Essen vor dem Sport - ja oder nein?

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Kayla Itsines

Es ist wohl eine der am meisten diskutiertesten Fragen der Fitness-Branche: Soll ich vor dem Workout etwas essen - ja oder nein? Die Experten sind sich nicht einig, jeder beantwortet die Frage anders. Was Fitness-Trainerin Kaly Itsines darüber denkt? "Meiner Meinung nach sollst du das tun, was am besten für dich ist".

"Wir sind alle unterschiedlich. Was für den einen gut ist, ist es noch lange nicht für den anderen. Es ist wichtig zu verstehen, was das Beste für dich persönlich ist. Einige Frauen essen vor dem Training eine Hauptmahlzeit und fühlen sich dabei großartig, andere eben nicht."

Warum ist das so? Wie arbeitet unser Körper?

Unser Körper arbeitet den ganzen Tag. Er wandelt Kohlenhydrate, ja sogar Fette und Eiweiße in Energie um. Treiben wir Sport und ernähren uns schlecht, schrumpft unser Energielevel auf ein Kleinstes. Die Folge: Wir fühlen uns schwach, träge und ausgepowert. Also doch lieber vor dem Sport essen? Ganz so einfach ist es nicht. Sobald wir etwas essen, ist ein kleiner Teil unseres Bluts mit der Verdauung des Essens beschäftigt. Und das ist ein Problem. Denn - eigentlich hat das Blut es zur Aufgabe, unseren Organismus mit Sauerstoff zu versorgen. Wenn du etwas gegessen hast und anschließend Sport treibst, werden deine Muskeln nicht mit der vollen Sauerstoffladung versorgt - die Fettverbrennung läuft langsamer.

"Das bedeutet nicht, dass jeder auf leeren Magen trainieren oder sich vor dem Workout eine große Hauptmahlzeit genehmigen soll", erklärt Kayla. Wer nicht auf leeren Magen trainieren möchte, der soll sich lieber einen kleinen Snack statt Currywurst-Pommes gönnen. So ist das Blut nicht mit der Verdauung beschäftigt und die Muskeln werden ausreichend mit Sauerstoff versorgt. Kaylas Tipp: "Ich esse vor dem Training immer einen kleinen Snack - zum Beispiel eine Banane oder eine Handvoll Nüsse." Oder du versuchst es mit ihrem oberleckeren Kuchenteig-Smoothie.

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