Eisbär Arturo ist das traurigste Zoo-Tier der Welt

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Foto: Facebook / Save Polar Bear Arthur

Dieses Tier-Schicksal rührt zu Herzen

Seit 29 Jahren allein hinter Gittern: Eisbär Arturo fristet ein erbärmliches Dasein in einem argentinischen Zoo. Tierschützer kämpfen für seine Verlegung.

Trockene Luft und Temperaturen bis zu 40 Grad Celsius: Eisbär Arturo wird seit 29 Jahren im Zoo der argentinischen Stadt Mendoza gehalten. Seine Lebensbedingungen sind katastrophal: In seinem Gehege gibt es tagsüber kaum Schatten, ein stiller Rückzugspunkt mit Dach über dem Kopf fehlt komplett. Ständig ist er den Augen der neugierigen und unruhigen Zoobesuchern ausgesetzt.

Bilder und Videos von Arturo zeigen den Eisbären niedergeschalgen und kraftlos. Tatsächlich soll das Tier depressiv sein und jeglichen Lebensmut verloren haben. Tierschützer fordern deshalb mittels einer Petition , Arturo in einen Tierpark in Kanada umzusiedeln. Dort wären nicht nur das Klima verträglicher, die Haltungsbedingungen wären fast wie in der freien Natur – mit viel Platz und Artgenossen.

Doch Arturos Heimat-Zoo in Argentinien lehnt dies ab. Kosten und Aufwand seien zu hoch. Zudem verliere der Zoo in Mendoza seine Hauptattraktion. Bleib zu hoffen, dass durch Unterschriften und Spenden doch noch eine Einigung herbeigeführt werden kann – und Eisbär Arturo bald ein besseres Leben erwartet.

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