Erotisches Crowdfunding: Sexy Fotos gegen Spende

piggy girls h
Erotisches Crowdfunding: Fair Trade Porno auf dem Vormarsch?
Foto: Getty Images

Erotisches Crowdfunding? Noch nie davon gehört? Wir auch nicht - bis vor Kurzem. Jetzt gibt es eine Internetseite, die erotische Fotos an "Spender" vermittelt. Ist das Fair Trade Porno der Zukunft?

Mal ganz ehrlich: Wer hat nicht schon mal dem Freund einen erotischen Schnappschuss geschickt? Aber damit Geld verdienen? Darüber haben die meisten Mädels noch nie nachgedacht. Das könnte sich jetzt ändern, denn zwei Berliner Gründer haben die erste Seite für erotisches Crowdfunding gestartet.

Das Prinzip von www.piggybankgirls.com : Die Mädels stellen sich und die Idee, für die sie Geld sammeln, per Video vor. Ähnlich wie bei anderen Crowdfunding-Seiten kann dann gespendet werden. Jasmine zum Beispiel tanzt in Dessous, um das Geld für ein Tattoo zu sammeln. Giselle will sich ein neues Auto kaufen. Als Gegenleistung bekommen die Spender Fotos oder Videos der Mädchen geschickt.

Was unterscheidet die Seite von herkömmlichen Porno im Internet? Laut Anna und Christian, den Machern von piggybankgirls.com ist ihre Seite der Slow-Food unter den Pornoseiten. Hier sollen Frauen nicht nur Mittel zum Zweck sein, sondern sich selbst vermarkten und darstellen können. Die Nutzer erfahren nicht nur etwas über die Körbchengröße der Mädels, sondern auch was sie studieren oder beruflich machen.

Auf die Idee gekommen sind die beiden Gründer, weil die Zahlen in der Agentur für Erotik-Seiten, in der sie gearbeitet haben, in den Semesterferien regelmäßig in die Höhe schnellten. Studentinnen - eben die netten Mädchen von nebenan - wollen sich auch etwas dazuverdienen, so die Erklärung der Macher von piggybankgirls.com.

Wichtig ist den beiden, dass es auf der Seite nicht darum geht, die Miete zu finanzieren. Es muss ein ganz klarer Wunsch geäußert werden, der auch vorher überprüft wird. Außerdem entscheiden die Mädchen selbst, wie weit sie gehen.

Ist das Prostitution? Anna und Christian finden nicht. Sie wollen zeigen, dass Frauen nicht nur als Opfer in der Erotikbranche dargestellt werden müssen. Viele von ihnen haben einfach Lust sich zu zeigen und damit schnell und einfach Geld zu verdienen.

Kategorien: