Eine Hausgeburt in beeindruckenden Bildern

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Die Frau hat sich für eine Hausgeburt entschieden.
Foto: imgur / befree80

So sieht eine Hausgeburt aus

Zuhause fühlt man sich am wohlsten. Aus diesem Grund entscheidet sich diese Frau für eine Hausgeburt. Sie hält sie in beeindruckenden Bildern fest.

Ein Krankenhaus erfüllt viele Menschen mit Angst. In der Luft hängt ein Desinfektionsgeruch, im klinischen Licht wirken die Zimmer noch ungemütlicher, als sie ohnehin schon sind. Es ist also kein Wunder, dass sich immer mehr Frauen für eine Hausgeburt entscheiden. Gerade während eines so persönlichen Momentes, wie der Geburt seines Kindes, möchten sie in ihrer vertrauten Umgebung sein.

So ergeht es Erin Loechner. Sie trifft gleich zwei Entscheidungen: Zum einen wünscht sie sich, ihr Baby zuhause auf die Welt zu bringen. Zum anderen möchte sie jeden Moment mit der Kamera festhalten. So entstehen diese beeindruckenden Bilder, die der Welt zeigen, wie eine Hausgeburt wirklich abläuft.

Bei Erin Loechner läuft alles nach Plan. Um 8 Uhr morgens am Stichtag setzen die Wehen ein.

Bilder: imgur / befree80

Für die junge Frau ist das alles neu. Sie ist zum ersten Mal schwanger, ob Aufregung oder Vorfreude überwiegen, kann sie nicht sagen. Es ist wohl eine Mischung aus beiden, was Erin nun fühlt.

Ken beruhigt seine Frau. Egal wie stark die Schmerzen werden: Er wird stets an ihrer Seite sein.

Erin ist dankbar, ihren Mann bei sich zu haben. Während er sich um sie kümmert, gönnt sie sich etwas Ruhe und versucht sich zu entspannen.

Doch entspannen ist leichter als gesagt, wenn sie regelmäßig von starken Schmerzen erfasst wird. Ablenkung ist hier wohl doch die bessere Wahl. Glücklicherweise ist Ken zur Stelle, um ihr Halt zu geben.

Erin tigert unruhig durch die Wohnung, doch immer wieder muss sie sich auf den Boden niederlassen. Es folgt ein Wehenschub nach dem anderen.

Liebevoll streicht Ken seiner Frau durch das Haar und wickelt sie in eine Decke.

Die Erleichterung nach dem Ende einer Wehe wird immer größer. Dafür werden die Pausen immer kürzer. Stets ist Ken an Erins Seite, um ihr Geborgenheit zu schenken.

Als die Hebamme eintrifft, kann Erin sich etwas entspannen. Die Erklärungen der erfahrenen Frau beruhigen sie: Alles läuft so, wie es sein soll.

Doch die Ruhe hält nicht lange an.

Erin kniet auf dem Boden der Küche, hat den Drang sich zu bewegen, um den Schmerz zu vergessen.

Doch die Wehen überwiegen.

Ken findet einen Weg, seine Frau beruhigen: Selbst unter starken Schmerzen kann er sie noch immer zum Lachen bringen.

Von der Küche wandert Erin unruhig in den Flur. Doch auch hier wird sie von den Wehen auf die Knie gezwungen.

Erin ist in diesem Moment froh, nicht allein zu sein. Die Hebamme und Ken reden gemeinsam auf sie ein, um sie von den Schmerzen abzulenken.

Ein Bad soll die Schmerzen lindern und die Wehen erträglicher machen.

Und tatsächlich: Für einen Moment wirkt Erin ganz ruhig.

Gemeinsam mit Ken sammelt sie Kraft für die Geburt.

Als Erin wieder aus der Wanne steigt spürt sie: Es ist fast soweit.

Ken drückt sich fest an seine Frau, er versucht ihr den nötigen Halt zu geben. Dann geht es los.

So stark die Schmerzen in einem Moment noch sind, so groß ist die Erleichterung, als Erin ihr Baby endlich in den Armen hält.

Erin weint. Vor Freude, vor Erschöpfung und vor Glück.

Das Familienglück ist perfekt. Gemeinsam betrachten sie das kleine Wunder in ihrem Arm.

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