Du bist schüchtern? Diese Tipps helfen dir!

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Warum bin ich bloß so schüchtern? Was kann ich dagegen tun? Mit diesen Tipps wirst du deine Schüchternheit los!
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Nie wieder Mauerblümchen: 10 Tipps, um Schüchternheit loszuwerden

Ich bin so schüchtern, was soll ich tun? Ich weiß nie, was ich sagen soll. Hier bekommst du Tipps, wie du deine Schüchternheit loswerden kannst!

In unserer Welt der Superlativen voller Miss Sporties, Singstars, Next Top Models, Super-Nannies, Business und Dancing Queens streben die meisten Frauen, um mithalten zu können, nach Perfektion. Doch Perfektion ist kein Standard. Weil es Perfektion nicht gibt! Perfektion ist lediglich ein Weg, sich selbst und andere zu prügeln. Denn ganz egal wie gut Sie etwas machen - wenn Sie perfekt sein möchten, ist es nie genug.

Kein Wunder also, dass viele Frauen an sich zweifeln und vermehrt schüchtern und unsicher werden. Oft besonders jene, die es überhaupt nicht nötig hätten. Schließlich gibt es scheinbar immer jemanden, der das, was sie können und leisten, übertrifft. Unsicheres, schüchternes Verhalten kann mitunter äußerst hinderlich und peinlich sein, sodass Frau gefühlt von einem Fettnäpfchen ins andere schlitternd sich am liebsten ins nächste Mauseloch verkriechen würde.

Beziehungs-Experte Dominik Borde verrät Ihnen 10 Tipps, um Schüchternheit zu überwinden und im Alltag selbstbewusster aufzutreten.

Schüchternheit minimieren & Selbstbewusstsein fördern

  • Gehören Sie zu jenen Frauen, die sich auf Partys oft als “Mauerblümchen” wiederfinden, egal, ob Sie sich freiwillig in die Ecke gestellt haben oder gefühlt dorthin gedrängt wurden?
  • Haben Sie manchmal das Gefühl, die lähmende Angst Fehler zu machen, hielte Sie regelrecht gefangen?
  • Erröten Sie, wenn Fremde Ihnen Fragen stellen oder einfach mit Ihnen plaudern wollen?Haben Sie einen regelrechten Horror davor, vor Gruppen zu sprechen, eine Präsentation oder eine Rede zu halten?
  • Sind Ihnen Gespräche mit neuen Bekanntschaften eine Qual, weil Sie denken, es wird Ihnen die Sprache verschlagen oder sicher kein interessantes Gesprächsthema einfallen?
  • Hüllen Sie sich innerhalb einer Gruppe öfter in Schweigen, weil Sie befürchten, dämlich zu wirken oder das Falsche zu sagen?
  • Nehmen wir an, Ihnen gefällt jemand, egal, ob romantisch oder einfach als Mensch – können Sie sich vorstellen, diese Person einfach anzusprechen? Nein?

So wie es Ihnen geht, so geht es auch Millionen von anderen Menschen. Schüchternheit und alle damit verwandten Gefühlsregungen können individuell unterschiedliche Ursachen und Auswirkungen haben. Doch wir alle kennen Grundängste wie „Ich kann da nicht mithalten“, „Ich bin nicht attraktiv genug“, „Das kann ich nie so gut“ oder „Was ist, wenn man mich ablehnt oder zurückweist?“ Niemand ist völlig frei von Unsicherheit, der Unterschied zwischen Ihnen und dem Rest der Welt ist lediglich, Sie kennen Ihre eigenen Ängste besser als die der anderen.

Einem Menschen zu begegnen, der immer und egal in welcher Situation entspannt bleibt, ist praktisch ein Ding der Unmöglichkeit. Viele teilweise auch sehr prominente Männer und Frauen, kommen in meine Praxis, weil sie unsicher sind und/oder enorme Scheu vor dem Kommunizieren mit dem anderen Geschlecht haben. Häufig sind es genau jene Menschen, bei denen wir uns kaum vorstellen können, sie wären unsicher!

Worin besteht nun der Unterschied zwischen Menschen, die selbstbewusst und entspannt auftreten und gerne mit ihrer Umwelt kommunizieren und jenen Menschen, die Scheu davor haben, weil sie denken sie wären dazu nicht imstande? Der Unterschied liegt in ihrer Einstellung und ihrer persönlichen Haltung, an typischen Gewohnheiten, die förderlich sind oder es tendenziell eher verhindern, soziale Kontakte zu knüpfen und zu pflegen.

