Durchblick dank intelligenter Brillengläser

durchblick dank intelligenter brillenglaeser
Brille mit Durchblick
Foto: Thinkstock

SHAPE-Test: Transitions-Brillengläser

Sind selbsttöndende Brillengläser wirklich noch 80ies? Redakteurin Dörthe wollte es wissen und hat die anpassungsfähigen Brillengläser drinnen und draußen getestet. Hier gibt’s das Ergebnis.

Ehrlich gesagt hatte ich bislang immer ein bestimmtes Bild vor Augen, wenn ich etwas von selbsttöndenden Brillengläsern gehört oder gelesen habe: eine Dame im besten Alter mit bräunlich getönten Gläsern, wie man sie in den 70er- und 80er-Jahren so hatte. Entsprechend zwiegespalten bin ich, als ich mir das Testmodell vom Münchener Kult-Brillen-Hersteller und Transitions-Partner Funk aussuche.

Um jegliche Tendenz in Richtung Spießer-Brille im Vorfeld schon mal kategorisch auszuschließen, entscheide ich mich für ein ziemlich großes Modell mit zierlichem Rahmen in mattem Schwarz. Egal wie intensiv sich die Gläser und an welche Einflüsse auch immer anpassen werden, meine Brille wird dadurch nicht trutschig, denke ich mir und kann es eigentlich jetzt schon kaum erwarten bis sie endlich fertig ist.

Intelligente Brillengläser

Und da ist er endlich, der Tag, an dem ich meinen neuen ständigen Begleiter abholen kann. Aufgeregt betrete ich den Laden und schon wenige Minuten später habe ich das gute Stück für den letzten Check auf der Nase sitzen. Ein Blick in den Spiegel genügt, um mich in meine neue Brille zu verlieben. Aber ihr wahres Talent offenbart sie mir hier unter der Ladenbeleuchtung natürlich noch nicht und draußen ist es leider schon dunkel. Da bleibt nur eins: bis morgen warten.

Für unseren ersten gemeinsamen Ausflug im Tageslicht habe ich mir etwas Besonderes ausgedacht: eine kleine Laufrunde . So sehe ich auch gleich, wie ich mit der Brille beim Sport klar komme. Es läuft alles bestens und die Morgensonne blendet kein bisschen. Im Gegenteil, ich trage meinen UV-Schutz ja auf der Nase. Allerdings merke ich selbst überhaupt nicht, dass die Gläser sich der Sonneneinstrahlung anpassen und dunkler werden. Erst als ich an einem Schaufenster vorbei laufe, sehe ich, dass ich quasi mit einer Sonnenbrille jogge. Und entgegen meiner Befürchtungen sieht die Brille in getöntem Zustand kein bisschen spießig aus, finde ich jedenfalls.

Durchblick bei jedem Wetter

Nächster Test: Autofahren. Und ab geht’s auf die Piste! Herrlich, das ständige Wechselspiel zwischen Korrektur- und Sonnebrille hat bei diesem Ich-kann-mich-nicht-zwischen-Regen-und-Sonne-entscheiden-Wetter endlich ein Ende. Wie sich Petrus für die nächsten Minuten auch entscheiden wird, mit den Transitions-Brillengläsern bin ich gewappnet. Und rein helligkeitstechnisch bekomme ich hinter den Gläsern keinen Unterschied mit, außer beim Blick in den Rückspiegel.

Fazit: Sämtliche Assoziationen mit altbackenen Brillen aus den 80ern sind aus meiner Erinnerung gelöscht! Ich bin nun die bekennende Trägerin einer Brille mit selbsttöndenden Gläsern und finde sie toll, jawohl. Ob beim Sport , beim Stadtbummel oder beim Autofahren – sie sorgt immer für den optimalen Durchblick, bei welchen Lichtverhältnissen auch immer. Und obendrein absorbieren sie 100 Prozent der schädlichen UVA- und UVB-Strahlen der Sonne.

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