Doktor Sport

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Gesundheit durch Sport

Statt zur Tablette sollten Sie lieber zu den Sportschuhen greifen. Aktuelle Studien belegen, dass sich mit der richtigen Sportart viele Beschwerden lindern oder oder sogar verhindern lassen. Wir verraten, welcher Sport von welchen Wehwehchen befreit.

Möchten Sie Ihrer Gesundheit gezielt auf die Sprünge helfen? Mit den folgenden Sportarten machen Sie Ihren Beschwerden Beine.

Walking für’s Herz

Fast jeder vierte Deutsche hat ein kleines Wohlstandsbäuchlein. Das Problem dabei ist nicht das Übergewicht allein, sondern ein erhöhter Blutzucker, ungünstige Blutfettwerte und Bluthochdruck – drei Risikofaktoren, die eine Herz-Kreislauf-Erkrankung begünstigen.

Also, weg mit der Plauze: Schon fünf bis zehn Prozent weniger Körpergewicht reduzieren das Bauchfett um etwa 30 Prozent. Zwei bis drei Einheiten moderates Nordic Walking pro Woche können schon eine Menge bewirken. Das sanfte Ausdauertraining ist dabei auch für Einsteiger prima geeignet, da auch Untrainierte schnell Erfolge erzielen und man ohne großen Aufwand gleich durchstarten kann. Dass es obendrein für eine schlankere Linie sorgt, ist ein zusätzlicher Anreiz.

Joggen gegen Regelschmerzen

Einmal im Monat zieht und zerrt es vielen Frauen im Unterleib. Meist möchte frau sich dann am liebsten mit einer Wärmflasche ins Bett verkriechen und das Ende der Schmerzen abzuwarten. Viele greifen sogar zu Schmerzmitteln – oft ganz unnötig, denn leichter Sport wie Joggen oder Walken wirken ebenso entkrampfend und schmerzlindernd.

Zusätzlich heben Bewegung und frische Luft die Stimmung und lassen jede Trübsal schnell vergessen. Also, auch wenn es anfangs schwerfällt: Geben Sie sich einen Ruck – es lohnt sich!

Workout gegen Diabetes

Nicht nur der Verzicht auf Süßigkeiten, auch regelmäßiges Training mit leichten Gewichten kann das Diabetes-Risiko um bis zu 58 Prozent senken. Das berichten Studien der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie und der Centers for Disease Control and Prevention in Atlanta.

Außerdem hat das Workout noch weitere positive Auswirkungen: Die Herzkranzgefäße werden gestärkt und das Körperfett kann verringert werden – beides dient effektiv der Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Für eine schöne Silhouette sorgt das Workout außerdem – wenn sich das mal nicht lohnt.

Yoga gegen Migräne

„Schatz, ich habe Kopfschmerzen“. Diese Ausrede wird uns nicht mehr lange vor ungeliebten Fleißarbeiten bewahren. „Dann mach' doch Yoga “, könnte dann die Antwort lauten.

Denn der beliebte Wohlfühlsport mit seinen Asanas – kleine Übungen – wirkt so entspannend auf den Nacken, dass sich der Druck auf die Halswirbelsäule reduziert und diese besser durchblutet wird. Kopfschmerzen haben da keine Chance! Tipp: Viele Krankenkassen bezahlen Kurse.

Tai Chi gegen Erkältungen und Gürtelrose

Schattenboxen gilt in China als Heilmittel für viele Krankheiten, nun ist die medizinische Wirkung dieser Sportart auch in westlichen Ländern belegt.

Eine Studie der University of California in Los Angeles belegt, dass Tai Chi das Immunsystem stärkt und den Körper widerstandsfähiger macht. So kann Tai Chi nicht nur vor Erkältungen schützen, sondern auch vor Gürtelrose.

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Ausdauersport gegen Asthma

Wer viel Sport treibt, braucht auch einen langen Atem. Das macht die Angelegenheit für Asthmatiker schwierig, dachten wir bisher.

Neue Studien belegen, dass Sport diese Atemwegserkrankung sogar lindern kann. Denn  die Atemmuskeln werden gestärkt, die Atemtiefe erhöht und die Atemfrequenz verringert, sagt Sportwissenschaftler Jörg Birkel – und je besser die Atemwege trainiert werden, desto leichter fällt die Atmung auch im Alltag.

Für den richtigen Einstieg sollten Sie jedoch einige Grundregeln beachten:

-    Führen Sie bevor Sie vor Trainingsbeginn ein Gespräch mit Ihrem Arzt, um das Training auf die Ursache und Umstände der Erkrankung abzustimmen.

-    Sorgen Sie vor: Haben Sie für den Fall akuter Überanstrengung immer Ihr Medikament dabei.

-    Prüfen Sie vor und während des Trainings regelmäßig Ihre Lungenfunktion.

-    Bei Nebel und Temperaturen unter vier Grad sollten Sie lieber Indoor trainieren– für Allergiker gilt das außerdem bei Pollenflug und hoher Ozonbelastung.

Tanzen gegen Demenz

Ab auf die Tanzfläche – denn laut einer Studie des Albert Einstein College of Medicine in New York senkt Tanzen bei Senioren die Wahrscheinlichkeit einer Hirnleistungsstörung um 76 Prozent.

US-Wissenschaftler fanden bei Untersuchungen im Kernspintomographen heraus, dass Tango-Fußbewegungen deutlich mehr Hirnareale stimulieren als willkürliche Bewegungen. Egal ob Sie das Tanzbein zu Tango oder anderen Rhythmen schwingen, Sie trainieren damit das Gehirn auf Lernen und Erinnern und stärken die Nervenverbindungen im Gehirn.  Let’s Boogie Woogie!

Boxen gegen Stimmungstiefs

Sport macht glücklich, denn der Körper schüttet durch die Bewegung mehr körpereigene Glücklichmacher aus. Sogar gegen depressive Erkrankungen wird Sport heute erfolgreich zur Therapie eingesetzt – in manchen Fällen kann er Medikamente überflüssig machen, auf jeden Fall aber unterstützt die körperliche Aktivität die Wirkung der Medikamente, indem das Gehirn stärker durchblutet wird.

Noch viel wichtiger fürs psychische Wohlbefinden findet Prof. Dr. Gerhard Huber von der Universität Heidelberg jedoch die positiven Erlebnisse beim Sport.

Boxlegende Duke Mckenzie hat speziell für Menschen, die an Depressionen leiden, eine „Boxing Fitness Class“ ins Leben gerufen, in der eine Mischung aus Boxen, Seilspringen und Fahrradfahren den Teilnehmern hilft, Stress und Frust abzubauen und Endorphine auszuschütten.

Also los, hauen Sie die miese Stimmung k.o.!

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