10 Top-Tipps gegen Schüchternheit

► 1. Wie „machen“ Sie Ihre Unsicherheit / Schüchternheit?

Um diese Fragen sorgfältig zu beantworten, rufen Sie sich entsprechende Situationen ins Gedächtnis, und schreiben Sie alles auf, was Ihnen einfällt!

  • Woher wissen Sie und woran genau bemerken Sie, dass Sie dieses Problem haben?
  • Nehmen wir an, Sie wollten jemandem beibringen, ebenso schüchtern und unsicher zu sein wie Sie. Was müsste dieser Mensch denken oder glauben, damit es ihm besonders gut gelingt?
  • Was genau tun Sie mit Ihrem Körper, Ihrer Atmung, Ihrer Körperhaltung, Ihrer Stimme, woran denken Sie, was sagen Sie sich selbst in Momenten, in denen sie unsicher und schüchtern sind?
  • Wann genau, wie genau, mit wem genau sind Sie besonders unsicher?
  • Wann sind Sie es nicht?
  • Wann haben Sie es das erste Mal gehabt?
  • Gibt es einen Zusammenhang zwischen diesem Problem und anderen Problemen, die Sie im Leben haben?
  • Gibt es bestimmte Auslöser für Ihr Verhalten oder Reaktionen, die Ihre Schüchternheit fördern?
  • Was kostet Sie dieses Verhalten, was wird Ihnen dadurch alles „entmöglicht“? Finden Sie die Top-20-Gründe von beruflich bis privat, warum Sie dieses Verhalten unbedingt loswerden möchten.

► 2. Beschreiben Sie Ihr Ziel und machen Sie es messbar

Bitte schreiben Sie möglichst alles auf, was Ihnen zu diesen Fragen einfällt!

Stellen Sie sich vor, es wäre ein Wunder geschehen und Sie wären über Nacht selbstsicher geworden.

  • Woran genau bemerken Sie zuerst, dass Sie nicht länger schüchtern, sondern selbstsicher sind?
  • Welcher Person aus Ihrem Umfeld würde Ihre Selbstsicherheit zuerst auffallen?
  • Wem würde es noch auffallen? Woran genau bemerken diese Menschen, dass Sie nun nicht länger schüchtern sind?
  • Wie würden Sie gehen, stehen, atmen, was würden Sie sich selbst sagen, wenn sie absolut selbstsicher wären?
  • Was würden Sie alles wagen, wenn Sie absolut frei wären von Unsicherheit und Schüchternheit?
  • Praktisch niemand ist immer und bei jeder Gelegenheit unsicher. Versetzen Sie sich so gut es geht in irgendeine Situation, in der Sie jetzt schon selbstsicher sind, (zum Beispiel alleine daheim) und schreiben Sie alles auf, was Ihnen dazu einfällt!
  • Nehmen wir an, Sie würden ab jetzt immer, überall und mit jedem Gegenüber selbstsicher agieren, inwiefern würde sich das positiv auf Ihre Umgebung auswirken? Auf Ihre berufliche Situation, in Ihrem Privatleben? Finden Sie die Top-20-Gründe von beruflich bis privat, warum Sie selbstsicheres Verhalten gerne üben möchten.

► 3. Üben Sie Selbstsicherheit

Sie denken wohl hoffentlich nicht, Sie könnten im Alltag mit herabhängenden Schultern, traurigem Gesicht, flacher Atmung und negativen Gedanken im Kopf durchs Leben wanken und dann bei der nächsten Party plötzlich charismatisch und selbstsicher wirken! Selbstsicheres Auftreten ist Übungssache, schüchternes Verhalten übrigens auch.

Worin bestehen Unterschiede in der Körperhaltung zwischen einer Frau, die besonders stolz und selbstbewusst ist und einer sehr schüchternen Frau? „Schauspielern“ Sie vor einem Spiegel: Seien Sie „stolze Rose“ und dann „ängstliches Veilchen“, und achten Sie dabei darauf, wie Sie sich fühlen und wie Ihr Körper sich verändert.

