Die Suppendiät: Drei Schlank-Suppen

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Suppen sind in der kalten Jahreszeit Seelenwärmer. Umso mehr freuen wir uns über das Erfolgsgeheimnis der Suppendiät.
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Schlank

Leicht abnehmen - das klappt völlig problemlos mit unserer Schlank-Suppendiät. Das Geheimnis: ausgewählte Schlank Zutaten und weniger als 300 kcal.

Ganz leicht und schnell abnehmen - aber ohne komplizierte Diätpläne, massenhafte Verbote oder knurrenden Magen? Das klappt völlig problemlos mit unserer neuen Schlank-Suppendiät!

Das Prinzip ist sehr einfach: Fünf Tage lang genießen Sie jeweils mittags und abends eine leckere Schlank-Suppe. Für genügend Abwechslung sorgen unsere drei köstlichen Rezeptvorschläge. Von der typisch deutschen Kartoffelsuppe über eine mediterrane Gemüsesuppe bis hin zur asiatischen Curry-Geflügelsuppe - alles ist dabei. Das Schlank-Geheimnis der Suppendiät: Jede Suppe hat weniger als 300 Kalorien pro Portion und ausgewählte Schlank-Zutaten. Positiver Nebeneffekt: Die Süppchen lassen sich locker für zwei Tage vorkochen, das spart jede Menge Zeit. An den restlichen zwei Tagen in der Woche essen Sie ganz normal. Versuchen Sie, sich aber möglichst gesund und ausgewogen zu ernähren. Wenn Sie am Ende der Woche Ihr Wunschgewicht noch nicht ganz erreicht haben, legen Sie eine zweite Woche der Suppendiät ein.

Morgens dürfen Sie übrigens ordentlich zulangen. Das ist wichtig, um den Körper mit ausreichend Energie für den Tag zu versorgen. Aber die richtigen Kalorien sollten es sein: zum Beispiel zwei Scheiben Vollkornbrot mit Putenaufschnitt, Fruchtaufstrich oder Rührei. Alternativ schmeckt ein Müsli aus Haferflocken in fettarmem Joghurt oder Milch mit frischem Obst und knackigen Nüssen. Na, dann löffeln Sie sich mal in eine schlankere Zukunft. Bon appétit!

Drei schlanke Suppen Rezepte

Kartoffelsuppe mit Schinken

Zutaten (4 Personen)

1 Zwiebel, 150 g Möhren, 100 g Knollensellerie, 800 g mehlig knochende Kartoffeln, 1 EL Öl, 1 l Gemüsebrühe, 1/2 l Milch, 150 g tiefgefrorene grüne Bohnen, Salz, 5 Stiele Petersilie, 100 g Schinken-Nuggetz, Pfeffer

Zubereitung

Zwiebel schälen und fein würfeln. Möhren, Sellerie und Kartoffeln waschen, schälen und in Würfel schneiden. Öl in einem Topf erhitzen. Kartoffeln, Zwiebel, Sellerie und Möhren darin 1–2 Minuten anschwitzen, dann mit Brühe und Milch ablöschen. Suppe abgedeckt bei mittlerer Hitze ca. 20 Minuten köcheln lassen. Bohnen in kochendem Salzwasser ca. 7 Minuten blanchieren. Petersilie waschen, trocken schütteln. Blättchen in dünne Streifen schneiden. Suppe mit einem Pürierstab kurz pürieren, damit sie Bindung bekommt. Bohnen, Schinken und Hälfte der Petersilienstreifen in die Suppe geben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Suppe in tiefen Tellern anrichten und mit übriger Petersilie bestreuen. Zubereitungszeit ca. 35 Minuten. Pro Portion ca. 1260 kJ, 300 kcal. E 14 g, F 9 g, KH 36 g

Knollensellerie Das Wintergemüse macht in Sachen B-Vitaminen so schnell niemandem etwas vor. Vor allem B1, B2 und B12 können dem Stoffwechsel einen echten Figur-Kick verpassen und effektiv die Fettverbrennung unterstützen, indem sie die gesamte Muskulatur stärken.

