Die Symptome von Lyme-Borreliose

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Zecken übertragen die tückische Lyme-Borreliose.
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Tückische Erkrankung

Die Lyme-Borreliose wird hauptsächlich durch Zecken übertragen. Häufig ist die Infektionskrankheit früh erkennbar: Das erste typische Anzeichen ist meist eine Rötung an der Bissstelle. Durch welche weiteren Symptome sich Lyme-Borreliose äußert, erfahren Sie hier.

Wissenswertes zur Infektionskrankheit

Die Lyme-Borreliose gilt als tückische Erkrankung, da sie eine sehr hohe Inkubationszeit aufweisen kann. Spätestens jedoch nach acht Jahren bricht die durch den Biss einer infizierten Zecke übertragene Krankheit aus. Eine schnelle Heilung gibt es nicht, und eine überstandene Borreliose immunisiert nicht gegen die Erreger. Eine Behandlung der Borreliose sollte möglichst früh beginnen, um chronische Leiden zu vermeiden. Deshalb gilt: Sollten Sie erste Symptomen bei sich erkennen, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen.

Symptome der Lyme-Borreliose

Die Lyme-Borreliose kann sehr unterschiedliche Symptome verursachen. Zunächst kann sich nach einigen Tagen bis Wochen die charakteristische ringförmige Rötung um die Stelle des Zeckenstichs bilden. Der Durchmesser dieser Rötung vergrößert sich immer mehr, sodass man auch von Wanderröte spricht. Hierbei handelt es sich um die erste Phase der Infektionskrankheit.

Im weiteren Verlauf der Borreliose , der Phase zwei, breiten sich die Krankheitserreger im Körper aus. Es kann zu Symptomen wie Nervenschmerzen, Lähmungen, Entzündungen von Gehirn und Hirnhäuten kommen, die sich vor allem durch Fieber, Kopf- und Nackenschmerzen äußern. Von Entzündungen können aber auch das Rückenmark sowie die peripheren Nerven betroffen sein.

Dritte Phase: Chronisches Stadium der Krankheit

Nach Monaten bis Jahren stellen sich späte Symptome der Lyme-Borreliose ein: In diesem Stadium sind insbesondere die Gelenke, das Nervensystem aber auch die Haut betroffen. So kann es typischerweise zu Gelenkbeschwerden in Form von Entzündungen – der sogenannten Lyme-Arthritis – kommen.

Ebenso kann sich die Haut der Erkrankten verändern: So verfärben sich oft die Körperpartien der Beine und Arme bläulich. Überdies kann sich eine chronische Gehirn- und Rückenmarkentzündung mit Lähmungen als eines der späten Symptome einstellen.

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