Eisenmangel? Das sind die Symptome!

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Bei Eisenmangel fühlen sich viele müde und abgeschlagen.
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Ständig müde, schlapp und blass? Wenn Sie sich so fühlen, könnte es sein, dass Sie an Eisenmangel leiden. Ursache dafür ist zum Beispiel eine starke Regelblutung. So können Sie Ihrem Körper helfen.

Eisenmangel klingt gar nicht so dramatisch, doch wer eine Blutarmut, auch Anämie genannt, hat, kämpft oft mit vielen nervigen Symptomen. Dauernde Müdigkeit und blasse Haut und sind nur zwei davon. Ein weiteres sind aufgerissene Mundwinkel, die einfach nicht heilen, egal, wie oft man sie eincremt. Auch brüchige Haare und Fingernägel, Schwindel, Ohrensausen, Kopfschmerzen, Kältegefühl oder Kurzatmigkeit sind deutliche Zeichen für einen Eisenmangel.

Eisen ist wichtig für die Blutbildung

Die Symptome für den Eisenmangel sind so stark, weil Eisen sehr wichtig für den menschlichen Körper ist. Ohne Eisen funktioniert die Blutbildung nicht richtig, in der Folge wird der Körper nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt.

Eine starke Regel kann die Ursache sein

Frauen sind besonders oft von Eisenmangel betroffen, weil sie regelmäßig viel Eisen verlieren, nämlich bei der monatlichen Regelblutung. Je stärker diese ist, umso größer ist das Risiko eines Eisenmangels. Auch während einer Schwangerschaft und der Stillzeit haben Frauen einen erhöhten Bedarf an Eisen.

Allerdings kann auch eine eisenarme Ernährung die Ursache für den Mangel sein, beispielsweise bei einer Diät oder wegen eines unausgewogenen Speiseplans im Alltag. Eine weitere Möglichkeit ist eine gestörte Eisenaufnahme, etwa wegen einer Erkrankung des Magen-Darm-Bereichs.

Video: Eisenmangel - Symptome & welche Lebensmittel helfen >>>

Unbedingt zum Hausarzt gehen

Weil die Ursachen des Eisenmangels so vielfältig sind, ist sehr wichtig, den Hausarzt zur Rate zu ziehen, wenn man eine Anämie bei sich vermutet. Dieser wird eine Blutprobe entnehmen und diese auf die Menge der roten Blutkörperchen und des roten Blutfarbstoffes Hämoglobin untersuchen lassen. Wird ein Eisenmangel festgestellt, wird er entscheiden, welche Behandlung notwendig. Wenn die Ursache nicht klar ist, wird er möglicherweise weitere Untersuchungen wie eine Urinuntersuchung oder eine Darmspiegelung anordnen.

Bei der Einnahme von Eisen vorsichtig sein

Zur Therapie des Eisenmangels kann man zum Beispiel Eisenpräparate einnehmen. Diese gibt es als Tabletten und als Trinklösung. Bei der Einnahme sollte man sich unbedingt an die Dosierungsanweisung des Arztes halten, denn eine zu hohe Menge an Eisen kann dem Körper auch schaden. Eine akute Eisenvergiftung kann sogar tödlich sein.

Zum Essen keine Cola trinken

Zusätzlich ist es wichtig, seine Ernährung umzustellen, um den Körper optimal mit Eisen zu versorgen. Besonders viel davon ist in Fisch, Fleisch und Nüssen enthalten. Gute Eisen-Lieferanten sind unter anderem auch Sojabohnen, Pfifferlinge, Hirse, Rote Beete, Paprika und Erbsen. Bei Obst empfiehlt sich der Griff zu Aprikosen, schwarzen Johannisbeeren oder Himbeeren.

Aber Achtung! Wer zum Essen Kaffee oder Cola trinkt, hemmt die Eisenaufnahme. Besser ist ein Glas Orangensaft mit viel Vitamin C.

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