Roher Schinken Die Fleischeinlage liefert tolles Aroma und sättigendes Eiweiß.

Möhren Die Mohrrübe enthält einen Schlankstoff namens Pektin. Es handelt sich dabei um einen Ballaststoff, der im Magen aufquillt und so ein schnell wiederkehrendes Hungergefühl vermeidet. Zudem strafft Vitamin A das Bindegewebe.

Grüne Bohnen Mit 35 Kalorien pro 100 g sind grüne Bohnen ein echtes Leichtgewicht. Die vielen Ballaststoffe sorgen für einen langen Sättigungseffekt.

Kartoffeln Sie haben völlig zu Unrecht den Ruf des Dickmachers. Denn 100 g Kartoffeln haben schlanke 70 Kalorien, sind aber randvoll mit sättigenden Ballaststoffen und nervenstärkendem Vitamin B6. Extra-Plus: Kartoffeln wirken basisch und verhindern so eine Übersäuerung des Körpers.

Asiatische Curry-Geflügelsuppe

Zutaten (4 Personen)

3 Hähnchenfilets (ca. 400 g), 1 Zwiebel, 1/2 Stiel Zitronengras, 1 Stück (ca. 1 cm, 5-10 g) Ingwer, 1 kleine rote Chilischte, 1 Lorbeerblatt, 5 schwarze Pfefferkörner, Salz, 2 rote Paprikaschote, ca. 300 g Weißkohl, 1/2 Bund Koriander, Curry, 1 Dose (228 ml) Bambussprossen in Scheiben, 50 g Sojasprossen (Mungobohnensprossen)

Zubereitung

Hähnchenfilets waschen und trocken tupfen. Zwiebel halbieren. Zwiebelhälften mit der Schnittfläche nach unten in eine Pfanne setzen und ohne Fett dunkel braun rösten. Zitronengras flachklopfen. Ingwer schälen und in dünne Scheiben schneiden. Chili halbieren, Kerne entfernen und klein schneiden. Hähnchenfilets und 1,5 Liter kaltes Wasser aufkochen und mit Lorbeer, Ingwer, Zitronengras, Pfefferkörner, Chili, Zwiebelhälften und Salz würzen. Brühe 30–40 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Paprika halbieren, putzen und waschen. Paprika in Streifen schneiden. Weißkohl putzen, waschen und in Streifen schneiden. Fleisch herausnehmen, etwas abkühlen lassen und in Würfel schneiden. Koriander waschen, trocken schütteln und 4 Stiele beiseitelegen. Übrige Blättchen von den Stielen zupfen und klein hacken. Brühe durch ein Passiertuch oder sehr feines Sieb passieren. Weißkohl in der Hühnerbrühe 10–15 Minuten kochen, mit Curry und Salz abschmecken. Paprika und Bambusstreifen nach ca. 5 Minuten zugeben. Sprossen, Hähnchenwürfel und Koriander zum Schluss zugeben, aufkochen. In Schälchen anrichten und mit Koriander garnieren. Zubereitungszeit ca. 1 Stunde. Pro Portion ca. 580 kJ, 140 kcal. E 25 g, F 1 g, KH 6 g

Hühnchen Das magere Geflügel kurbelt die Produktion fettverbrennender Wachstumshormone an und fördert zugleich den Aufbau der Muskulatur. Dabei hat das zarte Fleisch gerade einmal 1 Prozent Fett. Der hohe Eiweißanteil sättigt zusätzlich und hält den Blutzucker schön stabil.

Sprossen Ob Soja oder Bambussprossen - beides wirkt der lästigen Cellulite entgegen. In ihnen stecken nämlich Phytoöstrogene, das sind pflanzeneigene Hormone, die den Gewebefasern mehr Festigkeit geben.

