Erythrit: Dieser Zucker hat fast keine Kalorien

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Sieht aus wie Zucker, ist aber keiner. Erythrit hat nur einen Bruchteil der Kalorien, die herkömmlicher Zucker hat.
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Kalorienarmer Zuckerersatz

Ein Zucker, der so gut wie keine Kalorien hat und den Blutzuckerspiegel senkt? Ja, den gibst es und er heißt Erythrit. Hier gibt es alle Infos zu diesem Zuckerersatz.

Zuckerersatz ist kein ganz neues Thema. Sicherlich hast du schon mal etwas von Stevia gehört oder den Süßstoff sogar probiert. Doch wie steht es mit Erythrit?

Erythrit sieht genauso aus wie herkömmlicher Zucker, ist dabei aber weniger süß und enthält auch nur eine klitzekleine Menge an Kalorien. Auf 100 Gramm Erythrit kommen etwa 20 kcal. Normaler Zucker enthält dagegen etwa 390 kcal pro 100 Gramm. Das ist doch schon ein großer Unterschied - oder?

Dazu kommt, dass Erythrit unseren Blutzuckerspiegel nur sehr wenig beeinflusst und antioxidativ ist, unsere Zellen also vor freien Radikalen schützt. Außerdem soll es das Kariesrisiko senken.

Natürliches Erythrit ist in kleinen Mengen in Pflaumen, Erdbeeren, Trauben und Käse enthalten. Die großen Mengen des Alkoholfruchtzuckers, die die Lebensmittelindustrie zur Herstellung ihrer Produkte benötigt, werden allerdings künstlich hergestellt.

 

Was ist bei der Verwendung von Erythrit zu beachten?

 

Wenn du Erythrit einmal als Zuckerersatz ausprobieren möchtest, solltest du dir allerdings im Klaren darüber sein, dass der Zuckerersatz ungefähr nur halb so süß wie normaler Zucker ist. Unser Gaumen ist einfach schon viel zu sehr an diese Süße gewöhnt, um sich sofort umstellen zu können. Damit ein Dessert oder ein Getränk genauso schmeckt wie mit normalem Zucker, ist eine größere Menge an Erythrit nötig.

An dieser Stelle kommen wiederum die möglichen Nebenwirkungen ins Spiel, die von einigen Experten genannt werden. Größere Mengen Erythrit sollen zu Bauchschmerzen , Blähungen und Durchfall führen können - alles typische Nebenwirkungen von Zuckeralkoholen. Allerdings wird der Ersatzstoff zu 90 Prozent von deinem Dünndarm aufgenommen und über die Nieren ausgeschieden. So verbleiben nur 10 Prozent, die Beschwerden verursachen könnten.

In Deutschland ist Erythrit als Lebensmittelzusatzstoff zugelassen. Produkte, die mehr als 10 Prozent des Zuckerersatzes enthalten, müssen jedoch gekennzeichnet werden.

 

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