regel drei bis vier Wochen hält. Auch nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums ist er noch einige Tage genießbar. Achten Sie jedoch darauf, dass er einwandfrei riecht und aussieht. Löffeln Sie nie direkt aus Becher oder Glas, wenn Sie den Joghurt nicht ganz aufessen. Sonst gelangen Keime aus dem Mund in den Joghurt.

10. Joghurt können Sie ganz einfach selbst herstellen. Mischen Sie dazu lauwarme H-Milch mit einem Becher Naturjoghurt oder Ferment aus dem Reformhaus, füllen Sie den Mix in saubere, verschließbare Gläser und stellen Sie sie vier bis sechs Stunden bei 40 Grad Celsius auf die Heizung (oder in einen elektrischen Joghurtbereiter). Anschließend in den Kühlschrank stellen, in wenigen Tagen aufbrauchen.

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