EQ: Wie hoch ist deine emotionale Intelligenz?

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Die emotionale Intelligenz wird immer wichtiger

Den IQ kennt jeder, aber auch den EQ? Die Emotionale Intelligenz wird für uns alle immer wichtiger. Erfahre hier, wie hoch dein EQ ist und was das für dich bedeutet.

Zensuren, Abschlüsse, Karriere, Kontostand: Das ganze Leben lang wird bewertet, wie viel wir geleistet und mit unserem Wissen erreicht haben. Alles ist messbar, kontrollierbar, vergleichbar. Trotzdem sind es nicht Logik und Verstand, sondern Gefühle, Mitgefühl und der sensible Umgang mit anderen Menschen, die großen Einfluss auf Erfolg und Lebensglück haben.

Immer mehr Wissenschaftler erforschen das Phänomen der "Emotionalen Intelligenz". Darunter versteht man die Fähigkeit, mit eigenen und den Gefühlen der Mitmenschen gut und produktiv umzugehen.

Wer diese Gabe besitzt, sagen Experten, geht sicher und erfolgreich durchs Leben. In jedem Alter, in jedem Lebensbereich, sogar in Krisenzeiten. "Ob jemand einen Job bekommt, einen Rückschlag meistert, sich gut mit seinem Arzt, den Nachbarn oder Enkelkindern versteht, ist nur zu etwa 20 Prozent eine Frage der Intelligenz", erklärt die Hamburger Kommunikations-Trainerin und Erfolgsautorin Barbara Berckhan. "Der weitaus größere Teil des Erfolgs beruht auf Einfühlungsvermögen und ein geschicktes Gefühls-Management."

Nicht alles persönlich nehmen, sich in andere hineinversetzen, den Mitmenschen respektvoll und wohlwollend begegnen (egal, wie schlecht gelaunt oder ungerecht diese sich gerade verhalten): All das sind Schlüssel-Fähigkeiten, die auf lange Sicht erfolgreich und glücklich machen.

Inzwischen ist erwiesen: Menschen mit hohem "Emotionalem Quotient" (kurz: EQ, siehe unten) sind beliebter, wirken klüger - und sogar schöner. Das Tolle: Emotionale Begabung ist nur zu einem gewissen Grad angeboren. Man kann sie also trainieren - und das in jeder Lebensphase.

Was ist Emotionale Intelligenz?

Mit seinem Bestseller "Emotionale Intelligenz" prägte der amerikanische Psychologe Daniel Goleman 1995 einen neuen Begriff: Neben dem IQ (Intelligenz-Quotient) war für ihn auch der sogenannte EQ (Emotionaler Quotient) von Bedeutung.

Der EQ beschreibt die Fähigkeit, Gefühle, Bedürfnisse und Stimmungen sensibel wahrzunehmen, zu verstehen und vor allem: geschickt und einfühlsam damit umzugehen. Emotionale Intelligenz umfasst so unterschiedliche Kompetenzen wie Mitgefühl, Kommunikationsfähigkeit, Menschlichkeit, Feingefühl oder Höflichkeit.

Der EQ gewinnt in allen Lebensbereichen - besonders im Berufsleben - immer mehr an Bedeutung: Bei Einstellungstest und wichtigen Karriereschritten wird immer häufiger auch das zwischenmenschliche Verhalten der Bewerber geprüft.

Mach den Test: Wie hoch ist deine Emotionale Intelligenz?

Um für andere da sein zu können, musst du auch mit dir selbst im Reinen sein. Das kann dir dabei helfen:

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