Dieses Paar wünschte sich sehnlichst ein Kind, doch dann hörte das Herz ihres Babys plötzlich auf zu schlagen

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Die Geschichte von Dan Majesky beweist, dass es sich lohnt, für einen Herzenswunsch zu kämpfen.
Foto: Facebook / Dan Majesky

Wie Dan Majesky und seine Frau Leah um ihren Babytraum kämpften

Dan und seine Frau Leah haben über drei Jahre versucht, schwanger zu werden. Sie wünschten sich nichts mehr, als ein eigenes Kind. Doch es wollte und wollte nicht klappen. Ihren langen Weg zum Babyglück beschreibt Dan in einem Facebook-Post, den er kürzlich veröffentlicht hat. Der Post wurde schon tausendfach geteilt ....

Babyglück nach der Fehlgeburt

Die ganze Geschichte von Dan und Leah siehst du in diesem Video:

„Wenn du 20 bist, fühlt es sich an, als könntest du nicht mal jemanden ansehen, ohne schwanger zu werden! Doch wir wurden nicht schwanger!“, berichtet Dan. Dan und Leah sind jetzt Ende 30. Sie wünschten sich sehnlichst ein Kind. Also probierten sie es mit Zyklus-Apps, Ovulations-Sticks, verschiedenen Positionen und Timing. Doch nichts funktionierte.

Die beiden ließen sich von Ärzten testen – alles gesund? Passt die Sperma-Qualität? Es war alles ok, doch trotzdem – kein Baby in Sicht.

Schließlich kam der Moment, in dem Dan und Leah es mit künstlicher Befruchtung versuchen mussten. Leah bekam Hormone verabreicht. Dan beschreibt diese Phase so: „Wisst ihr, was mit Leuten passiert, deren Hormone außerhalb ihrer Norm sind? Sie sind nicht glücklich. Es sei denn, sie sind glücklich, in diesem Fall sind sie sehr glücklich. Es gibt kein Mittelmaß. Für Leah fühlte es sich an, als würden ihr Körper und ihre Psyche in Flammen stehen.“

Am meisten hasste Dan die Momente, in denen er auf Bestellung masturbieren musste.

„Mann, diese Prozedur ist immer komisch. Du kannst "Es" zu Hause machen, wenn du willst, aber dann stehst du unter Druck, die Spermaprobe pünktlich ins Labor zu bringen. Ich brauche diese Art von Stress nicht.“

Am schlimmsten war es für Dan und Leah fremde Menschen zu sehen, die ihre Kinder anschrien. Dan schreibt: „Du willst Menschen nicht hassen. Du willst es nicht. Ich denke, dass Babys wunderschön sind. Ich denke, dass Kinder großartig sind, aber du kannst nichts gegen die Eifersucht tun. Den Neid. Den Groll.“

Doch schließlich kam der große Tag. Während Dan mit einem Freund unterwegs war, ließ Leah sich mit einem eingefrorenen Bestand von ihm befruchten. Und es klappte … Endlich waren die beiden schwanger!

Dan war so glücklich: „Ein paar Wochen später kommst du für einen Ultraschall und da ist es. Ich meine, yeah, es ist eine Kaulquappe mit einem riesigen Kopf. Da ist das Gehirn und das kleine Herz flattert und es ist so real.“

Doch das Leben meinte es nicht gut mit den beiden.

Sie verloren ihr Baby.

Eines Tages sagte der Arzt beim Ultraschall: "Es tut mir Leid. Ich kann keinen Herzschlag finden."

Dan erinnert sich: „Ich habe noch nie diesen Schwindel der Unendlichkeit gefühlt, wie in diesem Moment, als uns gesagt wurde, dass unser Baby tot ist.“

„Leah bekam sofort einen Zeitplan für R und A, Reinigung und Ausschabung, unter örtlicher Betäubung im Christ Hospital, damit sie nicht dem Trauma ausgeliefert ist, langsam im Verlauf einer Woche den toten Fötus und alles was dazugehört abzusondern. Nachdem sie sie rausbrachten, brach ich zusammen. Allein mit meinen schlimmsten Gedanken und dem sauren Kaffee im Wartezimmer.“

Dan und Leha brauchten eine ganze Weile, um den Verlust ihres ersten Babys zu verarbeiten.

Doch dann wagten sie es noch einmal – und tatsächlich wurde Leah wieder schwanger!

„Nicht, dass wir es zuerst glaubten, aber wir waren wirklich schwanger. Drei Scans später hörte ich sogar den Herzschlag, der klang wie der Flügelschlag eines Kolibris, und es war wunderschön.“

Dan wollte seine Geschichte gerne teilen und schriebe darum seine und Leahs Geschichte in einem langen Facebook-Post auf. Der Post wurde schon zehntausendfach geteilt.

Offenbar macht die Geschichte von Dan und Leah anderen Menschen Mut. Die beiden freuen sich jetzt riesig auf ihr kleines Mädchen:

„Alles ist gut gegangen. Arme und Beine und es bewegt sich. Wir sind sehr aufgeregt, aber ich halte meinen Atem noch für ca. 26 Wochen an. Und es ist ein Mädchen. Nicht, dass das Geschlecht wichtig wäre. Aber wir werden ein kleines Mädchen haben! Und ich bin baff. Wir sind baff. Und wir sind schwanger."

Wir wünschen den beiden alles Glück der Welt für die weitere Schwangerschaft und die Geburt ihrer ersten Tochter! Ihre Geschichte zeigt uns, dass es sich lohnt, zu kämpfen und zu leiden, für einen Lebenstraum, der uns alles bedeutet.

Danke für eure Offenheit, Dan und Leah!

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