Erschreckend: Mehr Tote durch Selfies als durch Haiangriffe

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Wie gefährlich Selfies sein können, zeigen diese aktuellen Zahlen.
Foto: iStock

Warum Selfies tödlich enden können

Die furchtbare Wahrheit: Die beliebten Selfies können sehr viel gefährlicher sein, als die Meisten von uns bisher angenommen haben. In diesem Jahr starben bisher mehr Menschen, beim Aufnehmen eines Selbstporträts als bei einem Haiangriff.

Für das perfekte Bild gehen viele Menschen bis an die Grenzen des Möglichen - teilweise mit einem fatalen Ausgang. Insgesamt sind 2015 bereits 12 Menschen gestorben, weil sie versuchten ein einzigartiges Selfie aufzunehmen. Damit starben mehr Menschen aufgrund eines Selbstporträts als bei einem Haiangriff. Vier der verstorbenen Personen stürzten, weil sie ein Selfie machen wollten.

Zuletzt wurde über einen japanischen Touristen berichtet, der die Treppen des Taj Mahal herunterstürzte, als er gerade versuchte, ein Selfie zu machen. Nach seinem Sturz erlitt der Mann einen Herzinfarkt.

Das einige Menschen für ein spannendes Selfie jegliche Vernunft über Bord werfen, zeigt dieser Fall: Anfang des Jahres starben zwei junge Männer in Russland, weil sie ein Foto mit einer Handgranate machen wollten. Das Ergebnis dieser wahnsinnigen Aktion: Sie jagten sich selbst in die Luft.

In Nationalparks häufen sich darüber hinaus, die Tierattacken, da Selfie-Wütige nicht mehr den vorgeschriebenen Abstand zu den wilden Tieren einhalten. Für ein gutes Foto pfeifen sie auf das Einhalten der Regeln und bringen sich damit in Lebensgefahr.

Die häufigste Ursache für gefährliche und tödliche Selfies: mangelnde Aufmerksamkeit. Wer sich mehr auf den Bildschirm seines Smartphones als auf seine Umgebung konzentriert, kann nicht rechtzeitig reagieren, wenn auf einmal etwas passiert, man das Gleichgewicht verliert oder ein wildes Tier einem zu nahe kommt.

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