Erschreckendes Bild: Essstörung bei Kindern

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Foto: twitter / © Meg Gaiger

Sckockierende Entwicklung bei Kindern

Es ist ein Bild, das Bände spricht – über vermeintliche Schönheitsideale und den Druck der heutigen Gesellschaft. Erschreckend viele Kinder leiden bereits an Essstörungen.

Ein kleines Mädchen sitzt fast nackt auf dem Boden. Um sie herum liegen Fotos aus Hochglanzmagazinen. Sie zeigen schlanke Frauen. „Schlank“ – dieses Wort ist mittlerweile ein Synonym für „schön“ geworden. Eine traurige Entwicklung, von der auch die Kleinsten leider nicht verschont werden. Auch sie bekommen früh mit, dass schlanke Frauen, schöne Frauen sind - zumindest, wenn man den Medien und der Modebranche Glauben schenkt. Nur leider können Kinder nicht unterscheiden, was sie glauben oder besser nicht glauben sollten. Sie sind auf der Suche nach Vorbildern und werden überall mit Models und retuschierten Frauen konfrontiert. Kein Wunder, dass dieser Einfluss sich irgendwann auf die Psyche der Kinder auswirkt und oft zu Essstörungen führt.

Jedes fünfte Kind in Deutschland mit Verdacht auf Essstörung

Eltern sollten ihren Kindern erklären, dass man nicht nur als superschlanke Frau schön sein kann. Sie sollten niemals „du bist zu dick“ zu ihnen sagen. Viel wichtiger ist es ihr Selbstwertgefühl zu stärken, damit sie erkennen, dass sie keinem Magermodel nacheifern müssen, um geliebt zu werden. Natürlich ist es trotzdem wichtig ihnen beizubringen, dass man auf gesunde Ernährung achten sollte. Aber nicht mit der Begründung, dass sie sonst dick und hässlich werden, sondern, weil es ihrem Körper nicht gut tut, wenn sie nur Ungesundes essen.

Die Lage ist ernst. Laut einer Studie der Kinder- und Jugendgesundheitssurvey, liegt bei einem Fünftel aller 11- bis 17-Jährigen in Deutschland ein Verdacht auf Essstörung vor. Eine wirklich erschreckende Bilanz, die auch dieses Bild von Fotografin Meg Gaiger widerspiegelt.

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