Diese fünf Dinge bereuen Sterbende am meisten

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Eine wichtige Botschaft: Immer optimistisch bleiben!
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Ach, hätte ich doch bloß! Nichts ist quälender als etwas zu bereuen. Das weiß die Australierin Bronnie Ware nur zu gut. Als Krankenschwester umsorgt sie seit Jahrzehnten todkranke Patienten in ihren letzten Wochen – und was sie in dieser Zeit von den Sterbenden erfährt, geht als Mahnung an uns alle! Denn viele fragten sich am Ende ihres Lebens: Was würde ich rückblickend anders machen? Die Antworten sind verblüffend – und stimmen extrem nachdenklich…

Hier sind die fünf Dinge, die Sterbende vor ihrem Tod am häufigsten bereuen:

1. Ich wünschte, ich mein Leben nicht nach den Vorstellungen der anderen gelebt.

Bronnie erzählt auf ihrem Blog www.inspirationandchai.com/Regrets-of-the-Dying : „Das bedauern die Menschen am meisten. Viele haben nicht einmal die Hälfte ihrer Träume verwirklichen können. Sie mussten sterben und wussten, dass es an Entscheidungen lag, die sie nicht getroffen haben. Gesundheit gibt dem Menschen Freiheit, was viele erst erkennen, wenn sie nicht mehr da ist.“

2. Ich wünschte, ich hätte nicht so hart gearbeitet.

Die Krankenschwester stellt fest: „Das sagte jeder männliche Patient, den ich pflegte. Sie haben die Jugend ihrer Kinder verpasst und sich nicht genügend Zeit für Zweisamkeit mit dem Partner genommen. Auch einige Frauen haben das bereut, aber weil viele Patientinnen der älteren Generation angehörten, mussten sie in ihrem Leben nicht die Brötchen verdienen. Alle Männer, die ich pflegte, haben es zutiefst bereut, so viel Lebenszeit in die Tretmühle der Arbeitswelt gesteckt zu haben.“

3. Ich wünschte, ich hätte mehr Mut gehabt, meine Gefühle auszudrücken.

Hier geht es nicht nur um die verpasste Chance, jemandem seine Liebe zu gestehen. Sondern auch um all den Ärger, den die Todkranken im Laufe ihres Lebens – des Friedens Willen – heruntergeschluckt haben. „Viele sind aufgrund dieser Verbitterung und Reue erst krank geworden“, glaubt die Schwester.

4. Ich wünschte, ich hätte mehr Kontakt zu meinen Freunden gepflegt.

Am Lebensende kam für viele Patienten die Einsicht, wie wichtig Freundschaften für sie waren. Bronnie erzählt: „Viele waren mit ihrem eigenen Leben so beschäftigt, dass sie liebgewonnene Menschen im Laufe der Jahre vernachlässigt haben. Viele bereuten zutiefst, dass sie den Kontakt zu ihren Freunden verloren haben. Jeder, der stirbt, vermisst seine Freunde.“

5. Ich wünschte, ich hätte mein Glück mehr genossen!

Viele Patienten haben Bronnie gestanden, dass sie zu Lebzeiten nur am mäkeln waren. Dabei lag das Glück in ihrer Hand! Bronnie weiß: „Die Angst vor Veränderung brachte sie dazu, anderen und sich selbst vorzumachen, dass sie zufrieden sind, auch wenn sie sich tief im Inneren danach sehnten, mal wieder richtig zu lachen und richtig albern sein zu können.“

Wie traurig, dass uns der wahre Wert des Lebens oftmals erst bewusst wird, wenn es zu spät ist! Bronnie findet: „Was am Ende zählt, sollte auch während des Lebens am Wichtigsten sein.“ Und da hat sie Recht!

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