Die wichtigsten Möbelstoffe im Überblick

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Foto: Wohnidee

Möbelstoffe beziehen Polster mit Komfort: Die strapazierfähigen Schmeichler gibt es in vielen Qualitäten. Wir stellen die wichtigsten vor.

Stoffe machen Möbel. Sie geben ihnen je nach Dessin ein frisches, exotisches oder romantisches Outfit und setzen sie neu in Szene. Abgesehen von seinem optischen Talent bietet Möbelstoff auch ein spürbares Plus: Kuscheln Sie sich in einen mit Stoff bezogenen Sessel – er passt sich Ihrer Körpertemperatur wohlig an. Hohe Anteile an Naturfasern wie Wolle und Seide machen Bezüge besonders hautsympathisch, denn sie können Feuchtigkeit aufnehmen und auch wieder abgeben. Je mehr chemische Fasern eingewebt sind, desto unempfindlicher ist ein Möbelstoff. Die Qualität eines Bezugs hängt von seinem Material ab – und davon, wie er gemacht ist.

Gewebte Stoffe - Flach- und Polgewebe: Im Flachgewebe kreuzen sich zwei Fadengruppen im rechten Winkel und überlagern sich abwechselnd. Den Längsfaden nennt man „Kette“, den Querfaden „Schuss“. Pol (auch Flor) heißt die dritte Dimension, die mit beiden verwoben ist: Aufrecht stehende Garnschlingen schützen das Grundgewebe und verleihen ihm eine samtige Oberfläche. Bei gleicher Materialzusammensetzung und Beanspruchung sind Polgewebe scheuerbeständiger als Flachgewebe.

Gewirkte Stoffe: Sie bestehen aus maschinell miteinander verschlungenen Maschen. Es gibt zwei Wirk-Arten: Das Kulieren entspricht in etwa dem Stricken, das Kettwirken ähnelt eher dem Häkeln.

Beflockte Stoffe: Ihre Oberflächen sehen samtig bis wildlederähnlich aus; ihr Pol ist nicht eingewebt, sondern auf einem textilen Trägergewebe fixiert.

Mikrofaser-Vlies: 10.000 Meter seiner mikroskopisch feinen Fasern wiegen zwischen 0,8 und 1,2 Gramm. Die Oberfläche gleicht der von beflockten Stoffen. Zu seinen Vorzügen zählt, dass es extrem pflegeleicht ist und äußerst belastbar.

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