Diese 9 Facebook-Freunde solltest du löschen

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Manche sogenannte Freunde bei Facebook sollten wir von unserer Liste streichen.
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Wieso diese Facebook-Freunde niemand braucht

Es ist Zeit aufzuräumen! Diese Kontakte solltest du endgültig bei Facebook löschen. Denn wenn wir ganz ehrlich sind, braucht keiner diese Art Facebook-Freunde.

181, 257, 342… Die Anzahl der Facebook-Freunde entspricht nur selten der Realität. Nach dem Wochenende ploppt eine Freundschaftsanfrage auf und erinnert uns an die kurze Bekanntschaft, die wir für fünf Minuten an der Bar getroffen haben – um sie danach gleich wieder zu vergessen. Damit dies nicht passiert tauschen wir fleißig Facebook-Daten aus. Und unsere Freundesliste wächst und wächst…

Sind wir mal ehrlich: Nur die wenigsten unserer Facebook-Freunde sind auch wirklich Menschen, die uns etwas bedeuten. Mit Freundschaft hat die sogenannte Freundesliste nichts mehr zu tun. Kaum jemand hat Hunderte von Freunden und das ist auch gut so - denn um so viele Bekanntschaften könnte man sich ja gar nicht kümmern. Es ist Zeit aufzuräumen. Wie wäre es mit einem verfrühten Frühlingsputz? Diese 9 Facebook-Freunde solltest du wirklich aus deiner Liste löschen:

1. Die Schamlose

Privatsphäre ist ein Fremdwort für die Schamlose. Seien es Beziehungsdramen, Lästereien oder Gesundheitsprobleme – alle Bereiche des Lebens, die eigentlich nur sich selbst etwas angehen, werden auf Facebook breit getrampelt. Dabei kennen wir diese Person gar nicht so gut – geschweige denn wahrscheinlich die 200 anderen Mitlesenden auf Facebook. Ganz ehrlich? Manche Dinge wollen wir doch gar nicht wissen. Deswegen gehört diese Freundschaft beendet!

2. Die Darstellerin

Über die Schamlose können wir uns von Zeit zu Zeit noch heimlich lustig machen. Im Gegensatz dazu ist dieser Facebook-Typ noch viel schlimmer, denn sie postet zwar genauso viel, lässt die unangenehmen Dinge aber einfach weg. Das einzige Ziel: Sich und sein wunderbares, funkelndes Leben darstellen. Heute am Strand, morgen beim Shopping und nächste Woche im tollsten Restaurant der Stadt unterwegs – wir haben es verstanden, sein oder ihr Leben ist viel toller als unser eigenes. Wir fühlen uns dagegen einfach nur deprimiert, wenn wir im Büro sitzen und frustriert durch die unzähligen Urlaubsfotos scrollen…

3. Der Streithahn

Konstruktive Diskussionen? Ja bitte. Öffentlich auf Facebook? Nein danke. Der Streithahn liebt Facebook, da er endlich eine Plattform gefunden hat, auf der er seine Meinung laut herausschreien kann. Dieser Facebook-Freund ist hauptberuflich Pessimist und gehört gelöscht. Er lässt zu jedem Thema seinen Senf ab und ist prinzipiell erstmal gegen alles. Auch Unstimmigkeiten mit Freunden klärt er am liebsten auf der öffentlichen Pinnwand. Diese negative Energie können wir in diesem Jahr nicht gebrauchen!

4. Der Nörgelotto

Mindestens genauso nervig wie der Streithahn ist der Nörgelotto. Denn dieser "Freund" hat an allem, was du auf Facebook treibst, etwas zu meckern. Auf jedem Foto fällt ihm ein Makel auf, auf den er uns auch gerne öffentlich aufmerksam macht. An unserem Lebensstil hat diese eine Person auch stets etwas zu kritisieren. Während wir gerade ein Stück Torte genießen, verdirbt Nörgelotto uns mit einem Hinweis auf unser Gewicht und die Kalorienangabe schnell den Appetit… Für diesen Menschen gehört die Kommentarfunktion eindeutig abgeschafft.

5. Das Spielkind

Oh, eine Benachrichtigung! Vielleicht eine Einladung zur nächsten Party? Die Enttäuschung ist umso größer, wenn es sich um eine nichtssagende Spieleinladung handelt. Immer und immer wieder möchte der eine Facebook-Freund, den wir eigentlich gar nicht richtig kennen, mit uns CandyCrush und Co spielen – und immer wieder ignoriert er unsere Absage. Es reicht – das Spielkind ist nicht wirklich unser Freund.

6. Die euphorischen Eltern

Es gibt genug Gründe, wieso man in Sachen Privatsphäre vorsichtig sein sollte, insbesondere wenn es um die eigenen Kinder geht. Trotzdem postet das nervige Elternpaar begeistert von den Möglichkeiten des Internets einfach alles - vom ersten Schritt bis zur vollen Windel. Das Familienalbum sollte privat bleiben. Wir möchten diese öffentlichen Super-Eltern nicht mehr ertragen.

7. Die Geheimnisvolle

Noch viel schlimmer als die Darstellerin, der Nörgelotto und sogar die Schamlose ist diese Person: Die Geheimnisvolle hat ebenfalls ein starkes Mitteilungsbedürfnis. Doch sie verrät dabei rein gar nichts. „Ich bin so traurig", gehört ebenso zu ihrem Facebook-Repertoire wie dramatische Songtexte. Den Grund für die Stimmung preiszugeben, wäre ja langweilig. Ihre einzige Intention: Aufmerksamkeit bekommen! Hauptsache es fragt jemand nach. Wir werden es in Zukunft nicht mehr tun.

8. Deinen Chef

Hierzu braucht es eigentlich keine Worte. Sollte dein Chef nicht zufällig auch in der Freizeit dein bester Freund sein, hat er in deiner Freundesliste nichts zu suchen. Beruf und Privatleben gehören getrennt – manche Dinge möchtest du von deinem Chef genauso wenig wissen, wie er von dir. Und willst du wirklich, dass dein Vorgesetzter die verlinkten Fotos von letzter Nacht sieht?

9. Der Unbekannte

Moment mal…wer ist das denn eigentlich? Immer wieder passiert es: Auf der Startseite taucht plötzlich eine Person auf, die wir noch nie im Leben gesehen haben. Und doch ist sie unter unseren Freunden auf Facebook. Niemand als der Unbekannte verdeutlicht besser, dass wir viel zu leichtfertig Freundschaften im Internet schließen. Diese Freunde sind nicht unsere Freunde – sie gehören gelöscht.

Manche dieser Facebook-Kontakte lassen sich ähnlich auch woanders wiederfinden: Bei WhatsApp ! Diesen Chat-Typen kennt wohl jeder, der schon einmal in einer Gruppenunterhaltung war . Vielleicht erkennen wir uns auch selbst wieder ...

(ww4)

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