Diese 6 Wahrheiten erzählen Ärzte nur ihren Freunden

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Ärzte haben so manche Geheimnisse
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Es gibt Dinge, die jeder Arzt lieber verschweigt. Wir haben sie unter die Lupe genommen

Volle Wartezimmer, zu wenig Budget und viele alte Menschen. Ärzte sind oft sehr überfordert. Das liegt zu einem an Gesetzen und Krankenkassen, aber auch an der Überalterung unserer Gesellschaft. Oft bekommen wir das als Patienten zu spüren. Selbst der beste Arzt gerät von Zeit zu Zeit an seine Grenzen. Aber egal, wie beschäftigt dein Arzt ist, du solltest immer die Wahrheit erfahren.

Hast du manchmal das Gefühl, dass dein Arzt dir Dinge verschweigt? Oder bewusst nicht erzählt, weil das erneut Fragen aufwerfen könnte? Wir haben einige Fakten zusammengetragen, die Ärzte ihren Patienten lieber verschweigen.

1. Alles, was rezeptfrei zu kaufen ist, hilft dir wenig bis gar nicht.

Eines Tages sagte ein befreudeter Arzt zu mir: Alles, was du rezeptfrei kaufen kannst, bringt sowieso nichts. Ich war ganz erstaunt. Schmerzmittel meinte er wohl nicht, denn deren Wirkung kann man schnell nachvollziehen. Allerdings gibt es in Drogerien und Apotheken jede Menge Mittel, die zwar die Pharmaindustrie reich machen, den Patienten allerdings nicht gesund.

Kombinierte Grippemittel, die gleichzeitig Schnupfen, Fieber und Gelenkschmerzen bekämpfen sollen, hält Stiftung Warentest für "wenig geeignet". Hier besser auf Schmerzmittel und Nasenspray zurückgreifen.

2. Ärzte haben selbst Angst vorm Arzt

Viele Ärzte greifen lieber zur Selbstmedikation, als einen anderen Mediziner aufzusuchen. In einer Schweizer Studie mit 1784 Ärzten erklärte jeder fünfte er habe keinen Hausarzt. Jeder zweite Befragte gab an im letzten Jahr keinen Arzt besucht zu haben. 90 Prozent der Ärzte behandelten sich lieber selbst.

3. Ärzte sind nicht geimpft

Die Bundesärztekammer folgt den Impf-Richtlinie des Robert-Koch-Instituts. Doch viele Ärzte scheinen diesen Vorgaben nicht Folge zu leisten. Sie impfen zwar Patienten, aber laut einer US-amerikanischen Studie mit 4000 Ärzten war nur die Hälfte aller gegen Hepatitis geimpft.

4. Viele Untersuchungen sind überflüssig

Vor allem mit Privatpatienten verdienen Mediziner Geld, das in ihre eigene Kasse geht. Warum hier also nicht die ein oder andere Untersuchung mehr anordnen. Wie soll der Patient auch einordnen, welche Untersuchung sinnvoll ist und welche nicht.

5. Auch ohne Versichertenkarte ist die Behandlung möglich

Hast du schon einmal deine Krankenkassenkarte zu Hause vergessen und dir wurde gesagt, dass du ohne nicht behandelt werden kannst. Kassenärzte müssen dich auch ohne Versicherungskarte behandeln. In einem Notfall sowieso, aber auch eine Routineuntersuchung kann ohne Karte starten.

Die Versichertenkarte kann dann innerhalb von zehn Tagen in der Praxis nachgereicht werden. Manche Ärzte haben sicher Angst, dass sie bei Patienten ohne Karte auf ihren Kosten sitzenbleiben.

6. Nicht jedes Medikament, das einem Patient helfen könnte, wird auch verschrieben

Viele Medikamente sind beim Arzt einfach nicht mehr im Budget, das von der Krankenkasse vorgegeben wird. Das heißt, ein besonders teures Medikament könnte vielleicht verschrieben werden, allerdings ist es zu teuer um noch ins Budget zu passen. Dann wird der Patient häufig an einen Spezialisten überwiesen. Der verschreibt eventuell das teure Medikament.

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