Eltern in Angst: In Norddeutschland treiben sich Kinderfänger vor Kitas und Schulen rum

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Ein Mann soll versucht haben, ein kleines Mädchen mit Katzenbabys, die angeblich in seinem Auto waren, in einen Lieferwagen zu locken.
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Mit Lollis und Katzenbabys wollen sie die Kinder locken

Kinderfänger in Norddeutschland unterwegs: Unter vielen Vorwänden versuchen sie Kinder in ihre Autos zu locken. Bisher ohne Erfolg. Doch Eltern sind zu recht sehr besorgt.

Sie geben sich als Freunde der Eltern aus, versprechen Süßigkeiten oder niedliche Tierchen: Mit diesen Maschen sollen in Norddeutschland derzeit mehrere Männer versuchen, Kinder in ihre Fänge zu locken. Häufig treiben sie sich vor Kitas und Grundschulen rum und lauern den Kindern hier auf. Bisher hat sich zum Glück kein Kind in die Irre führen lassen, doch die Angst der Eltern ist groß.

Inzwischen häufen sich nämlich die Fälle. Am 9. Juni versuchte in Kaltenkirchen ein dicklicher Mann eine Elfjährige dazu zu bewegen, mit ihm zu kommen. Unter dem Vorwand, dass ihre Mutter im Krankenhaus sei, wollte er sie davon überzeugen, mit ihm zu kommen. Zum Glück ließ sie sich nicht verunsichern und rannte weg.

In Stockelsdorf (ebenfalls Schleswig-Holstein) wollte ein vollbärtiger Mann ein kleines Mädchen in sein schwarzes Auto locken. Seine Masche: Katzenbabys, die sich in seinem Auto befinden sollten.

Zuletzt wurden am 9. September in Groß Steinrade gleich zwei Kinder von einem völlig Fremden angesprochen. Er hatte Lollis bei sich und wollte die Kinder damit davon überzeugen, in seinen Transporter zu steigen. Der fünfjährige Junge und das sechs Jahre alte Mädchen gingen jedoch nicht mit dem Mann mit.

Wie die Lübecker Polizei zu der Bild sagte, würde man im Moment keinen Zusammenhang zwischen den einzelnen Taten sehen. Noch sieht es so aus, als würde es bei den Kinderfängern in Norddeutschland um unterschiedliche Männer handeln. Eltern sind dennoch alarmiert. Sie beaufsichtigen ihre Kinder und lassen sie nicht mehr aus den Augen.

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