Emma Watson: UN-Rede gegen Diskriminierung von Frauen

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Emma Watson: UN-Rede gegen Diskriminierung von Frauen
Foto: Getty Images

Emma Watsons Charity

Zwei Monate nach ihrem Amtsantritt als UN-Sonderbotschafterin für Gleichberechtigung und Frauenrechte im Juli 2014 hielt Emma Watson eine bewegende Rede gegen die weltweite Diskriminierung von Frauen und Männern. Die Botschaft: Die Gleichberechtigung der Geschlechter ist noch lange nicht erreicht, Männer und Frauen kämpft jetzt gemeinsam für sie!

Seit Juli 2014 setzt sich „Hermine“-Darstellerin Emma Watson als UN-Sonderbotschafterin für die Gleichberechtigung und Rechte der Frauen ein. Am 21. September 2014 stellte die 24-Jährige im Hauptsitz der Vereinten Nationen in New York ihre Kampagne „HeForShe" vor. Und das mit einer ergreifenden Rede gegen die Ungleichbehandlung von Frauen und Mädchen :

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„Ich halte es für richtig, dass ich dasselbe Gehalt erhalte , wie meine männlichen Kollegen. Ich halte es für richtig, dass ich die Entscheidungen über meinen eigenen Körper selbst treffen kann. Ich halte es für richtig, das mir derselbe Respekt gebührt wie Männern. Leider muss ich Ihnen sagen, dass es nicht ein einziges Land in dieser Welt gibt, in dem Frauen diese Rechte zu Teil werden.“

Emma Watson hetzt in ihrer Rede nicht gegen Männer. Bereits zu Beginn macht sie klar, dass Feminismus auf keinen Fall mit Männerhass gleichzusetzen ist. Schließlich spricht der „Harry Potter“-Star sogar eine offizielle Einladung an alle Männer aus, der Gleichberechtigungs-Diskussion beizuwohnen. Denn „Gleichberechtigung der Geschlechter ist auch Angelegenheit der Männer“. Dafür erntet Emma tosenden Applaus. Männer mögen vielleicht besser bezahlt sein, als Frauen, aber auch sie haben ihre Probleme mit den Geschlechterrollen. Ein sensibler Mann wird zum Beispiel oft als „nicht Manns genug“ angesehen.

Sehen Sie sich Emma Watsons komplette Rede an:

Die „Hermine“-Darstellerin weiß aber auch genau, dass sie alleine nicht viel ausrichten kann. Emma Watson ruft aber Frauen UND Männer dazu auf, die Gelegenheit zu ergreifen und für Geschlechter-Gleichberechtigung einzustehen, wenn sie sich bietet: „Wenn nicht ich – wer? Wenn nicht jetzt – wann?“ Miss Watson, wir sind beeindruckt!

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