Körperhaltungen auszuprobieren bringt oft erstaunliche Einsichten: Der Körper ist nämlich das ideale Werkzeug dafür, das eigene Selbstbewusstsein absichtlich zu beeinflussen! Probieren Sie es aus, und versetzen Sie sich in einen ressourcenreichen Zustand, indem Sie sich an eine Situation erinnern, in welcher Sie besonders selbstbewusst waren. Egal, ob das eine berufliche Erfahrung war, ein Freizeiterlebnis oder etwas ganz Privates – erinnern Sie sich einfach an einen Moment, in dem Sie stolz auf sich waren.

Lassen Sie den Film Ihrer Vergangenheit ablaufen! Wie sind Sie dagestanden oder -gesessen? Erinnern Sie sich an Ihre Atmung? Welchen Gesichtsausdruck hatten Sie? Was war besonders an Ihnen? Woran haben Sie damals gedacht, oder was haben Sie sich vorgestellt? Diese Ressource Erfahrung kann Ihnen nun als „Vorlage“ und wiederum als Quelle an stärkenden Emotionen und Gedanken dienen, wenn Sie wieder einmal ein Date haben, ein Treffen mit Bekannten oder wenn ein wichtiges Telefonat ansteht. Wann auch immer Sie ein bisschen Unterstützung brauchen, bringen Sie Ihren Körper und Ihren gedanklichen Fokus ganz bewusst in genau die gleiche Position und Haltung, die Sie mit jenem selbstbewussten Moment in Ihrem Leben verbindet!

Machen Sie sicheres Auftreten zu einer Gewohnheit! Frei nach dem Motto: "Fake it till you make it!" Gehen, stehen und atmen Sie, so als ob Sie eine Person des öffentlichen Interesses wären und sich ein glückliches, erfülltes Leben verdient hätten! Üben Sie am besten ständig. Je öfter Sie sich in eine positive Körperhaltung bringen, desto schneller wird es zur Gewohnheit.

► 4. Mit weniger Ego Ablehnung ertragen lernen

Je unsicherer wir sind, desto eher beziehen wir das, was in unserem Umfeld geschieht, gesagt oder getan wird, auf uns persönlich. Schüchterne Menschen haben häufig ein Ego-Problem, weil sie glauben, alles dreht sich um sie und jeder würde sich für sie und das, was sie tun oder nicht tun, interessieren. Selbstbewusste Menschen hingegen vergleichen sich wenig mit anderen und achten lieber auf sich selbst. Sie bemessen ihren Wert an ihrer eigenen Entwicklung und daran, was sie selbst tun und über sich selbst denken!

Personen, die unangemessen schüchtern und unsicher sind, fehlt die Übung darin, mit Ablehnung umzugehen und Zurückweisung als einen normalen Aspekt des Lebens zu akzeptieren. Niemand wird immer von allen geliebt und wertgeschätzt werden. Zum Glück sind Geschmäcker und auch wir Menschen verschieden und für jeden Menschen, der dich ablehnt, gibt es einen, der dich liebt, so wie du bist. Mangelndes Selbstbewusstsein beruht oft auf zu hohen oder skurrilen Erwartungen an sich selbst und andere.

► 5. Nützen Sie Vorbilder

Vielleicht gibt es Persönlichkeiten, die Sie beeindrucken, über die Sie bewundernd „Wow!“ sagen, weil diese Menschen tolle Dinge vollbringen, attraktiv oder erfolgreich sind, weil sie Enormes geleistet haben oder ganz einfach klug, charmant oder witzig sind. Vorbilder sind dazu da, dem eigenen Selbst ein „Bild vorzugeben“, das man sich als stärkende Vorstellung immer wieder ins Gedächtnis rufen oder vor Augen halten kann.

Wählen Sie also eines Ihrer Vorbilder – und betrachten Sie es! Nehmen wir an, es ist eine kluge, erfolgreiche Frau, noch dazu bildschön auf ihre eigene besondere Art. Befassen Sie sich mit dem Verhalten dieser Frau: Wie geht sie, wie steht sie, wie verhält sie sich in Gegenwart anderer? Welchen Eindruck macht sie auf die Menschen und – auf Sie?

Welche ganz speziellen Eigenschaften sind es, die Ihnen gefallen oder die Sie beeindrucken - machen Sie eine Liste. Schaut sie beispielsweise anderen direkt in die Augen? Welchen Sprachstil hat sie? Wie reagiert sie, wenn sie zum Beispiel überrascht wird?

