Eisenspeicherkrankheit

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Krankheitsbild

Eisenspeicherkrankheit: Definition, Ursachen und Symptome

Bei der Eisenspeicherkrankheit ist das Mineral Eisen überhöht vorhanden. Es gibt verschiedene Formen der Eisenspeicherkrankheit. Die häufigste angeborene Eisenspeicherkrankheit heißt "Hämochromatose". Bei der so genannten "Primären Siderose" handelt es sich ebenfalls um eine angeborene Eisenspeicherkrankheit. Sie steht im Gegensatz zu der Eisenspeicherkrankheit mit dem Namen "Sekundären Siderose", die im Lauf des Lebens entsteht.

Eigentlich hält uns das Mineral - ein Spurenelement - gesund: Eisen ist an vielen wichtigen Vorgängen im Organismus beteiligt und nur mit seiner Hilfe kann das Blut Sauerstoff zu den Organen transportieren. Über die Nahrung sollten dem Organismus zehn bis 15 Gramm Eisen zugeführt werden. Davon nimmt er normalerweise nur einen Teil auf. Patienten mit einer Eisenspeicherkrankheit leiden hingegen an einer bis zu zehnfach überhöhten Menge.

Ursache der Eisenspeicherkrankheit ist eine Störung im Kontrollorgan Dünndarm. Er ist für die Regelung des Eisenhaushaltes zuständig, indem er nur die Mengen ins Blut lässt, die dem Organismus guttun. Bei Patienten mit der Eisenspeicherkrankheit funktioniert dieser Prozess nicht richtig. Bei der Eisenspeicherkrankeit entsteht ein Überschuss an Eisen im Körper. Die Folgen der Eisenspeicherkrankeit können daher sein: Krebs, Leberzirrhose und Diabetes . Am häufigsten ist die angeborene Eisenspeicherkrankheit: Dann wurde dem Patienten von beiden Eltern ein defektes Gen übertragen. Andere Formen entstehen durch Alkoholmissbrauch, übertriebene Anwendung von Eisenpräparaten, Nebenwirkungen von Transfusionstherapien oder verschiedene Grundleiden. Patienten mit der Eisenspeicherkrankheit merken oft lange nichts. Je überhöhter die Eisenmenge und je stärker die Eisenspeicherkrankheit ausgeprägt ist, desto eher treten körperliche Schwäche, häufige Müdigkeit, Lustlosigkeit, Gelenk- und Atembeschwerden auf. Später drohen Störungen des Herz-Kreislauf-Systems und andere ernste organische Erkrankungen.

Eisenspeicherkrankheit: Behandlung

Bei einer Eisenspeicherkrankheit wird durch Blutabnahmen (Aderlass) der Eisengehalt normalisiert. Die Therapie ist zunächst wöchentlich, später bis zu viermal im Jahr notwendig, um die Eisenspeicherkrankheit zu heilen. Auch eisenarme Diäten (kein Fleisch!) oder Medikamente, welche die Ausscheidung des Minerals fördern, helfen gegen die Eisenspeicherkrankheit.

Eisenspeicherkrankheit: Vorbeugen und Selbsthilfe

Die primäre Siderose (Eisenspeicherkrankheit) ist erblich bedingt. Deswegen ist eine Vorbeugung nicht hier möglich. Da die sekundäre Siderose (Eisenspeicherkrankehti) durch Alkohol ausgelöst werden können, kann man diesen vorbeugen, indem man Alkohol meidet.

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