Eva Brenner: Meine Last-Minute-Weihnachtsdeko

eva brenner last minute
Foto: deco&style

Mit kleinen Highlights für große Augen sorgen

 

Die Weihnachtsmärkte leuchten bereits in ihrer vollen Pracht und tauchen die Welt in eine bezaubernde Atmosphäre. Schlendert man ganz entspannt an den süßen Holzbüdchen vorbei, genießt dabei den typischen Duft von Glühwein und Waffeln, während man sich tiefer in den Schal kuschelt, dann sehnt man sich doch nach einer heimeligen Weihnachtsdeko im eigenen Zuhause. Allen, die davor zurückschrecken auf den letzten Drücker noch die weihnachtlichen Accessoires abzustauben und aufzustellen, kann ich Mut machen. Mit kleinen Tricks und wenig Aufwand kann man zauberhafte Highlights schaffen und sich in den eigenen vier Wänden ein kleines Weihnachtsparadies schaffen. Hier kommen meine Ideen für Last-Minute-Weihnachtsdeko.

Stern-Lampions sind ein klassisches Weihnachtselement und liegen im Fokus, wenn man sie ganz unter dem Motto weniger ist mehr an den Fenstern anbringt. Die leuchtenden Sterne schaffen sowohl von innen als auch von außen eine wohlige Atmosphäre und strahlen eine Menge weihnachtliche Stimmung aus. Besorgen kann man die Sterne in jedem Deko-Laden, Möbel- oder Kaufhaus und es gibt sie in vielen verschiedenen Farben und Mustern.

Ein weiterer Clou in Sachen Last-Minute-Weihnachtsdeko sind Mini-Tannenbäumchen, die sich als ein echtes Highlight auf dem Ess- oder Wohnzimmertisch platzieren lassen. Einfach eine kleine Tanne in einen schlichten Übertopf einpflanzen und mit winzigen Christbaumkugeln oder Baststernchen verschönern.

Alternativ zu einem Kranz aus Tannenzweigen kann man wunderschöne Glaskugelkränze basteln und entweder die Eingangstüre oder Zimmertüren damit verzieren. Hierzu braucht man lediglich einen alten Kleiderbügel aus Draht und je nach Größe eine Menge Kugeln. Einfach den Draht zu einem Kreis biegen und diesen unterhalb des Hakens mit einer Zange durchtrennen. Hier können die Kugeln nun wie auf einen Faden aufgezogen und zu einem üppigen Kranz angeordnet werden. Zu guter Letzt noch eine große Schliefe anbringen, die den Haken verdeckt und dann an der gewünschten Stelle anbringen. Fällt Licht auf die einzelnen Kugeln, entsteht ein edler Schimmer, der dem Raum einen märchenhaften Touch verleiht.

Mag man es ein wenig minimalistischer, sind kleine Weihnachtsgirlanden kinderleicht gemacht. Man muss bloß verschiedene winterlich-weihnachtliche Figuren aus Filz und goldener Pappe ausschneiden, diese auf ein Schleifenband aufziehen und schon hat man ein niedliches Accessoire für die Wand oder das Fenster. Nach Belieben kann man die kleinen Schneeflöckchen, Tannenbäumchen und Sternchen vereinzelt auch mit etwas Glitzer bestäuben.

Einen richtigen Hingucker für eine kahle Wand zaubert man aus Ästen, einer Lichterkette und dem verschiedensten Weihnachtsschmuck. Dazu bringt man die unterschiedlich langen Äste im Abstand von ungefähr 10 cm an der Wand an und sortiert diese dabei von unten lang bis oben ganz kurz. Am Ende soll sich die Silhouette eines Weihnachtsbaumes anmuten. Die Lichterkette wird von oben nach unten einfach an den Stöckchen entlanggehangelt. Lichterketten mit LEDs gibt es mittlerweile sogar mit Batteriebetrieb. So braucht man praktischerweise keinen Stromanschluss in der Nähe und unschöne Kabel stören nicht die weihnachtliche Optik.

Mit kleinen Weihnachtsanhängern kann man das Bäumchen verzieren und nach Belieben schmücken. Das fertige Wandbild hat einen ganz individuellen Look und gibt dem Raum einen rustikalen Touch.

Also nicht lange mich sich hadern und mit einfachen Tricks eine weihnachtliche Atmosphäre nach Hause holen.

Alles Liebe,

Eva Brenner

 

 

(Bilder: deco&style - Symbolbilder)

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