Aspekte des vorbildhaften Verhaltens, die Ihnen am nützlichsten erscheinen, können Sie in Ihr eigenes Leben einbauen und auf Ihre eigene ganz persönliche Art neu definieren.

Nehmen wir beispielsweise an, ein Mann den Sie kennengelernt haben, meldet sich zum wiederholten Mal nicht bei Ihnen oder behandelt Sie schon länger nicht wertschätzend. Bevor Sie vorschnell reagieren und selbst den nächsten Schritt machen, stellen Sie sich die Frage: Wie würde XY (ihr Vorbild) mit dieser Situation umgehen?

► 6. Negative Glaubenssätze hinterfragen

Frauen, die schüchtern sind, haben negative Glaubenssätze in ihrem Denken verankert, die ihren persönlichen Erfolg verhindern. Solche Glaubenssätze können beispielsweise sein:

  • Mit diesem Mann muss es endlich klappen, die Zeit drängt und ich habe viel zu verlieren
  • Dem Richtigen muss ich mich beweisen
  • Andere müssen immer begeistert und beeindruckt sein von mir
  • Ich muss die Schönste (Beste, Intelligenteste etc.) sein, um geliebt zu werden
  • Ablehnung ist eine Katastrophe und zeigt, dass ich nicht gut genug bin
  • Nur wenn bestimmte Menschen sich für mich interessieren, bedeutet das, dass mit mir alles in Ordnung ist

Hören Sie in sich hinein, seien Sie dabei ehrlich zu sich selbst und schreiben Sie sich negative Gedanken und Glaubenssätze wie diese auf. Dann hinterfragen Sie, inwieweit diese Sätze wirklich stimmen und Gültigkeit haben, und ersetzen diese durch neue und bessere.

Beispielsweise: „Mit diesem Mann muss es endlich klappen, die Zeit drängt und ich habe viel zu verlieren.“

Fragen Sie sich: Ist das wahr? Bei 7 Milliarden Menschen auf diesem Planeten gibt es eine Vielzahl von Männern …Kann ich also wirklich absolut sicher sein, dass das wahr ist?

Wie fühle ich mich, wenn ich das denke? Wie wäre ich ohne diesen Gedanken? Was wäre ein neuer und besserer Gedanke?

Beispielsweise: Ich bin ein liebevoller Mensch und habe viel zu geben. Realistisch gesehen gibt es jede Menge Männer, die für mich in Frage kommen. Ich lasse mir bewusst Zeit und darf ruhig wählerisch sein, welchem Mann ich meine Zeit widmen möchte.

► 7. Schrauben Sie Ihre Erwartungen zurück

Wenn Sie ein erstes Kennenlernen lediglich als das sehen, was es ist, nämlich ein „Beschnuppern“ und keine „Prüfung“, dann ist es weit weniger wichtig, wie diese erste Begegnung ausgeht. Bedenken Sie, dass erste Unterhaltungen vielfältig verlaufen können, und nicht nur Sie allein haben Einfluss darauf. Soziale Treffen sollen vor allem Spaß machen, es gibt dabei weder Noten noch Geldstrafen. Konzentrieren Sie sich weniger darauf, ob Sie alles richtig machen und mehr darauf, ein wenig über Ihr Gegenüber zu erfahren. Bleiben Sie interessiert, anstatt gierig nach Aufmerksamkeit und Anerkennung zu sein.

► 8. Begeistern Sie sich für Ihr Leben

Nehmen wir an, Sie befinden sich in einem wirklich netten Kennenlern-Erlebnis, und Sie sind sehr daran interessiert, Ihr Gegenüber wiederzusehen. Leider fällt Ihnen aber nichts ein, was Sie sagen könnten, um Ihr Ziel zu erreichen. Die Lösung: Plaudern Sie über Dinge, die Ihnen viel bedeuten, die Sie spannend finden. Wenn Sie nun sofort denken „Hach, mein Leben ist ja so langweilig, was soll ich da schon erzählen?“, dann sollten Sie schleunigst etwas gegen diese Einstellung tun! Denn wenn Sie sich selber und Ihr Leben nicht als interessant empfinden – wieso sollte das ein völlig Fremder tun? Grundsätzlich gilt: Gesprächsstoff ist alles, was Sie begeistert, und es sollte auch immer Zeit für ermutigende Fragen an das Gegenüber sein, sodass Sie beide sich selber präsentieren und gegenseitig „abtasten“ können.

