Er postet ein Bild von den Zehen seines Babys um Euch zu warnen!

baby zeh warnung

Foto: Scott Walker / Facebook

Wie ein Haar zum Verhängnis für sein Kind hätte werden können

Dieses Bild von einem Babyfuß verbreitet sich gerade im Netz - aus einem guten Grund. Denn es ist eine Warnung für alle Eltern vor einer unbekannten Gefahr für Babys!

Diese Geschichte macht gerade die Runde im Netz und sie lässt uns völlig fassungslos zurück. Zum Glück nahm sie ein gutes Ende, doch dass das geschehen konnte, so leicht, ist erschreckend.

Scott Walker war mit seiner Familie, inklusive der erst wenige Monate alten Molly, essen. Molly schrie und schrie und ließ sich einfach nicht beruhigen. Ihr Kopf wurde immer roter und heißer. Darum zog Scott ihr die kleinen Söckchen aus, damit Molly etwas runterkühlen kann. Doch was er dann an ihrem Zeh entdeckt, ändert alles:

Had a small scare this afternoon with Ms. Molly. What happened was new to me, but apparently not totally uncommon, so I...

Posted by Scott Walker on Donnerstag, 21. Januar 2016

"Ich durchlebte einen kleinen Schrecken heute Nachmittag mit Fräulein Molly. Was passiert ist, war für mich vollkommen neu, aber wohl nicht unüblich, darum teile ich die Geschichte mit den anderen Eltern da draußen.

Ich war mit der Familie beim Essen und Molly war kränklich und schrie - nichts ungewöhnliches. So aufgeregt wie sie war, wurde sie ganz heiß, weshalb Jess ihr die Söckchen auszog, damit sie runterkühlt. Da sahen wir ihren Zeh. Das nennt man ein Haar-Touriquet-Syndrom, was hier bedeutet, dass sich ein Haar aus unerklärlichen Gründen innerhalb des Socken so eng um einen Zeh gewickelt hat, dass es durch die Haut geschnitten ist und die Blutzirkulation unterbrechen kann.

Zum Glück für Molly hat sie eine Mutter mit notmedizinischen Superkräften, die das Haar mit einer Pinzette und einer Lupe innerhalb von Minuten entfernen konnte. Dieses Bild haben wir etwa 45 Minuten nachdem das Haar entfernt war gemacht. Unglücklicherweise hat das Haar die Haut rund um Mollys Zeh eingeschnitten, doch es hätte schlimmer ausgehen können, wenn wir das Haar länger nicht bemerkt hätten oder wenn wir an das Haar nicht mehr herangekommen wären.

Der Arzt hat mir geraten, für die Zukunft, immer die Zehen zu checken, wenn man sein Baby einfach nicht beruhigen kann. Nur als Info für alle Eltern und Erzieher da draußen."

Ein Zufall? Tatsächlich soll das Haar-Tourniquet-Syndrom häufiger vorkommen, als man denkt. Es kommt vor allem bei Säuglingen im 4. Lebensmonat vor, da in dieser Zeit viele Mütter durch den Hormonwechsel an postpartalem Haarausfall leiden. Gerät ein Haar in ein Baby-Söckchen, kann es sich um einen Zeh des Babys wickeln.

Das kann böse ausgehen. Bleibt das Haar zu lange unentdeckt, zum Beispiel länger als sechs Stunden, dann kann das Körperteil (meistens ein Zeh oder Finger, aber auch der Penis des Babys) absterben und muss vom Arzt amputiert werden.

Bleibt das Haar-Tourniquet-Syndrom noch länger als sechs Stunden unbehandelt, kann totes Gewebe in die Blutbahn geraten und zu Herzrhythmusstörungen bis hin zum Herzstillstand führen. Das passiert allerdings zum Glück nur sehr selten!

Die kleine Molly hatte in diesem Fall Glück. Ihr Zeh wird komplett heilen.

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