"Die Welt braucht mehr Liebesbriefe" - gegen Depression!

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More Love Letters

Hannah ist ein lebensfroher Mensch - bis sie ganz plötzlich an Depression erkrankt. Wie sie sich und anderen geholfen hat? Wir sind beeindruckt.

Laut der Weltgesundheitsorganisation WHO leiden weltweit 350 Millionen Menschen an Depression. So auch Hannah Brencher - eine junge Amerikanerin, die auf wundervolle Art und Weise einen Weg gefunden hat, mit ihrer Krankheit umzugehen.

Hannah Brencher ist ein lebensfroher Mensch - zieht nach dem Studium nach New York und freut sich auf all das, was jetzt kommt - bis sie plötzlich, mit nur 22 Jahren, an Depression erkrankt.

Hannah zieht sich zurück, geht nicht mehr aus dem Haus und bricht den Kontakt zu ihrer Familie und ihren Freunden ab. Doch sie findet einen Weg, sich aus ihrer Spirale zu befreien. Hannah beginnt zu Schreiben - nicht über irgendetwas, sondern über ihre Gedanken, ihre Gefühle und ihre Hoffnungen. So entstehen kleine Briefe, die sie überall in der Stadt verteilt - in Cafés, in Bibliotheken, auf Parkbänken.

Die junge Frau geht einen Schritt weiter. Auf ihrem Blog ruft Hannah ihre Leser auf , sich ihren Gefühlen zu stellen. "Brauchst du jemanden, der dir heute einen Liebesbrief schreibt? Frag einfach." Die Resonanz? Großartig!

Die folgenden Jahre schreibt Hannah Liebesbriefe - an alleinerziehende Mütter, verlassene Männer und gemobbte Kinder. Und gründet daraufhin 'More Love Letter' - "Die Welt braucht mehr Liebesbriefe."

„Vielleicht bist du dieser jemand. Vielleicht brauchst du heute diese Erinnerung,“heißt es in dem Video. „Kämpfe weiter. Du verdienst Gutes in deinem Leben. Es klingt so simpel, aber es ist erstaunlich, wie viele Menschen das anderen wünschen, aber nicht sich selbst. Du verdienst es auch. All das Gute. Mach weiter. Gib’ nicht auf. Die Welt braucht dich.“

There’s nothing quite like a heartfelt handwritten letter, especially during the times when we need it the most. Even when it’s from a stranger. Video filmed in Battery Park City.

Posted by Upworthy on Dienstag, 18. August 2015