Es ist wie mit Cellulite: Bauchnabelfussel haben wir alle

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Man kann sie mögen oder nicht: Die Bauchnabelfussel sind immer da!
Foto: istock

5 Gründe für Bauchnabelfussel

Nur Männer haben Fussel im Bauchnabel? Von wegen, das wüssten wir aber!

Es war einmal ein Mann, der liebte seine Bauchnabelfussel so sehr, dass er sie sammelte. In Gläsern, fein säuberlich nach Jahren sortiert. Den Anblick ersparen wir euch, das ist ein bisschen sehr verrückt. Und ganz so weit würden wir in unserer Zuneigung nicht gehen. Aber eigentlich finden auch wir sie sympathisch, die Fussel und Flusen, die sich immer wieder in den Bauchnabel schleichen. Sie sind irgendwie so – menschlich. Egal ob Sixpack oder leichte Wampe: Die Fussel machen keine Unterschied.

Obwohl: Das Internet ist voll mit Artikeln, die erklären, warum vor allem Männer Fussel im Bauchnabel haben. Es gibt sogar medizinische Studien dazu. Wegen der Körperbehaarung nämlich. Wo bei Frauen wenig wächst, also rund um den Bauchnabel, haben Männer meist jede Menge Haare vorzuzeigen. Die Rechnung dazu geht wie folgt: Viele Haare = viel Textil-Abrieb an Hemden und T-Shirts = viele Fusseln, die sich wegen der praktischen Vertiefung im Bauchnabel sammeln.

Das mag alles höchstbiologisch erwiesen sein, liebe Eckarts von Hirschhausens dieser Welt. Aber: Frauen können auch Fusseln!

In einer (zugegeben nicht-repräsentativen) Beobachtung zeigte sich bei einer Reihe Probandinnen aus dem persönlichen Umfeld: Auch die Mädels tragen Fusseln mit sich rum.

Unser erweiterter Forschungsansatz kommt dabei zu folgenden 5 Erklärungen für Bauchnabelfussel bei Frauen:

1. Die Bauchnabel-Form

Ein Bauchnabel ist fast ein bisschen wie ein Fingerabdruck. Keiner entspricht dem anderen genau. Auch bei Frauen entstehen je nachdem kleine Fältchen, Ritzchen und Vertiefungen, die sich optimal als Flusenankerpunkt eignen.

2. Der Hosenbund

Endlich sind die Zeiten vorbei, in denen alle Jeans auf der Hüfte sitzen müssen. High-Waist-Schnitte sind wieder da – und mit dem Hosenknopf rutschen auch die Flusen wieder näher Richtung Bauchnabel.

3. Das Frieren

Angeblich frieren Frauen mehr als Männer. Was auf jeden Fall stimmt: Meistens kleiden sie sich vernünftiger. Also mit Hemdchen oder Top, damit die Kälte nicht so hochzieht und Rücken und Nieren geschützt sind. Herrenunterhemden hingegen sind in weiten Kreisen etwas aus der Mode gekommen. Damit tragen Frauen viel mehr eng anliegende Textilien als Männer. Was durch figurbetonende Kleidung im Zweifel weiter begünstigt wird. Die Kleidung schmiegt sich sozusagen fester an den Nabel. Damit erhöht sich natürlich die Chance auf: Bauchnabel-Fussel.

4. Der fehlende Bierbauch

Nach einer Schwangerschaft kennen auch Frauen das Phänomen: Wo viel Bauch ist, bleibt wenig Platz für Nabel. Geschweige denn für Fussel. Im Umkehrschluss können Frauen, die viel weniger häufig klassische Bierbäuche mit sich herumtragen als Männer, den Fusseln mehr Speicherplatz bieten.

5. Die größere Genauigkeit

Eine Frau entdeckt einen Pickel, bevor er sich selbst überhaupt entschieden hat zu wachsen. Die kleinsten Veränderungen am Körper werden (leider!) oft genauestens kontrolliert und dokumentiert. Selbst winzigwinzigkleine Staubkörner fallen dabei sofort ins Auge - und gehen im Zweifel schon als Bauchnabel-Fussel durch.

Also, wenn ihr Flusen und Fussel im Bauchnabel entdeckt, liebe Mädels: Lasst euch nicht beirren. Es ist wie mit Cellulite : Wir haben sie alle.

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