Ingwer Nach neuesten biochemischen Erkenntnissen können die ätherischen Öle im Ingwer die menschliche Körpertemperatur erhöhen und so den Energieverbrauch steigern. Der Fettstoffwechsel steigt dabei sogar um bis zu 25 Prozent. Einfach klasse, wenn die Pfunde wie von Zauberhand purzeln.

Koriander Das beliebte Wunderkraut Koriander ist in der Lage, große Mengen Giftstoffe und Wassereinlagerungen zuverlässig aus dem Gewebe zu lösen und aus dem Körper zu schleusen.

Zitronengras Wo der Wille ist ... da ist auch Zitronengras. Das indische Gewürz stärkt nämlich die Diät-Nerven. Dafür sorgen die ätherischen Öle aus dem Stängel, diese wirken besonders beruhigend und entspannend.

Italienische Gemüsesuppe

Zutaten (4 Personen)

1/2 Fenchelknolle, 3 Möhren, 1 Bund Lauchzwiebeln, 2 EL Olivenöl, 2 EL Tomatenmark, 1,5 l Gemüsebrühe, 1 kleine grüne Paprikaschote, 2 Zucchini, 6 mittelgroße Tomaten, 4 TL Basilikum-Pesto

Zubereitung

Fenchel waschen, putzen und in Streifen schneiden. Möhren waschen, putzen, schälen und längs halbieren. Lauchzwiebeln waschen und putzen. Möhren und Lauchzwiebeln schräg in dünne Streifen schneiden. Öl in einem Topf erhitzen. Möhren und Fenchel darin 1–2 Minuten anschwitzen. Tomatenmark zugeben und kurz mit anschwitzen. Mit Brühe ablöschen und aufkochen. Suppe ca. 20 Minuten leicht köcheln lassen. Paprika halbieren, putzen und waschen. Zucchini waschen und putzen. Tomaten waschen, putzen, vierteln und entkernen. Tomaten, Paprika und Zucchini in kleine Würfel schneiden. Zucchini und Paprika ca. 10 Minuten vor Ende der Garzeit zur Suppe geben. Tomaten und Lauchzwiebeln nach weiteren ca. 5 Minuten zugeben. Suppe in Tellern anrichten und je 1 TL Pesto einrühren. Zubereitungszeit ca. 35 Minuten. Pro Portion ca. 840 kJ, 200 kcal. E 6 g, F 9 g, KH 18 g

Für "Selfmade-Pesto" 30 g Pinienkerne, 2 Bund Basilikum, 1 Knoblauchzehe, 40 g Hartkäse und 100 ml Öl pürieren.

Fenchel Die aromatische Knolle sollte bei keiner Diät fehlen. Sie hilft, hartnäckige Fette gezielt abzubauen. Dafür verantwortlich sind die darin enthaltenen B-Vitamine.

Olivenöl Ärzte konnten in neuesten Studien nachweisen, dass Olivenöl zu den effektivsten Kilo-Killern überhaupt gehört. Der Grund: Die einfach ungesättigten Fettsäuren knacken Fettdepots auf und schleusen die frei werdenden Fette aus dem Körper.

Tomaten Das rote Fruchtgemüse liefert viel Eisen, das wichtigste Transportmittel für Sauerstoff im Blut. Was das mit Abnehmen zu tun hat? Je mehr Sauerstoff in unsere Zellen gelangt, desto schneller läuft die Fettverbrennung - und umso größer der Schlank-Effekt.

Lauchzwiebeln Alle Arten von Zwiebeln sind reich an ätherischen Ölen, die die Verdauung ankurbeln. Sie aktivieren zudem bestimmte Abnehm-Enzyme und enthalten Glukokinin, einen Pflanzenstoff, welcher den Blutzuckerspiegel ausgleicht - ein idealer Schutz vor Heißhunger-Attacken.

Zucchini Zucchini bestehen zu über 90 Prozent aus Wasser. Damit sind sie sehr kalorien- und fettarm. Zudem wirkt das grüne Gemüse entwässernd.