Enthaaren mit Zuckerpaste

enthaaren mit zuckerpaste
Enthaarung mit Sugaring
Foto: SugarEpil

Sugaring im Redaktions-Test

Wie effektiv ist Sugaring? Redakteurin Dörthe wollte es wissen und hat die orientalische Enthaarungsmethode am eigenen Leib getestet. Das Ergebnis gibt's hier.

Seit Jahren habe ich mir vorgenommen, Sugaring (Enthaarung mit Zuckerpaste) am eigenen Leib auszuprobieren. Und irgendwie hat es dann doch nie geklappt. Von daher kam mir unser Redaktions-Test wie gerufen. „Jetzt oder nie“, dachte ich und vereinbarte direkt einen Termin bei dem Münchener Familienunternehmen SugarEpil (www.sugarepil.de). Vorletztes Wochenende war es dann so weit.Anwendung: Meine Aufregung war eigentlich mit dem Betreten des Salons wie weggeblasen. Inhaberin Uschi Geissler und Epiladora Sandra Metz empfingen mich herzlich und es herrschte von Anfang an eine gewisse Wohlfühl-Atmosphäre. Nach einer kurzen theoretischen Einführung ging es auch schon los. Mit einer golfballgroßen Menge warmer Zuckerpaste nach orientalischem Familienrezept – besteht aus Zucker, Wasser und Zitrone – wurden meine Beine sorgfältig behandelt. Zügig wird die Zuckerpaste entgegen der Haarwuchsrichtung aufgetragen, um dann mit schnellen Bewegungen in Wuchsrichtung wieder entfernt zu werden. An Stellen, an denen die Härchen noch zu kurz waren, arbeitete die Epiladora noch einmal mit der Pinzette nach.

Zu meiner großen Erleichterung hat die Behandlung nicht annähernd so weh getan, wie ich es mir ausgemalt hatte. Und dank der netten Unterhaltung lies sich die Prozedur wunderbar aushalten. Nachdem meine Unter- und Oberschenkel komplett enthaart waren, wurden sie mit einem Micro Silver Spray nachbehandelt, das die Haut beruhigen und allergische Reaktionen mildern soll.

Wirksamkeit: Nach der knapp 50-minütigen Sugaring-Behandlung tummelten sich unzählige rote Pünktchen auf meinen Beinen. Die waren aber wie versprochen am nächsten Tag alle wieder verschwunden. Und auch sonst hat meine Haut nicht negativ auf die Enthaarungsprozedur reagiert. Im Gegenteil – sie fühlt sich auch nach zwei Wochen noch schön glatt und weich an. Hier und da kommt zwar das ein oder andere Härchen durch, das beim Sugaring vermutlich noch nicht an der Oberfläche war, aber ansonsten ist alles glatt.

Preis-Leistungs-Verhältnis: Der Preis richtet sich nach der jeweiligen Körperpartie, die behandelt wird. Eine Achsel-Behandlung kostet beispielsweise 15 Euro, die Bikinizone klassisch 20 Euro und beide Beine komplett 55 Euro. Ich finde den Preis angemessen, schließlich dauert es ja auch seine Zeit, bis alle Haare entfernt sind. Zudem muss man ja nur alle paar Wochen in glatte Haut investieren.

SugarEpil-Inhaberin Uschi Geissler (li) und Epiladora Sandra Metz (re)

Mein Fazit: Zugegeben, die zweiwöchige „Zuchtphase“, in der ich die Haare an meinen Beinen wachsen lassen musste, damit sie bis zum Sugaring-Termin die richtige Länge von 0,5 Zentimetern haben, ist mir nicht leicht gefallen. Aber das tolle Ergebnis nach der Behandlung hat diese Phase gleich vergessen gemacht. Der einzige Nachteil: Vor jeder weiteren Sitzung muss ich die Haare erst mal wieder wachsen lassen.

In Sachen Schmerzen hatte ich mir im Vorfeld umsonst Gedanken gemacht. Das leichte Ziepen lässt sich wunderbar aushalten. Ebenso über allergische Reaktionen oder Austrocknen der Haut. Meine Beine haben sich direkt nach dem Termin schön zart und weich angefühlt und tun das auch jetzt noch. Ich hatte ganz sicher nicht zum letzten Mal Körperkontakt mit der zuckersüßen Paste . Denn es ist ein wirklich tolles Gefühl mit glatten Beinen durch den Alltag zu marschieren, ohne täglich rasieren zu müssen.

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