Eheberatung: "Wir hatten eine schwere Zeit"

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Die Krise konnte dem Präsidentenpaar nicht schaden!
Foto: Getty Images

Michelle und Barack Obama

Sie wirken so unglaublich glücklich. Wie liebevoll Michelle (45) und Barack Obama (48) selbst bei öffentlichen Auftritten miteinander umgehen – es ist eine wahre Freude. Wer hätte gedacht, dass dieses Paar schwere Zeiten hinter sich hat! Im Interview mit der angesehenen „New York Times“ gibt der US-Präsident zu: Michelle und er waren bei der Eheberatung.

„Es war wichtig für uns“, erklärt er. „Denn es gab Momente, in denen ich Angst hatte, Michelle könnte unglücklich sein.“

Begonnen haben die Probleme Mitte der 90er-Jahre, als Barack Obama zum ersten Mal für den Senat kandidierte. Plötzlich gab es kaum Privatsphäre, dafür aber lange Trennungen. Hinzu kam, dass Obamas Karriere nicht so anlief, wie erhofft. 1998, nach der Geburt der ersten Tochter Malia Ann (11), wollte Anwältin Michelle eigentlich zu Hause bleiben. Doch das erlaubten die Finanzen nicht! Sie sagt: „Das hat mir die Augen geöffnet, wie schwer die Ehe sein kann.“

Durch die Therapie überwanden sie die Krise, die zweite Tochter Natasha (8) krönte ihr Glück. Was nicht heißt, dass heute alles ganz leicht ist!

„Seit wir im Weißen Haus wohnen, sind wir erst einmal ausgegangen“, gestand Barack Obama kurz vor ihrem 17. Hochzeitstag am 3. Oktober wehmütig. Michelle hingegen sieht auch die positiven Seiten: „Das ist das erste Mal seit langer Zeit, dass wir uns sieben Tage die Woche im selben Haus aufhalten.“

Der Freitagabend gehört nur ihnen allein. Der First Lady ist es wichtig, gerade jungen Menschen klarzumachen: „Es gibt keinen Idealzustand. Unsere Höhen und Tiefen sollen allen aufzeigen, dass eine Ehe Arbeit erfordert.“ Wenn man sie heute so sieht, weiß man: Diese Arbeit lohnt sich.

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