Enthaaren mit IPL-Technologie

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Enthaaren mit IPL-Technik
Foto: PR

IPL im Redaktions-Test

Wie funktioniert Enthaarung mit der IPL-Technik? Redakteurin Melanie Gutbier wollte es wissen und hat den Lichtblitzautomaten auf seine Qualitäten getestet. Das Ergebnis erfahren Sie hier.

Ich habe eine Mission: Meine dunklen Haare am Körper möglichst ganzjährig in den Griff zu bekommen. Deshalb liebäugele ich schon länger mit einem IPL-Haarentfernungsgerät für den Hausgebrauch . Damit sollen die Härchen dauerhaft verschwinden und nicht mehr stoppeln. Vielleicht wird mit dem handlichen „Lumea Comfort SC1981“ von Philips mein Traum endlich wahr? Mein Testgelände für den Einstieg sind die Achseln und Bikinizone.

Bisher wurde bei mir rigoros epiliert und gewachst, weil ich finde, dass man das kleine Beauty-Übel für ein streichelweiches Ergebnis an der Wurzel packen muss. Doch das kostet gerade im Sommer ziemlich viel Zeit. Der Lichtblitzautomat verspricht nach der Übergangsphase, bei der in den ersten zwei Monaten alle zwei Wochen „gelichtet“ werden soll, dass eine Anwendung nur noch alle vier bis acht Wochen notwendig ist. Und das Beste: Es sollen sich gar keine Haare mehr blicken lassen, wenn man mit diesen Behandlungsintervallen die Haarwurzeln in Dauerschlaf behält.

Anwendung: Die Bedienungsanleitung zu der nicht ganz einfachen Methode, bei der die Haarfolikel unter der Haut mittels Lichtimpulsen in Schlummerschlaf versetzen werden, verrät mir, dass diese bei zu dunkler Haut gar nicht angewendet werden kann. Huch, wusste ich gar nicht. Der Hauttest soll mir gleich verraten, ob mein brauner Teint brauchbar dafür ist. Ich lege das angeschaltete Gerät mit dem Sichtfenster also auf die vorher rasierte Hautstelle und löse die Blitztaste aus. Alles gut, als sich einen Tag später keine Hautreaktionen wie Rötungen zeigen, darf ich loslegen und stelle die für meinen Hautton empfohlene Intensitätsstufe drei ein. Lustig finde ich das leise Fönflüstern, das das Gerät von sich gibt, wenn es eingeschaltet ist. Klingt wie ein Tischventilator.

Wirkung: Während ich die Lichtblitze auf den entsprechenden Stellen verteile, komme ich mir nicht nur vor wie in der Dauer-Radarfalle, sondern spüre immer wieder kleine Hitzestiche, die aber nicht unangenehm sind. Kein Vergleich zum Epiliergefühl! Und meine sonst empfindliche Haut bleibt unbeeindruckt. Wenige Tage nach der ersten Anwendung, sprießen allerdings wieder dunkle Härchen.

Aufgrund der unterschiedlichen Wachstumsphasen der Haare, sei das normal, klärt mich das Begleitheftchen auf und empfiehlt den nächsten Blitz-Angriff nach zwei Wochen. Als ich auch nach der zweiten Anwendung und drei Wochen fleißig nachrasieren muss, stelle ich auf wöchentliche Behandlung um. Mittlerweile bin ich in der sechsten Woche angekommen und mächtig gespannt, ob sich nach den zwei Monaten wirklich ein Unterschied einstellt. Bisher sind mir das noch eindeutig zu viele Haare.

Preis-Leistungs-Verhältnis: Das Gerät kostet um 250 Euro. Das zählt auf den ersten Blick zu den kostenintensiveren Enthaarungsmethoden, ist aber schon etwas günstiger als die anderen IPL-Modelle. Wenn sich das erwünschte Ergebnis einstellt, finde ich den Preis total gerechtfertigt, da es ja eine einmalige Anschaffung ist.

Mein Fazit: Sollte ich den Zustand des körperhaarfreien Glücks wirklich mit dem „Philips Lumea Comfort“ erreichen, würde ich sofort in diese IPL-Technik investieren und dauerhaft darauf umstellen. Denn es geht schnell, fast lautlos und schmerzfrei – ich bleibe auf jeden Fall am Ball und werde nachberichten ...

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