Eva Brenner: Meine Tipps zum Ordnung schaffen

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Foto: RTL2

Raus mit den Altlasten und her mit neuen Lieblingsstücken

Willkommen im neuen Jahr! Nach einer durchtanzten Silvesternacht und den ersten Tagen in 2015 ist die Zeit gekommen, seine guten Vorsätze auch in die Tat umzusetzen.

Dabei niemals vergessen realistisch zu bleiben. Denn entscheidet man sich schon zu Beginn für sehr ambitionierte Vorhaben ist die Chance zu Scheitern natürlich umso größer. Klein anzufangen, aber große Resultate zu erzielen ist Balsam für die Seele.

Gesünder leben, mehr Sport treiben und Fit-Bleiben, aufhören zu rauchen, endlich eine Fremdsprache lernen, renovieren und sich mehr Zeit für Familie, Freunde und Hobbys zu nehmen sind die klassischen Antworten auf die Frage nach den guten Vorsätzen. Und mittendrin hört man ganz oft einfach nur "Ordnung schaffen".

Der Beginn eines neuen Jahres ist der perfekte Zeitpunkt, um sich von Altem zu trennen und mehr Platz im Haus und der Wohnung zu schaffen. Einfach böse Altlasten entsorgen und neuen Lieblingsstücken Einzug gewähren. Einzelne Stücke, die einen hohen emotionalen Stellenwert haben, sollten natürlich verschont bleiben. Ich selbst habe auch meine kleinen Chaoseckchen und Krimskrams-Schachteln. Ich behaupte mal, die meisten Menschen wissen jetzt, von welchen Ecken ich spreche. An alle, die es schaffen kontinuierlich ein systematisches Ordnungsmuster beizubehalten – Chapeau – Ich bewundere diese Disziplin! Ich schaffe es oft einfach nicht, da ich mehr als die Hälfte des Jahres unterwegs bin und zu Hause oft nur damit beschäftigt bin, Koffer ein-und auszupacken. Aber gerade da ist System und Ordnung gefragt.

Ein ausgeklügeltes Aufbewahrungssystem ist die beste Lösung, dem Chaos ein Ende zu bereiten. Sei es im Keller, den man vor lauter Gerümpel schon kaum noch betreten kann oder bei der überfüllten Schublade in der Küche, das Boxenprinzip funktioniert immer. Ganz einfach in der Aufbewahrungsabteilung im Baumarkt Kisten in verschiedenen Größen besorgen und die Einzelteile kategorisch einsortieren. Mein Tipp: Unbedingt transparente Boxen nehmen, damit man auch ohne jede Kiste zu öffnen weiß, was drin ist. Ich rate von Beschriftungen ab, denn in den meisten Fällen vergisst man diese zu aktualisieren, räumt man doch mal um. Führt man nicht jedes Kleinteil auf, vergisst man schnell, ob man die Luftmatratze der Campingausstattung oder vielleicht doch der Besucherbox zugeteilt hat. Hat man einmal alle Kisten im Regal verstaut, sieht das Ganze super aus – geordnetes Chaos versprüht einen spielerischen Charme. Ich versuche zwei wenigstens einmal im Jahr in sämtliche Boxen zu schauen, um auszusortieren, aber auch und vor allem, um den Überblick zu behalten. Wie schnell hat man Dinge vergessen und dann doppelt gekauft!

Eine typische Chaosfalle sind die wunderschönen Kommoden im Schlafzimmer . Nicht nur, dass irgendwann ein Durcheinander an Socken, Strumpfhosen und Leggins in allen möglichen Farben entsteht, sondern auch auf der Ablagefläche tummeln sich Parfüm, Schmuck und Haargummis auf wenig Raum. Hier gibt es eine tolle Lösung. Eine lange Leiste Kleiderhaken an der Wand anbringen und die Einzelteile daran aufhängen. Vielleicht noch einen schönen Spiegel und ein passendes Bild dazu und schon ist vom wilden Allerlei nichts mehr zusehen. Das ergibt ein optisches Highlight und schafft ein stimmiges Raumgefühl.

Einmal ausgemistet, steht man am Ende meist vor der Frage „Wohin mit den alten Sachen?“, denn oft genug sind Teile dabei, die zwar im eigenen Haus nichts mehr verloren haben, aber noch lange nicht in den Müll gehören. Wieder voll im Trend sind Flohmärkte, eine wunderbare Möglichkeit seine Altlasten noch mal in Geld zu verwandeln. Besonders Einzelstücke und sehr individuelle Kleinteile sind zurzeit sehr gefragter Trödel. Von Schallplatten über Geschirr bis hin zu kleineren Möbelstücken kann man dort alles loswerden. Ab März startet wieder die Saison für Outdoor-Flohmärkte.

Wer nicht so lange warten möchte, hat die Möglichkeit die Dinge an ein Gebrauchtwaren-Kaufhaus zu spenden. So schafft man mehr Platz für sich selbst und begeht gleichzeitig noch eine gute Tat. Für die Teile, die tatsächlich wertlos und nicht mehr zu gebrauchen scheinen, sind Werkstoffhöfe die richtige Anlaufstelle. Egal ob Sperrmüll, Grünabfälle oder sogar E-Schrott, hier kann man alles abgeben.

Haltet an den guten Vorsätzen fest und packt euch ein Herz und schafft viel Platz für neue Schätze!

Alles Liebe,

Eure Eva Brenner

Übrigens: Mich sieht man dienstags um 20:15 Uhr bei " Zuhause im Glück " auf RTL 2.

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