► 9. Üben, üben und immer weiter üben

Erinnern Sie sich daran, wie Sie übten, auf High Heels zu gehen oder sich selber schön zu frisieren, niedlich zu lächeln oder Make-Up aufzutragen? Na also: Selbstsicheres Auftreten ist Übungssache, und das berühmte „Charisma“, der „bezaubernde“ Eindruck, den Sie auf andere machen, entwickelt sich auch nicht immer von allein. Besonders Frauen, die einmal sehr schüchtern waren (oder es noch sind), müssen den Umgang mit anderen Zeitgenossen, egal ob Mann oder Frau, täglich bewusst üben, und Gelegenheiten gibt es unzählige: beim Geldautomaten, im Kino, in der U-Bahn, an der Supermarktkasse, im Schwimmbad, beim Finanzamt, in einer Arztpraxis, etc. Ins Gespräch zu kommen ist immer möglich. Fangen Sie dort an, wo es Ihnen am leichtesten fällt. Plaudern Sie zunächst ruhig mit allen Menschen, bei denen es Ihnen besonders leicht fällt und üben Sie sich fleißig nach oben.

Ein Tipp, der sehr empfehlenswert ist: Chatten im Internet oder einfach nur bloggen kann Ihnen dabei helfen, das Eis der Schüchternheit zu brechen. Suchen Sie sich ein Thema, das Sie interessiert, lesen Sie Online-Beiträge und schreiben oder sagen Sie auch etwas dazu! Dadurch vertiefen Sie nicht nur Ihr Wissen in dem Bereich, Sie kommunizieren auch mit Gleichgesinnten! Es muss ja nicht immer gleich ein Online-Dating-Service sein – auch in Sachen „Freizeit“ gibt es zahlreiche Plattformen, die Kommunikation zum Ziel haben.

► 10. Kassieren Sie bewusst einen Korb

Menschen, die sehr schüchtern sind, haben sich noch nicht ausreichend an Ablehnung gewöhnt. Nicht gewollt zu werden oder unbeachtet zu bleiben, sich wie bestellt und nicht abgeholt zu fühlen, ist wohl der Albtraum vieler schüchterner Menschen; Genehmigen Sie sich bewusst und absichtlich ein richtiges Abblitzen – nähern Sie sich jemandem mit dem Ansinnen, eine kräftige Abfuhr zu kassieren. Sie können dabei ruhig eine „Theater-Szene“ spielen, Sie werden dennoch mit Emotionen dabei sein, die sich echt anfühlen. Spätestens nach der zwanzigsten Abfuhr werden Sie bemerken, dass Ihnen überhaupt nichts passiert, nur weil jemand „Nein“ zu Ihrem Angebot sagt. Die größte Angst bei Menschen, die unsicher sind, ist nicht die Ablehnung selbst, sondern die Angst davor, wie sie sich nach einer Ablehnung fühlen werden. Ihren Ängsten und Befürchtungen bewusst zu begegnen, um diese schließlich zu meistern, ist der Sinn dieser Übung und ein bedeutender Schritt vorwärts im Kampf gegen Schüchternheit.

Legen Sie noch heute los - Verzögerung ist der Feind jeder Entwicklung!

Wie beim Punkt „Üben“ erwähnt – tun Sie ab sofort täglich etwas, das Ihr Selbstbewusstsein aufmöbelt und Ihre soziale Reichweite vergrößert. Sie könnten zum Beispiel völlig Fremden ein Kompliment machen – das geht ganz leicht, und jede Frau freut sich darüber, wenn ihre Ohrringe bemerkt werden. Es gibt keinen Mann, der sich nicht geschmeichelt fühlt, wenn eine Frau den Duft seines After Shaves erwähnt. Niemanden, den es nicht freut, wenn Sie ihm erklären, wie sehr Sie es schätzen, dass er seinen Job besonders gut macht.

Denken Sie immer daran:

  • Wenn Sie etwas haben möchten, aber sich nicht darum bemühen, werden Sie es nie besitzen.
  • Wenn Sie zu schüchtern sind um zu fragen, lautet die Antwort immer Nein.
  • Wenn Sie einen Schritt machen möchten, aber sich nicht bewegen, bleiben Sie immer am gleichen Fleck.

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